Sonntag, 22. Oktober 2017

Neocon Nikki Harleys anti-Iran-Raserei: Vorspiel für Krieg?


Man muss sich dazu nur das inzestuöse Techtelmechtel von Trump/Netanyahu gut anschauen, um zu verstehen, wer der "diabolische" Ränkeschmieder hinter den Kulissen ist. Das ist das Gesindel in Tel Aviv, das seit 70 Jahren seine notorischen Lügen, Hetze, Aggressionen, Überfälle, Morde am US-Rockzipfel hängend völlig ungestraft begeht. Da kann sogar der CIA-Direktor sagen, dass der Iran seinen Teil des Abkommens erfülle und dass der Atomdeal "gut für Amerika" sei, aber Trump und die imperiale Hure Haley verstopfen ihre Ohren und wollen mit aller Macht Krieg und Elend über die Menschheit bringen. Dasselbe Interesse, sowohl religiöser als auch ökonomischer Art, haben auch die Saudis, Intimusse der Israelis und Amis, an der restlosen Zerstörung des Iran. Die Israelis haben es sogar geschafft, sich von ihnen ihre Hetzkampagnen, Cyberattacken und Mordaktionen im Iran bezahlen zu lassen. Oh ja, sie lassen sich ja auch die Waffen, Flugzeuge, Uboote von den USA, Deutschland etc. bezahlen, aber den Kopf sollen natürlich  die andren hinhalten. Doch da könnten sie sich womöglich verrechnen, denn im Iran weiß man genau, wem sie einen Angriff zu verdanken haben.
Stephen Lendman
20. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Der Iran und Nordkorea sind die vorrangigen Ziele der Trump-Verwaltung für Krieg und Regime-Wechsel.

US-Luftwaffe wurde seit langem gegen beide Länder zusammengezogen, ständig upgedated, was auf beiden Schauplätzen ein Hoch-Risiko-Szenario schafft. Es wäre Wahnsinn, wenn Washington einen präventiven Erstschlag führen würde.

Neocon Nicci Haley ist Trumps führende Antagonistin vor allem in Bezug auf Korea und Iran. Ihre feindselige Rede Anfang September gegen die Islamische Republik vor dem kriegerischen US-Enterprise Institute ging Trumps Ungültigkeitserkärung des JCPOA Atomdeals voraus – womit der Präsident sich über einen Internationalen Vertrag hinwegsetzte.

Haleys Rede war eine klägliche Litanei mit Riesen-Lügen von Anfang bis Ende. Am Mittwoch bei der offenen Debatte des Sicherheitsrates zum Nahen Osten fing sie wieder damit an.

Sie log, indem sie sagte, dass Washingtons Ziel „Friede, Sicherheit und Menschenrechte in der Region“ sind.

Sie log, indem sie behauptete, „dass beinahe jede Drohung gegen den Frieden und die Sicherheit im Nahen Osten mit Irans ungesetzlichem Verhalten verknüpft ist“.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Genau umgekehrt: Nicht Iran sondern USA brechen das Abkommen

Dania Akkad

15. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth










Zwei Monate nach Trumps Machtantritt warnte der iranische Außenminister Javad Zarif, dass Washingtons Verhalten zum Atom-Deal droht, das „ganze Abkommen sinnlos zu machen“, laut einer Kopie des Briefes, die Middle East Eye (MEE) erhielt.

Iran kann es sich nicht leisten, einseitig das Abkommen zu erfüllen, während der wichtigste Partner systematische Übertretungen der entscheidendsten Punkte von JCPOA begeht und irrelevante, sachfremde und unbegründete Entschuldigungen anführt,“ schrieb er in Bezug auf den Vertrag, der formell Joint Comprehensive Plan of Action genannt wird.

Zarifs Brief, an die Politische Chefin Federica Mogherini der EU gerichtet, steht in scharfem Widerspruch zum
feierlichen Brief, den Hassan Rouhani an den US-Präsidenten Barack Obama schickte, nachdem der Deal geschlossen wurde, der ebenfalls erstmals von MEE veröffentlicht wurde.

Beide führen den Zusammenbruch der Verbindungen zwischen den beiden Ländern auf den Machtantritt von Trump zurück und zeigen gefährliche Resultate der Konfrontation gegen den Iran, was er heute wieder tat.


Iran wurde angeklagt, nicht die eigentlichen Punkte des Abkommens verletzt zu haben, sondern den Geist des Abkommens, indem es militante Gruppen in der Region unterstütze und die Langstrecken-Raketentechnologie weiterentwickle.

Jedoch ist der allgemeine Konsens unter den meisten Beobachtern – und den anderen Ländern, die am Abkommen beteiligt waren -  dass die gegenwärtige Regierung Irans die beste Gelegenheit für ein Abkommen bot, um das Land atomfrei zu machen.

Die beiden Briefe illustrieren auch, sagen die Analytiker, wie weit die iranische Seite bereit war, diplomatisch zu gehen und wie die USA die Gelegenheiten verpasste.

„Die Veränderung im Tom von Rouhani zu Zarifs Brief demonstriert eine erprobte Flexibilität in Irans Haltung, was diese Verwaltung sich weigert anzuerkennen,“ sagte Reza Marashi, Forschungdirektor in Washington des dortigen Nationalen Iranisch-Amerikanischen Rates.

Ich sage den Leuten immer, ich bin genau so freundlich, wie ihr es mir erlaubt zu sein lasst und ich glaube, das ist Irans Politik gegenüber den USA.

Er hat einen bereitwilligen Partner in Teheran, Vorschläge zur Lösung von Problemen durch nachhaltige Diplomatie zu testen. Jetzt wird es richtig schwierig, nach 9 Monaten, in denen Trump den Brunnen vergiftet hat, öffentlich und auch privat.“

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Zeit für eine wachsame Feier in Venezuelan


Nino Pagliccia
18. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
An EINEM Tag, dem 15. Oktober, hat VENEZUELA GLEICH MEHRERE GROßARTIGE LANDGEWINNE in unserer Region gemacht, zu einer Zeit, wo wir gefährlichen Weltkonflikten und Unruhen gegenüberstehen. Indem es faire Gouverneurs-wahlen in 23 Staaten durchführte, hat Venezuela gezeigt, dass die Menschen die Gelegenheit schätzen, auch unteren schwierigen Bedingungen an der Entscheidungsfindung teilzunehmen.

Der Gran Polo Patriotico (Großer Patriotischer Wendepunkt eine Koalition von zehn Parteien, darunter die regierende PSUV (Vereinigte ssozialistische Partei von Venezuela) und die Kommunistische Partei von Venezuela (PCV) haben siebzehn Gouverneursposten gewonnen und 5 an die MUD (Tisch der Demokratischen Einheit) verloren (ein Staat steht noch aus – nein, auch der 6. Staat steht fest – er ging auch an die Opposition verloren).

Das bedeutet, eine entscheidende Schlacht gewonnen zu haben, aber ein Krieg kann sich immer noch entwickeln.

Die Bedeutung dieses Sieges liegt in den andersartigen Fronten, an denen Venezuela deutlich Punkte sammelte.
Eins von zehntausenden Wahlbüros
An der demokratischen Front haben 64% der Wähler, die an den Wahlen teilnahmen eine implizite Erklärung abgegeben dass es keine Diktatur in Venezuela gibt, ganz entgegen der Propaganda in den rechten westlichen Mainstreammedien. Es hat wirklich keinen Mangel an Wahlen in Venezuela gegeben. Dies war die 22. freie, geheime Wahl in 18 Jahren, einschließlich eines gescheiterten Referendums, um Chávez 2004 zu stürzen.

