Sonntag, 26. November 2017

ENDLICH kommen die ersten Hilfsflüge in den Jemen


BBC

25. November 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Hilfe ist zum ersten Mal seit der Blockade im Jemen angekommen (Copyright Reuters)


Die ersten Hilfsflugzeuge sind in den Gebieten der Rebellen in Jemens Hauptstadt Sanaa angekommen, seit die Saudi-Koalition vor drei Wochen die Blockade verhängte.

Dazu gehört ein UNO-Flug mit 1.9 Millionen Dosen Impfstoff, Meritxell Relando, hat ein UNICEF Vertreter getweetet.

Drei weitere Flugzeuge kamen mit UN-Helfern und Vertretern des Internationalen Roten Kreuzes, berichtet AFP.

Die Koalition erlegte die Blockade am 6. November auf, 2 Tage, nachdem die Rebellen eine Rakete auf die saudische Hauptstadt Riyadh abgefeuert hatten.

Die Rakete der Houthis wurde über Riyadhs internationalem Flughafen abgefangen.

Etwa 400 000 Kinder sind in Gefahr, an ernster Unterernährung zu sterben, sagt die UNO. (Fotp © Reuters)
Die Ankunft der Hilfsgüter kommt drei Tage nachdem die Koalition ankündigte, dass sie den Hafen Hudaydah am Roten Meer und Sanaas Lufthafen für humanitäre Hilfe für UN-Hilfe und Flüge mit Hilfsgütern öffnen würde.


Beamte sagten, dass bisher noch keine Schiffe in Hudaydah angekommen seien. Auf die geplante Wiedereröffnung folgte eine Untersuchung der Koalition, um sicherzugehen, dass keine Waffen für die Rebellen reinkommen.


Filmclip von Clive Myrie (BBC) berichtet aus einem Hospital, dass man fast kein Treibstoff für die Generatoren mehr habe. [Ist nur auf dem Original zu sehen.]

Man hatte gehofft, dass die ersten Schiffe am Donnerstag ankämen, aber sie sind wohl aufgehalten worden, weil die Hilfsagenturen noch über die An- und Abfahrtzeiten mit der Koalition verhandelten.

Die UN-Behörden warnten vor schweren Folgen mit „tausenden unschuldigen Opfern“, wenn die Lieferung von lebensrettenden Gütern nicht in alle Gebiete der Rebellen erlaubt würden.

Manche jemenitische Kinder haben dringenden Bedarf an Medikamenten wegen der Blockade. EPA
Mehr als 20 Millionen Menschen bedürfen humanitären Beistands. Elf Millionen davon sind Kinder und 400 000 davon leiden an ernster Unterernährung.

Die Saudi-geführte Koalition griff in den Krieg zwischen Kräften von dem ehemaligen Präsidenten Abdrabbuh Mansour Hadi und den Houthis 2015 ein. Seither haben Bodenkämpfe und Luftangriffe mehr als 8670 Menschen getötet, laut Zahlen der UNO.

Saudiarabien behauptet, die Houthi-Rebellen würden von Iran unterstützt, was Iran leugnet.


Quelle - källa - source

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