Dieses Zeichen einer soliden Demokratie steht im Widerspruch zur jüngsten Aktion des OAS Generalsekretärs Luis Almagro, der in Washington DC einen „Obersten Gerichtshof“ einberufen hat, dessen Mitglieder Venezolaner waren, die gegen die Maduro-Regierung sind und das Land verlassen haben. Dies ist eine deutlich illegitime, antidemokratische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Luis Almagro schämt sich nicht, seine persönliche Antipathie für Nicolas Maduro zu zeigen, aber er sollte sich schämen, die Organisation, die er vertritt, mit hineinzuziehen.

Dieser Sieg für Demokratie in Venezuela ist deutlich vom bolivianischen Präsidenten Evo Morales zum Ausdruck gebracht worden, der auf einem Tweet sagte:
„Demokratie hat über die Intervention und Verschwörung gewonnen. Das Volk verteidigt seine Souveränität und Würde.“

Dienstag, 17. Oktober 2017

Neue Post aus Russland vom 16. Oktober 2017

Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Gorbies Appell an die Präsidenten

Michael Gorbatschow, Führer der Sowjetunion 1985 – 1991, und aktuell mit einem neuen Memoirenbuch (The New Russia, Polity Press 2017) appelliert in einem Artikel in der Washington Post an die Präsidenten der USA und Russlands, zu dem Dialog zurückzukehren, der dazu führte, dass beide Länder 2010 – 2015 80% ihrer Kernwaffen eliminierten. Seither haben beide Länder bedeutende Investitionen getätig für die Modernisierung ihrer Kernwaffensysteme und beide klagen den Gegner an, das Abkommen des Verbots von Mitteldistanz-Raketen (INF-Abkommen) gebrochen zu haben.
Gorbatschow ermahnt beide Partner zu einem Treffen, um die ganze Skala von Fragen zu behandeln, die um die Atomwaffen entstanden sind.

Damals wie heute ist der politische Wille entscheidend, meint Gorbatschow.  Je näher die Kernwaffen an die Grenzen kommen, umso gefährlicher sind sie. Wenn es den Partnern glücken würde, das INF-Abkommen zu retten, würde das ein wichtiges Signal an die Umwelt senden, dass die beiden größten Kernwaffenmächte ihre Verpflichtungen ernst nehmen.


Washington Post 12/10


Der Dollar läuft aus
Außer seine Goldreserven aufzustocken, unternimmt Russland auch andere Schritte, um die Dollarabhängigkeit in den Auslandsgeschäften zu reduzieren.
Teilweise hat es das Zahlungssystem in anderen Währungen mit regionalen Handelspartner und China aufgebaut. China kann russisches Öl mit Yuan kaufen und Russland kann seinerseits seine Yuan gegen Gold an der Shanghaibörse einwechseln.

Die Möglichkeiten der USA, dem mit ihrem Einfluss auf SWIFT, dem zentralen Nervsystem der globalen Überführung von Bezahlungen, entgegenzuwirken, soll auch reduziert werden. Der Chef der Zentralbank, Elvira Nabiullina, hat nach den Drohungen mit dem Sperren von SWIFT, das russische Transaktionssystem upgedatet, damit Bezahlungen im SWIFT-Format weitergehen können, was immer passiert.

Russlands Bank für Außenwirtschaft VEB und mehrere russische Ministerien arbeiten auch an einem Projekt, um ein ganz neues verschlüsseltes Bezahlsystem zu schaffen, das nicht von westlichen Banken, von SWIFT oder der USA  zum Verschieben von Geldern abhängig ist.

Das System hat nichts zu tun mit Bitcoin, sondern ist gedacht als eine Plattform für eine große Anzahl Überführungen – eventuell in einer neuen staatlichen Krypto-Währung, die in Gold eingelöst werden kann.

In dieser Woche kamen Signale von der Zentralbank, dass Russland Seiten blockieren könnte, die Kryptovaluto wie Bitcoin anbieten. Bitcoin kann für kriminelle Ziele eingesetzt werden und stellt ein großes Risiko für die Anwender dar, sagte ein Sprecher der Zentralbank.


dailyreckoning.com 6/10



Der Zuwachs setzte sich auch im 3. Quartal fort
Die russische Ökonomie setzt ihre Erholung von der niedrigen Konjunktur fort. Die offiziellen Ziffern stehen noch nicht fest, aber das Analyse-Unternehmen IHA Markit meint, dass die Zuwachsrate von 2.5 % im Jahr, das im 2. Quartal notiert wurde auch im 3. Quartal eintritt, was bedeuten kann, dass 2017 zum besten Jahr seit 2007 wird. IHS Markit sagt voraus, dass die BNP-Zuwachsrate 2017 1.7 % seinwird und 2018 auf 2.1 % steigen wird, was der Auffassung bei der Prognose der russsichen Zentralbank entspricht.

In dem Produktionssektor ist das Volumen seit 14 Monaten ständig gestiegen.  Die Zentralbank senkte kürzlich den Zins zum 4. Mal in diesem Jahr auf 8.5 % und weitere Senkungen sind vorhergesagt worden. Im Jahr 2018 mit der Präsidentenwahl und der Fussbal-Weltmeisterschaft wird auch mit erhöhtem Konsum gerechnet. Die Arbeitslosigkeit sinkt gleichzeitig und ein Teil Unternehmen können nur schwer Arbeiter bekommen.
Ein kleiner Rückschlag in diesem Zusammenhang ist, dass die Fußballmannschaft der USA ihre Spiele gegen Trinidad und Tobago verloren hat und damit zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten nicht am Weltcup teilnehmen kann. Das bedeutet, dass ein Teil reicher amerikanischer Touristen nicht eintrifft. Im Moment ist nur jeder hunderste Tourist ein Amerikaner.

Seekingalpha.com 11/10

Montag, 16. Oktober 2017

Das Ende des Imperiums

Chris Hedges ist zweifellos ein kluger Mann. Er ist whistleblower und hat viele bedeutende Artikel geschrieben. Es betrübt mich immer, wenn solche Leute ganz üble und grobe Fehler begehen. So hat er den üblichen Fehler amerikanischer Journalisten, Literaten, Politiker und Wissenschaftler, die Sowjetunion und den Kommunismus zu verteufeln, unkommentiert von McCoy übernommen, der die SU in die Reihe räuberischer Imperien einordnete und von der Ausbeutung Osteuropas spricht. Die "Ausbeutung" war so schlimm, dass heute die Mehrheit der ehemaligen Sowjet-Republiken gerne in die SU zurückkehren würden. Ein zweiter Fehler geht allein auf das Konto von Chris, weil er nicht in einem Zitat sondern in der Wiedergabe von einem McCoy Absatz den römischen Kaiser Nero als monströse Figur bezeichnet. Dies ist eine infame Lüge, die von der katholischen Kirche in die Welt gesetzt wurde, wie Karl-Heinz Deschner überzeugend nachgewiesen hat. Was Christentum und Kommunismus anght, sind  die Amerikaner einfach komplett vernagelt.


Onkel Sam wird die Welt für Geld zerstören.

Chris Hedges
1. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Das amerikanische Imperium geht zu Ende. Die US-Wirtschaft wird durch Kriege im Nahen Osten und die gewaltige militärische Expansion rund um den Globus geschwächt. Sie wird durch wachsende Defizite und die verheerenden Auswirkungen der Deindustrialisierung und der globalen Handelsabkommen belastet. Unsere Demokratie ist von den Korporationen gekidnapped und zerstört worden, die ständig mehr Steuersenkungen, mehr Deregulierung und Straffreiheit vor Verfolgung für massive Finanzbetrügereien fordern, während sie gleichzeitig Billionen aus dem US-Finanzministerium in Form von Rettungsaktionen plünderten. Die Nation hat die Macht und den Respekt verloren, die nötig sind, um Verbündete in Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika dazu zu bewegen, ihre Gebote zu erfüllen. Dazu kommt die zunehmende Zerstörung durch den Klimawandel und so hat man ein Rezept für eine aufkommende Dystopie. Dieser Niedergang wird auf höchster Ebene von Bund und Ländern von einer bunt gemischten Sammlung von Schwachköpfen, Betrügern, Dieben, Opportunisten und kriegerischen Generälen überwacht. Und um klar zu sein - ich spreche auch von den Demokraten.

Das Imperium wird dahinhumpeln und ständig an Einfluss verlieren, bis der Dollar als Reservewährung von der Welt fallen gelassen wird und die Vereinigten Staaten in eine lähmende Depression stürzen, was augenblicklich eine massive Reduzierung seiner Militärmaschine forciert.

Da eine breite Revolte des Volkes wenig wahrscheinlich ist, scheint die Todesspirale unaufhaltsam zu sein, was bedeutet, dass die Vereinigten Staaten, wie wir sie kennen, innerhalb eines oder höchstens zwei Jahrzehnten nicht mehr existieren werden. Das globale Vakuum, das wir hinterlassen, wird durch China ersetzt, das sich bereits als wirtschaftliche und militärische Zugmaschine etabliert hat, oder vielleicht wird es eine multipolare Welt geben, die sich auf Russland, China, Indien, Brasilien, die Türkei, Südafrika und einige andere Staaten verteilt. Oder vielleicht wird die Leere gefüllt, wie der Historiker Alfred W. McCoy in seinem Buch "In the Shadows of the American Century: The Rise and Decline of US Global Power" schreibt, durch "eine Koalition aus transnationalen Konzernen, multilateralen Streitkräften wie der NATO und einer selbsternannten internationalen Finanzführung in Davos und Bilderberg", die "eine supranationale Verflechtungg formen wird, die jede Nation oder jedes Imperium ersetzen kann ".

In jedem Bereich, von Investitionen in finanzielles Wachstum und Infrastruktur bis hin zu fortschrittlichen Technologien, einschließlich Supercomputern, Weltraumwaffen und Cyberwarfare, werden wir von den Chinesen rasch überholt. Im April 2015 ging das US-Landwirtschaftsministerium von der Annahme aus, dass die amerikanische Wirtschaft in den nächsten 15 Jahren um fast 50 Prozent wachsen würde, während sich Chinas Wirtschaft verdreifachen wird und Amerikas im Jahr 2030 fast übertreffen würde ", sagte McCoy. China wurde 2010 zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, im selben Jahr wurde es zur weltweit führenden Fertigungsnation und verdrängte die Vereinigten Staaten, die das verarbeitende Gewerbe seit einem Jahrhundert dominiert hatten. Das Verteidigungsministerium
veröffentlichte einen nüchternen Bericht mit dem Titel "At Our Own Peril: DoD Risk Assessment in a Post-Primacy World" (Auf eigene Gefahr: DoD Risk Assessment in a Post-Primacy World), in dem festgestellt wurde, dass das US-Militär "keine unangreifbare Position mehr gegenüber staatlichen Konkurrenten genießt" und "dass es nicht mehr in der Lage ist,... automatisch eine konsistente und nachhaltige lokale militärische Überlegenheit in Reichweite zu erzeugen", prognostiziert McCoy den Zusammenbruch bis 2030.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Kreml-Analyse von „US-Gate“: Wir bereiten uns auf US-“Einmischung“ in die Präsidenten-Wahlen 2018 vor

Anton Kulikow
6. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Versuche der Einmischung in Russlands innere Angelegenheiten gehen weiter und dies wird auch angesicht der bevorstehenden Präsidenten-Wahlen im März 2018 in Russland nicht nachlassen.

Beamte der Kommission zum Schutz der staatlichen Souveränität des Russischen Föderationsrates kamen bei einem Treffen am Montag zum Schluss, dass Versuche, sich in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen, auch bei den Regionalwahlen im September dieses Jahreszu zu beobachten waren, obwohl sie keinen großen Einfluss auf das Ergebnis hatten.

Es lohnt sich anzumerken, dass das Minister-Komitee des Europa-Rates zum Ergebnis kam, dass Russland das Urteil des Europäischen Gerichts für Menschenrechte im Fall der Veruntreuung des Kirovles Unternehmens nicht korrekt umsetzt. Das Komitee behält den Fall unter Beobachtung, aber russische Senatoren sehen die Entscheidung der europäischen Beamte „als Anschlag gegen die russische Wahl-Souveränität“. Laut dem Föderations-Rat treffen die Abteilungen des Europa-Rates parteiische politische Entscheidungen. Schließlich sind die ECHR und andere Organisationen des Europa-Rates beherrscht von Vertretern der Länder, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben.

Bei dem oben genannten Treffen sagte der stellvertretende Außenminister Sergei Ryabkow, dass Russlands Außenministerium nicht Versuche ausschließe, Protest-Aktionen in Russland zu finanzieren von Einrichtungen, die mit Behörden der USA verbunden sind.

„Im allgemeinen kann man annehmen, dass beim Herannahen der Wahlen in Russland, Versuche zunehmen werden, um Einfluss auf innere Angelegenheit zu gewinnen und die Stabilität von innen zu unterminieren. Wir müssen darauf gut vorbereitet sein,“ sagte Ryabkow.

Samstag, 14. Oktober 2017

Schlag gegen Dollar: China startet neuen ‚Yuan-Rubel‘ Bezahl-Mechanismus


21st Century Wire

13. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Featured image is from 21st Century Wire.

Die USA erhielt einen kräftigen Schlag gegen ihre globale Vorherrschaft, der sicherlich noch mehr Säbelrasseln in Washington von den Kriegshetzern verursachen wird.

In dieser Woche verkündete China, es habe eine ‘Bezahlung versus Bezahlung‘ (PVP)-System eingeführt, um Chinas Yuan und Russlands Rubel Transaktionen miteinander abzugleichen.  Das Ziel, so sagte man uns, sei „die Risiken zu reduzieren und die Effizienz zu erhöhen“ für das System des Devisentausches.

Der neue Mechanismus, der mit dem langandauernden Monopol des US SWIFT inter-bank Zahlungssystem (das die simultane Begleichung von Transaktionen in zwei verschiedenen Währungen ermöglicht) vergleicchbar ist, wurde am Montag gestartet, nachdem es die Billigung von Chinas Zentralbank erhalten hat, laut einer Erklärung des Handelssystem für Devisen des Landes.

Die Finanzoligarchen der Wall Street werden jedoch dies als einen Akt der Aggression gegen die Vormachtstellung des US-Dollars als globale Reservewährung des Planeten ansehen – die untrennbar gebunden und beinahe vollständig abhängig vom US-‘Petrodollar‘ ist, um den Wert der US-Fiat Währung aufzupeppen. Experten der Georgetown Universität bemerken:
„Da Petrodollars und Petrodollar-Gewinne per Definition in US-Dollar bezeichnet werden, ist die Kaufkraft abhängig von der US-Inflationsrate und der Rate, mit der US-Dollar gewechselt werden (wann immer eine Notwendigkeit für Umtausch besteht) in andere Währungen auf den internationalen Geldmärkten. Daraus folgt, wass wann immer ökonomische oder andere Faktoren den US-Dollar treffen, werden die Petrodollar in selber Höhe betroffen. Daher hat der Link zwischen dem US-Dollar und dem Petro-Dollar-Gewinnen im besonderen eine große ökonomische, politische und andere Implikationen.
Erstens können die Platzierung des Petro Dollar Surplus der arabischen Öl exportierenden Länder in den USA politisch als Geisel-Kapital betrachet werden. Im Fall eines größeren Konfliktes zwischen den USA und einem arabischen Land, kann die USA mit ihrer ganzen militärischen Macht diese Guthaben konfiszieren oder einfrieren oder sonstwie ihre Benutzung beschränken."

Aktuelles bei Dr. Holger Strohm


Aktuelles bei Dr. Holger Strohm mit Video zu FRIEDLICH IN DIE KATASTROPHE

Diese Seite wird dauernd gehackt. Außerdem ist zu befürchten, dass die Flüchtlingskrise und der IS - der ja vom Westen erschaffen wurde - für eine Internetzensur instrumentalisiert werden. Bundesjustizminister Heiko Maas zwingt Internetfirmen, "rechtswidrige Inhalte" aus dem Netz zu entfernen. Außerdem sollen "Hass schürendes Verhalten" und alle Kommentare zu Abstammungen, ethnischer Zugehörigkeit, nationaler Herkunft, sexueller Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, religiöser Zugehörigkeit, Alter, Behinderung oder Krankheit gelöscht und bestraft werden. Fehlt nur noch, dass das Denken, so weit es nicht der Profitmaximierung dient, ganz abgeschafft wird, so wie es internationale Konzerne seit langem fordern. Denn, wer bestimmt, was was ist? Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" stellt dazu fest:"Dass der Schritt erfolgt, ist kein Zufall." Denn Internet-Zensur ist seit langem geplant, da das freie Internet sowohl den gleichgeschalteten Medien als auch den Herrschenden ein Dorn im Auge ist. Dabei wird die Flüchtlingskrise als Freibrief für eine gesteuerte Medienlandschaft zur Abschaffung der Demokratie instrumentalisiert.


Also alles so schnell wie möglich runterladen, bevor es gelöscht wird!

LÜGEN, LÜGEN, LÜGEN

Hier weiterlesen.

Zudem möchte ich auf die Videos verweisen, in denen Holger Strohm um Spenden bittet
zum einen wegen der Schulden, die ihn die Finanzierung des Filmes "Friedlich in die Katastrophe" (der blendende Kritiken bekam, aber offiziell totgeschwiegen wird) gekostet hat und zum anderen für die Übersetzung und Synchronisierung des Filmes in weitere Sprachen (es gibt ihn bereits auf portugiesisch und englisch), was sehr teuer ist. Daher  das sog.
Crowdfounding.

 Video-Quelle






Donnerstag, 12. Oktober 2017

Venezuela will Frieden, Souveränität und die Bolivarianische Demokratie


Die Lage ist so gefährlich, dass ich noch einen zweiten Bericht zu Venezuela auflege über eine Konferenz, die Mitte September stattfand mit 200 Delegierten aus 60 Ländern, worüber man hier natürlich keinen Pieps hörte. Ganz klar, weil es ein „Weltweiter Dialog über Frieden, Souveränität und Bolivarianische Demokratie“ war, wovon man ja hier absolut NICHTS hören WILL.

Venezuela will Frieden, Souveränität und die Bolivarianische Demokratie

Nino Pagliccia
10. Oktober 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

An den vier Tagen vom 16. - 19. September war ich in Caracas/Venezuela als einer von mehr als 200 Delegierten aus 60 Ländern, die einer Einladung zum internationalen Solidaritätstreffen „Todos Somos Venezuela – Dialogo Mundial por la Paz, la Soberania y la Democracia Bolivariana“ (Wir sind alle Venezuela – weltweiter Dialog über Frieden, Souveränität und Bolivarianische Demokratie.

Es gab Delegierte, die politische, soziale, religiöse und gewerkschaftliche Organisationen vertraten. Ich vertrat die ‚Kanadische Organisationsfront zur Verteidigung der Völker‘. Ich war einer von 7 Kanadiern.

Wir hatten die Gelegenheit, Leute der venezolanischen Verwaltung zu hören und mit ihnen zu diskutieren. Darunter Nicolas Maduro, Jorge Arreaza, Minister für Auslands-Beziehungen und gegenwärtig Präsident der Nationalen Verfassungsversammlung und Adan Chávez, Bruder von Hugo Chávez, Internationaler Koordinator der Vereinigten Venezolanischen Sozialistischen Partei (PSUV).

Unter den internationalen Delegierten befanden sich Evo Morales, Präsident von Bolivien, der seines Landes aufrechte Solidarität mit Maduro teilte. Andere Delegierte waren Fernando Gonzlez, ehemaliger „Cuban Five“ Gefangener in den USA und Präsident von Kubas Institut für Völker-Freundschaft, Maria do Socorro Gomes, Präsidentin des Welt-Friedens-Rates, der Sohn des ermordeten Präsidenten Patrice Lumumba aus dem Kongo und ein palästinensischer Delegierter, dessen Worte uns alle zu einer stehenden Ovation der Solidarität brachte.

Warum die Dringlichkeit und dieser weltweite Aufruf zu einem internationalen Treffen in Caracas?

Dilma Rousseff warnt: US-Intervention in Venezuela könnte „Bürgerkrieg“ entfesseln

Die gestürzte brasilianische Präsidentin warnte am Sonntag, das Washingtons Einmischung in Venezuela „extrem gefährlich“ sei und einen bewaffneten Konflikt hervorrufen könnte.


Dilma wurde durch illegalen Staatsstreich gestürzt.
Lucas Koerner

10. Oktober 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


„Unser Kontinent lebt seit 140 Jahren in Frieden. Jeder Versuch, sich in den legitimen Verfassungs-Prozess in Venezuela einzumischen oder eine Präsidentenwahl zu erzwingen, ist extrem gefährlich, da es zu einem Bürgerkrie führen könnte,“ sagte Dilma in einem Exklusiv-Interview mit RT in Moskau.

Rousseff wurde selbst angeklagt und im vergangenen Jahr aus dem Amt gejagt, was weithin als ein „parlamentarischer Coup“ bezeichnet wurde.

Die brasilianische Regierungschefin nahm ebenfalls den vom Kongress designierten Nachfolger Michel Temer aufs Korn, der die brasilianische Außenpolitik eng mit Washington in Einklang gebracht hat und den regionalen Vorwurf gegen die Regierung in Caracas anführte.

„Die Temer-Regierung hat eine völlig falsche Haltung gegenüber Venezuela, und es ist nicht nur der Druck von Trump und Temers Bemühen, zu Diensten zu sein, sondern vor allem die Tatsache, dass sie eine gemeinsame Aktion mit US-Truppen im Amazonasgebiet akzeptierte ", fuhr sie fort und bezog sich dabei auf eine von den USA angeführte Militärübung, die für November angesetzt war und an der die Streitkräfte von 14 Ländern teilnehmen werden.

Rousseff prangerte die Übungen an, mit denen eine "multinationale Logistikbasis" in der brasilianischen Stadt Tabatinga als Teil einer "antidemokratischen Vision zur Belagerung Venezuelas" geschaffen werden soll.

Tabatinga liegt an der Grenze zu Peru und Kolumbien, etwas mehr als 630 Kilometer südlich von Venezuela.

Die Ex-Präsidentin kritisierte zudem die Unterstützung der USA für Venezuelas rechte Opposition, die vier Monate lang gewalttätige Antiregierungsaktionen anführte, um die Regierung Maduro Anfang dieses Jahres zu stürzen.

Rousseff verglich die venezolanischen Antiregierungskräfte mit den syrischen Rebellen und sagte, die USA hätten sich "oft bei Oppositionen geirrt".

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Trotz der Versuche der syrischen Regierung, das Land zu einen, setzt die US-gestützte kurdische SDF Landraub fort

Es ist wirklich ein Trauerspiel. Das einzige Land, in dem die Kurden anständig behandelt und freundlich aufgenommen wurden, war Syrien und auch der Irak. Beide Länder sind von den Kurden verraten worden. Dass die USA dieses miese Spiel eingefädelt haben, ist ja völlig klar. Denn ihnen ist ja nicht wohl in der Haut, wenn sie nicht Terror und Chaos schaffen können. Aber ihr könnt Gift drauf nehmen, dass der Verrat von den Verbrechern Barzani (der kürzlich gestorben ist) und Talabani begangen wurde, die von den Zionisten Israels und den US-NATO-Faschisten in die Marionetten-Regierung des Irak gehievt wurden, um die kurdischen Provinzen abzuspalten. Aber auch dort nicht nur das, sondern sie versuchen dort genau dasselbe, was sie jetzt in Raqqa tun: sie ermorden auf heimtückische Weise die arabische Bevölkerung. Warum sich die wirklichen Freiheitskämpfer für dieses dreckige Spiel hergeben, ist eins der vielen Rätsel, die WIR nicht mehr lösen werden.


Sarah Abed
10. Oktober 2017


Aus dem Englischen:  Einar Schlereth


Der Westen behauptet, die Kurden seien eine der moralischsten und würdevollsten Kräfte im Nahen Osten, die gegen Daesh kämpft. Aber wenn sie sich darauf konzentrieren, Daesh zu besiegen, wie sie behaupten, warum begehen sie dabei dann auch Völkermord an den Syrern? Vor diesem Hintergrund ist es schwer zu rechtfertigen, dass der Westen hartnäckig behauptet, bewaffnete kurdische Terrorgruppen versuchen Syrien zu helfen. Die Realität vor Ort widerspricht diesen leeren Behauptungen, die der Westen benutzt, um sein Gesicht zu wahren und diese terroristischen Organisationen zu unterstützen. Diese falsche Erzählung wurde in der Tat dazu benutzt, die Kurden in Syrien zu bewaffnen, um Instabilität und Teilung zu schaffen.
Die separatistischen Kurden, die ein Gebiet beanspruchen, in dem sie angeblich gelebt oder das sie befreit haben, weil ses angeblich ihnen gehört, widerspricht dem Völkerrecht und der Logik.


Die USA haben die Kurden bewaffnet und ihre Bemühungen unterstützt, seit dem 10. Oktober 2015 die Syrischen Demokratischen Kräfte zu gründen. Die US mußten eine Gruppe innerhalb Syriens finanzieren, die gegen Daesh kämpfte, aber die nicht so extremistisch wie die freie syrische Armee war, die wegen ihrer al-Qaida Verbindungen fallengelassen wurde.
Der Verräter Omar Kabar

Am 1. Oktober 2017 sagte Omid Kabar, ein Kommandant der US-unterstützten syrischen demokratischen Kräfte (SDF), zur South Front, bei einer Beerdigung für SDF Kämpfer, die in der Stadt Raqqa getötet wurden, dass die SDF weder Al-Tabqah Stadt noch irgendein anderes Gebiet an die syrische Regierung übergeben würden.

"Das Regime sagt, dass wir unsere Regionen oder die al-Tabqah-Stadt der Armee des Regimes übergeben werden ... Unser Volk muss einsehen, dass wir nach fünf Jahren unserer Revolution als ‚Einheit zum Schutz des Volkes‘ und nach unserer Allianz mit anderen Fraktionen der syrischen demokratischen Kräfte noch keinen Zentimeter unseres Landes abgegeben haben ... Wir werden es niemals übergeben. Unser Gesetz ist klar. Das Land, das mit dem Blut der Märtyrer gewässert ist, gehört dem Volk, und wir werden es keiner Macht übergeben", sagte Kabar.

Es ist merkwürdig, dass die Kurden den Syrern so feindlich gesinnt wären, wo das Land sie so freundlich aufgenommen hat. So wurden beispielsweise 2012 in Syrien Reformen zugunsten der Kurden durchgeführt.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Könnte Washington Nordkorea Schlimmeres antun als das letzte Mal?


Nordkoreas Freude über seine nukleara Abschreckung ist verständlich.
Jay Janson

10 Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Das Folgende ist eine kurze Geschichte der genocidalen Verbrechen, die Koreaner in ihrem eigenen geliebten Land durch brutale Angriffe, Eroberungen und Manipulationen der USA erlitten.
Am 10. Juni 1871
attackiert Adm. Rodgers, Kommandant von fünf Kriegsschiffen und Landungstruppen von 1.230 Mann, bewaffnet mit Remington Karabinern und Springfield Musketen, die Choji Festung von Kanghwa-do, und besetzt danach die gesamte Insel (116,8 Quadratmeilen), tötet 350 koreanische Verteidiger der Insel, während er nur drei seiner eigenen Leute verliert. Er tritt den Rückzug nach China an, als die koreanische Armee mit modernen Waffen ausgerüstete Verstärkung schickt. Dieser Krieg, der in Korea als Sinmi-yangyo bekannt ist, wurde in den USA als die 1871 US Korea Kampagne bekannt. 1)


1905 hat US-Präsident Theodore Roosevelt
alle Beziehungen mit Korea abgebrochen, übergibt die US-Legation in Soeul der japanischen Armee, löscht das Wort “Korea” aus dem Verzeichnis des US-Außenministeriums und ordnet es unter “Japan,” womit er eine brutale, oft mörderische 40-jährige Besatzung billigt, in der es den Koreanern verboten ist, ihre eigene Sprache zu sprechen, ein rechtswidriger Akt des US-Präsidenten, der im Tausch für Japans Anerkennung der US-Besetzung der Philippinen gemacht wurde, womit er als Halbbrudere der amerikanischen Kolonialmächte anerkannt wurde. 2)

1918 erkennt Präsident Woodrow Wilson Korea
als Territorium des Japanischen Imperiums an. Er weigert sich, eine Delegation aus Korea und Vietnam zu empfangen die die Wiederherstellung der Souveränität verlangen, was sie fälschlicherweise gehofft hatten, nachdem Wilson vor beiden Häusern des Kongress am Tag zuvor erklärt hatte, als Zusatz zu seinen „Vierzehn Punkten“, dass „nationale Wünsche respektiert werden müssen; Völker dürfen jetzt nur beherrscht und regiert werden mit ihrem eigenen Einverständnis. Die Selbstbestimmung ist kein leeres Wort; sie ist ein zwingendes Handlungsprinzip … dass Völker und Provinzen nicht von einer Souveränitat an eine andere getauscht werden können, als wären sie Vieh oder Bauern in einem Spiel, oder einem großen Spiel, das jetzt für immer diskreditiert ist durch die Balance der Macht; alle gut definierten nationalen Wünsche müssen zur äußersten Zufriedenheit erfüllt werden“; ein Versprechen, das in der Dritten Welt als eine infame, grausame und absurde Lüge bekannt wurde (die japanischen Besatzer bestraften alle mit dem Tod, die an dem landesweiten ersten Marsch der Koreanischen Unabhängigkeitsbewegung teilnahmen).

Montag, 9. Oktober 2017

Der Vietnam-Krieg ist für die Opfer von Agent Orange nicht Geschichte



Marjorie Cohn & Jonathan Moore

9. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Die 18-Stunden-Serie „The Vietnam War“ von Ken Burns-Lynn anzuschauen, ist eine emotionale Erfahrung. Ob Sie während des Krieges im US-Militär gedient haben oder auf den Straßen marschiert sind, um ihn zu beenden, Sie können von dieser Dokumentation nicht unberührt bleiben. Die Schlachtenszenen sind eindrucksvoll, die Geschichten von US-Veteranen und vietnamesischen Soldaten, die auf beiden Seiten des Krieges gekämpft haben, sind verpflichtend.

Die durch den Krieg verursachten menschlichen Opferzahlen sind gewaltig. Fast 58.000 Amerikaner und 2 bis 3 Millionen Vietnamesen, darunter viele Zivilisten, wurden im Krieg getötet. Ungezählte Menschen wurden verletzt. Viele US-Veteranen des Krieges leiden an Posttraumatischen Belastungsstörungen. Mehr US Vietnam Kriegs-Veteranen haben Selbstmord begangen, als im Krieg gestorben sind. Diese Zahlen erzählen jedoch nicht die ganze Geschichte des Krieges.


Die USA beginnen mit chemischer Kriegführung


In einer seiner schwerwiegendsten Unterlassungen, gibt die Sende-Reihe fertigt nur kurz die Zerstörung an, die durch das Sprühen der tödlichen chemischen Herbizide verursacht wurden, die das giftige Dioxin enthielten. Am häufigsten wurde Agent Orange über großen Teilen Vietnams eingesetzt. Dies ist eines der tragischsten Vermächtnisse des Krieges. Doch abgesehen von einigen kurzen Erwähnungen werden die Opfer von Agent Orange/Dioxin, sowohl die vietnamesischen als auch die amerikanischen, in der Serie nicht gezeigt. Noch wichtiger ist, dass der andauernde Schaden durch dieses chemischen Waffen nie erwähnt wird.

US-Helikopter versprüht Agent Orange
Orange/Dioxin war eine herbizide chemische Waffe, die von US-Chemieunternehmen wie Dow und Monsanto hergestellt und von 1961 bis 1971 vom US-Militär versprüht wurde. Dioxin ist eine der giftigsten Chemikalien der Menschheit. Etwa 3 Millionen Vietnamesen und Tausende von US-Soldaten und alliierten Soldaten waren dem Agent Orange/Dioxin ausgesetzt.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Saudi-Invasion in Moskau und eine „Revolution“ fand nicht statt


Björn Brum

8. Oktober 2017

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Aus dem Svenska Dagbladet:
„Am Samstag ist Wladimir Putin 65 Jahre alt geworden. Das feierte Alexei Nawalny mit der Organisation von Protesten in mindestens 80 Städten. Aber die Straßen wurden nicht von Demonstranten in großem Maße wie früher geräumt, was man als ein Versagen der Opposition interpretieren kann …

Es gibt verschiedene Deutungen über die Anzahl der Demonstranten in Moskau. Mehr als tausend, schreibt Kommersant. Laut Polizei versammelten sich ungefähr 700 Personen, einschließlich Journalisten … bedeutend weniger, als die Organisatoren gehofft hatten."
700 Personen (man beachte: inklusive Journalisten) in der Riesenstadt Moskau muss man als ein prächtiges Fiasko betrachten. Selbst die doppelte Anzahl wäre ein Fiasko gewesen. In St. Petersburg waren es vielleicht 350-400. Wenn es eine Opposition von Format in Russland gibt, dann sind es bestimmt nicht diese Leute. Alexei Nawalny als „Oppositionsführer“ zu bezeichnen, ist geradezu ein Witz. Die ausländischen Medien müssen sich damit begnügen, sauer zu sein, weil die Polizei nicht richtig aktiv war und die Leute verdroschen hat. Dieser Lump von Putin, der nie tut, was man ihm sagt!

Wenn man nun unbedingt von Demonstration sprechen will, dann ist dieses Bild hier viel „sprechender“: Dieser muntere 65-jährige W. W. Putin zusammen mit dem offenbar ziemlich bemoosten König von Saudiarabien. Eine tausend-Mann-Delegation aus Saudiarabien ist in Moskau gewesen und hat Milliarden-Verträge in verschiedenen Bereichen unterschrieben. Ich frage mich, was die Bosse in Washington dazu sagen.
König Salman und Wladimir Putin
Dieser König sieht so verwelkt aus, dass ich mich frage, ob er wirklich weiß, wer er ist und wo er ist. Aber nur ruhig, „Vlad, der Hammer“ ist konzentriert und hat die Kontrolle!

Man darf gespannt sein, ob Gespräche hinter den Kulissen über die saudische Unterstützung der islamistischen Terroristen im Kaukasus geführt wurden. Das wäre ein positiver Durchbruch für Russland und in dem Fall ein Rückschlag für die Staaten, die immer noch meinen, dass es eine gute Idee ist, Islamisten als Stellvertreter zu verwenden.


Quelle - källa - source

Samstag, 7. Oktober 2017

Die Entstehung einer ‚Neuen Politik‘ Englands - Bernie und Corbyn im Vergleich



John Pilger

6. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
 DelegierteFoto des jüngsten Labour-Parteitages in der englischen Küstenstadt Brighton schienen ein Video, das im Haupteingang gespielt wurde, nicht zu bemerken. Der drittgrößte Waffenhersteller der Welt, BAe Systems, Lieferant für Saudi-Arabien, wirbt mit Waffen, Bomben, Raketen, Marineschiffen und Kampfflugzeugen.

Es schien ein hinterhältiges Symbol einer Partei zu sein, in die Millionen von Briten ihre politischen Hoffnungen investieren. Einst die Heimat von Tony Blair, wird sie heute von Jeremy Corbyn geleitet, dessen Karriere sehr unterschiedlich war und im britischen Establishment selten ist.

In ihrer Ansprache beschrieb die Wahlkämpferin Naomi Klein den Aufstieg von Corbyn als "Teil eines globalen Phänomens". Wir haben es in Bernie Sanders historischer Kampagne in den US-Primärwahlen gesehen, angetrieben von den älteren Generationen, die wissen, dass eine sichere zentristische Politik ihnen keine sichere Zukunft bietet."

Tatsächlich führte Sanders seine Anhänger am Ende der US-Primärwahlen im vergangenen Jahr in die Arme von Hillary Clinton, einer liberalen Kriegstreiberin aus einer langen Tradition in der Demokratischen Partei.

Als Staatssekretärin von Präsident Obama führte Clinton 2011 den Vorsitz bei der Invasion in Libyen, die zu einer Massenflucht von Flüchtlingen nach Europa führte. Sie hat sich über die grausame Ermordung des libyschen Präsidenten lustig gemacht. Zwei Jahre zuvor hatte Clinton einen Staatsstreich unterzeichnet, der den demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras stürzte. Dass sie am 14. Oktober nach Wales eingeladen wurde, um von der Universität Swansea die Ehrendoktorwürde zu erhalten, weil sie "ein Synonym für Menschenrechte" ist, ist unergründlich.

Wie Clinton ist auch Sanders ein Kalter Krieger und besessener "Antikommunist" mit einer eigenen Sicht der Welt jenseits der Vereinigten Staaten. Er unterstützte Bill Clintons und Tony Blairs illegalen Angriff auf Jugoslawien 1998 und die Invasionen in Afghanistan, Syrien und Libyen sowie Barack Obamas Terrorismus-Kampagne durch Drohnen. Er unterstützt die Provokation Russlands und stimmt zu, dass der Whistleblower Edward Snowden vor Gericht stehen sollte. Er hat den verstorbenen Sozialdemokraten Hugo Chávez - einen Sozialdemokraten, der mehrere Wahlen gewonnen hat - "einen toten kommunistischen Diktator" genannt.

Während Sanders ein bekannter liberaler amerikanischer Politiker ist, ist Corbyn ein Phänomen mit seiner unermüdlichen Unterstützung für die Opfer amerikanischer und britischer imperialer Abenteuer und populärer Widerstandsbewegungen.

UN-MINUSTAH Besatzer verlassen Haiti: Was ist ihr Erbe? (Videos)


Die UN-MINUSTAH-Besatzer verlassen nach 13-jähriger Besetzung Haiti. Was ist ihr Erbe?
Èzili Dantò


6. Oktober 2017


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Wir von Èzilis HLLN, die ununterbrochen die UN und ihre NGO humanitären Front-Organisationen aufforderten, raus aus Haiti und zur Hölle zu fahren, da internationale Oligarchen eine ausländische Besetzung von Haiti manipulierten, um die größte US-Botschaft und Anwesenheit in der westlichen Hemisphäre zu bauen, bezeugen und sagen formell, was in der untenstehenden Haiti Petition erklärt wurde, dass das UN-MINUSTAH Erbe in Haiti besteht aus:

Gefälschten Wahlen, außergerichtlichen Morden, Massakern in Site Solèy und anderen bewohnten Gebieten, landesweitem Kolonialismus, Einschleppung von Krankheiten, Müll und Plastik, Cholera, erschreckende Zahlen von Vergewaltigungen, Drogen/Organ/Menschen-Handel, organisierteVerschleppung, Kindersex-Handelsketten und die Vertuschung von all dem.

Das Vermächtnis der UNO in Haiti besteht traditionell aus umfangreicher NGO-Geldwäsche, böswilligen Paul Farmer/WHO/WB/USAID Sterilisationsimpfimpfungen, Cholera-Impfstoffe zur Entvölkerung und betrügerische Clinton Cholera-Versicherungen; Sklavenlöhne, Arbeitermißbrauch, unbegrenzte Inhaftierungen, systemische militarisierte Brutalität gegen arme Schwarze; systemische Pädophilie von UN-Soldaten und Hilfspersonal; eine Kultur der Straflosigkeit; systemische Vergewaltigung durch ihre Wohltäter; 80 000 Haitianer, die nach Chile flohen, 100 000 nach Brasilien und 50 000 zur Grenze von San Diego, um dem schrecklichen Alptraum zu entgehen, der nach Haiti vom US-Imperialismus, Neoliberalismus, dem großen Agro-business, dem Clinton-Hunger, der UN-NGO Besatzung/Privatisierung und dem Freihandels-Quotentausch mit dem Caracol-Schwindel nach Haiti gebracht wurde.

Ihr Vermächtnis besteht auch in der Ausplünderung haitianischer Kolonialressourcen in UN-Uniformen, der Deportation von 200.000 Haitianern aus der Dominikanischen Republik, wo Apartheid ohne jegliche Sanktionen der Vereinten Nationen legalisiert wurde. Unter MINUSTAH, insbesondere mit der gefälschten Mulet-Clinton-Clinton-Merten 2010-2011 Scheinwahl des ehemaligen Drogensüchtigen Michel Martelly, wurden die Gold/Öl-Lizenzen und das israelische/HLSI Grenzkontroll-Geschenk vergeben, sowie Haitis Kontrolle über 30% des Territoriums per Dekret nach dem verdächtigen Erdbeben im Goldgürtel, in Caracol, Inseln vor den Küsten, fruchtbare Gebiete wie der La Visite Park an der Grenze zur Dominikanischen Republik und den haitianischen Küsten inkl. Montrouis Kommune durch Enteignung, sprich Diebstahl.

[Hier folgen noch ein paar Videos - ein Protestsong "Haut ab!", ein Interview mit Èzili https://goo.gl/WaJGja, das ich kurz sehen konnte, das aber beim 2. Aufruf gehackt wurde, das ich aber gerade wiedergefunden habe sowie ein Video über die "Friedensaktionen" des UN-Militärs und der link zur umfangreichen und wohl dokumentierten Petition an die UNO, die von hunderten Menschen und auch von mir unterzeichnet wurde.




 Quelle: E-Mail von Èzili

Freitag, 6. Oktober 2017

Vor MARIA war es hassenswert, Puerto Rico zur Bezahlung seiner Schulden zu zwingen. Jetzt ist es reine Grausamkeit.

Stan und Paul Cox
5. Oktober 2017

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Am Dienstag setzte Donald Trump seine sadistischen Angriffe auf die Bevölkerung von Puerto Rico mit einem Kommentar aus heiterem Himmel über die $73 Milliardenschuld des Territoriums fort:"... wir werden das ausradieren müssen". Ob Trump noch ernster genommen werden kann oder nicht, in dieser oder in irgendeiner anderen Frage, so hat Hurrikan Maria auf die schärfste mögliche Weise gezeigt, dass der Schuldenerlass eine moralische Notwendigkeit ist.

Die wirtschaftliche Verwundbarkeit, die die Insel zu einer in der Geschichte der USA beispiellosen, unnatürlichen Katastrophe prädestinierte, war eine Mischung aus der Gier der Hedge-Fund-Manager auf dem Festland und der politischen Ohnmacht der Inselkolonie. Mehr als ein Jahr vor Maria, argumentierte die Juristin Natasha Lycia Ora Bannan:

Der Kolonialstatus von Puerto Rico trägt sowohl direkt zur Wirtschaftskrise bei und verhindert auch umfassende Lösungen, die kurzfristige Probleme und langfristige wirtschaftspolitische Veränderungen berücksichtigen. Der Sonderausschuss der Vereinten Nationen für Dekolonialisierung hat Anfang 2015 seine jährliche Resolution über den Kolonialstatus von Puerto Rico verabschiedet und darauf hingewiesen, dass die Insel in der Lage sein muss, auf souveräne Weise Entscheidungen zu treffen, um ihre dringenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme zu beheben, einschließlich der Arbeitslosenquote von zwölf Prozent, der Marginalisierung und der weit verbreiteten Armut ihrer Bewohner.
Der Ausschuß erkannte, daß die ökonomische Verwundbarkeit von Puerto Rico eine direkte Konsequenz seines Kolonialstatus ist und daß Puerto Rico's Mangel an politischer Macht auf die Beschlußfassung in den Vereinigten Staaten sich in der Politik wiederspiegelt, die die Wirtschaft der Insel formen und schließlich verkrüppeln."
Ora Bannan und andere Rechtsexperten haben auf der Grundlage der Doktrin der "verabscheuungswürdigen Schulden" entschieden dargelegt, dass es rechtlich und moralisch unvertretbar ist, weiterhin die Menschen in Puerto Rico zu zwingen, die Aktionäre zu bezahlen. Denn nationale Regierungen haben eine Verpflichtung gegenüber ihren Bürgern, um ihre Grundbedürfnisse nach sauberem Wasser, Gesundheit und Bildung zu decken und zumindest nicht die eigenen Versuche ihrer Bürger, ihren Bedarf an Nahrungsmitteln, Kleidung und Unterkunft zu regeln, zu vereiteln. Die Freiheit der Bevölkerung, diese Bedürfnisse zu befriedigen, ist ein grundlegendes Menschenrecht."

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Ein Arzt berichtet aus Jemen


Adrian Rossi

2. Oktober 2017

Aus dem Norwegischen: Einar Schlereth
Nach einem Bombenangriff in Sanaa (Weltkulturerbe) im Interesse der USA.

Ich will damit beginnen zu sagen, dass ich keine besonders sentimentale Person bin. Vielleicht hat das damit zu tun, dass ich noch nicht den Grad an gefühlsmäßiger Reife erreicht habe, dass ich offen zugeben kann, verwundbar zu sein. Dieser Beitrag wird etwas davon zeigen in der Hoffnung, dass ich all jenen einen flüchtigen Blick von der furchtbaren Erfahrung bieten kann, die das Volk im Jemen täglich erlebt, auf gefühlsmäßiger und psychologischer Basis.

Ich verlor meine Eltern in Angola,als ich sieben Jahre alt war. Ich wurde Zeuge, wie sie in den Kopf geschossen wurden und dann in einem Massengrab verbrannt wurden. Ihr Tod kam so plötzlich, dass ihre Augen noch offen standen. Als ich sie ansah in diesem jungen Alter, erinnere ich mich, dass ich dachte, dass sie vielleicht noch lebten und den Schmerz fühlen konnten. Das Meiste ist unscharf und es kommt ab und zu in Erinnerung. Was ich am besten erinnere ist, dass ich dachte, dass ich hinterher springen müsse, um sie herauszuziehen. Das ist die Art Erfahrung, die Psychiater das Human Devastation Syndrome nennen, da posttraumatische Belastungsstörung und damit verwandt die komplexe posttraumatische Belastungsstörung nicht wirklich derlei Traumata wiedergeben. Ich verbrachte etwa 9 Monate in einer Hölle in Angola, die Kinderheim genannt wurde und dann noch ein Jahr in meiner Heimat. Es sind 34 Jahre vergangen und ich bin immer noch nicht ganz geheilt von diesem Erlebnis.

Millionen Kinder leben in Jemen in einer humanitären Krise. Viele sind vom Hungertod bedroht. Manche sterben an Cholera und anderen Krankheiten.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Die Wahrheit über das angebliche „Wirtschaftswunder“ in Westdeutschland (Update)

Ein Freund aus Jena schickte mir diesen Artikel als Kommentar/Ergänzung zu, den ich euch 
nicht vorenthalten möchte. 
 
Einleitender Kommentar: Einar Schlereth


Dr. Lothar Bolz

Diesen Artikel hier unten sollten wir - die Wessis - mal sehr gründlich lesen, denn was die DDR anging, waren wir ja noch blöder als sonst schon. Es ist ganz unglaublich, wie wir gefilzt worden sind, nicht nur im Kleinen, sondern auch im Großen. Nicht für uns gab es einen Marshall-Plan, sondern umgekehrt, für die Amerikaner in erster und die anderen Besatzer in zweiter Linie. Die rissen sich auch noch die letzten Großbetriebe (außer AEG, Ford, Opel etc. die schon nach dem 1. Weltkrieg in ihre Hand kamen) unter den Nagel. 

Aber ich will noch einen zweiten Punkt hervorheben: Man vergleiche mal, was Männer wie Saddam Hussein und Oberst Gaddafi zustandegebracht haben in zwei der ärmsten Länder der Welt, im Irak und in Libyen, von Russland gar nicht zu reden, dass von der deutschen 'Kultur-Nation' als verbrannte Erde zurückgelassen wurde. 

Hier ein paar Punkte zum Irak: Saddam hat das Land nach seinem Machtantritt 1979 (er und al-Bakr hatten sich an einen CIA-geplanten und durchgeführten Putsch "angehängt" und danach die CIA aufs Kreuz gelegt, indem sie alle Söldner der CIA einsammelten) in unglaublichem Tempo zu einem modernen Land hoch gebracht, trotz des von Khomeini angezettelten Krieges, was von unseren Lügen-Medien und der CIA (die nie ihre Pleite vergessen hat) genau andersherum erzählt wird (siehe hier).   

 Das Land hatte freie Schulerziehung bis Hochschulausbildung, weibliche Studenten gab es mehr als Männer, Wohnungen konnten zu billigen Krediten oder sogar zinslos erworben werden, Lebenshaltungskosten waren niedrig und das Jahreseinkommen lag bei 4000 $ im Jahr (wie etwa in Portugal). Das war vor dem "Dessert Storm" 2003. Selbst danach, als die Amis glaubten, sie hätten das Land um Jahrzehnte zurückgebombt, hatten die Iraker innerhalb eines Jahres wieder ihr Stromnetz hergestellt. Jahrzehnte nach den folgenden US-Kriegen und Invasionen gibt es immer noch kein funktionierendes Netz. 

Die Gesellschaft war laizistisch, alle Ethnien und Religionen waren in Regierung und Kabinett Saddams vertreten. Der Irak, Libyen und Syrien waren die einzigen Länder der arabischen Welt, die immer Palästina verteidigt haben. Der Irak war in der ganzen Welt geachtet und geschätzt, bis er plötzlich durch übelste Intrigen der USA geächtet wurde und Saddam als ein "Hitler" verschrien wurde. Saddams "Verbrechen" war, dass er sich nicht das Öl seines Landes von dem Stinkstiefel in Kuweit stehlen lassen wollte und dass er begonnen hat, sich sein Öl statt in Dollar in Euro bezahlen zu lassen.

Montag, 2. Oktober 2017

Neue Post aus Russland vom 2. Oktober 2017


Stefan Lindgren

Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

Twitter Bauchlandung für Russophoben

Twitters Boss Colin Crowell hatte rumgedrönt, dass sie jede Menge Material hätten über „russische Einmischungen“. Nun hat er vor dem Kongress ausgesagt, aber einige Senatoren zeigten sich ungeheuer enttäuscht. Senator Mark Warner sagte: “Aufrichtig gesagt, war seine Aussage in jeder Hinsicht unzureichend. Die haben überhaupt keine Ahnung, wie ernst die Bedrohung für die amerikanische Demokratie eigentlich ist.“
Google sagte, dass es ihnen nicht gelang, irgendwelche Spuren von sogenannten „Annoncen-Kampagnen“ gefunden habe.
Auch die Story, dass Russland die Wahlstimmen-Auszählung in 21 Teilstaaten beeinflusst haben soll, ist völlig am Zusammenbrechen. U. a. Haben Kalifornien und Wisconsin kategorisch alle Anklagen zurückgewiesen.

rt.com 29/9

Putin möbliert um auf dem Lande

Anfang der Woche nahm Präsident Putin die Abschiedsgesuche von den Gouverneuren in Nischni Nowgorod, Samara und Krasnojarsk entgegen, sowie die der Chefs von Dagestand und der autonomen Republik Jamalo-Nenetsk.
Man glaubt, dass bis zu 10 Gouverneure zurücktreten werden, was wahrscheinlich mit der kommenden Präsidentenwahl 2018 zu tun hat.
Heute, am 2. Oktober kommt die Nachricht, dass auch die Gouverneure von Omsk, Murmansk und Orjol vorzeitig zurücktreten.
Die Chefin der zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, brachte allerdings einige Rücktritte von Gouverneuren mit Übertretungen in Verbindung, die bei der vergangenen Dumawahl entdeckt wurden.
Ähnliches Großreinemachen hat es schon früher gegeben. Im vorigen Sommer hat Putin z. B. An einem einzigen Tag vier Regionschefs ausgewechselt – in Sevastopol, Kaliningrad, Kirow und Jaroslavl.
Seit 2004 werden die Gouverneure nicht mehr direkt gewählt, sondern der Präsident auf Vorschlag der gesetzgebenden Versammlungen.
Auf einem Regierungstreffen am 27. 9. hat Putin im übrigen offen den Transportminister Sokolov wegen der Missstände kritisiert, die dazu führten, dass die Fluggesellschaft VIM.Avia in Konkurs ging und tausende Reisende liegenblieben.

rt.com, 29/9, kremlin.ru 27/9

Die Rekordernte wird eingefahren

Die Getreideernte wird in diesem Jahr rekordhoch mit 127 Millionen Tonnen. Das ist überraschend, weil das Wetter schlecht war im Mai und der Sommer ungewöhnlich kalt. Einige Wochen stehen noch bevor, aber es sind jetzt schon 12 Prozent mehr eingefahren worden als im Vorjahr.
Damit bleibt Russland noch ein Jahr der führende Getreideexporteur. Die Riesenernte und die Tatsache, dass das Land noch 51 Mill. Tonnen in Reserve hat, führte dazu, dass die Preise auf dem Binnenmarkt gesunken sind. Die Exporteinnahmen werden auf 20 Mrd. Geschätzt, was mehr ist als der Waffenexport und einem Drittel der Öleinnahmen entspricht.

Intellinews.com 29/9