Dienstag, 28. Juni 2016

Enteignung der Sparer durch Negativzinsen stoppen!

Jetzt erlebe  ich die dritte (oder gar vierte) Enteignung, im Kapitalismus wohlgemerkt, nicht im Kommunismus. 1947 die Einführung der D-Mark und die Vernichtung der Reichsmark - ihr wisst, als jeder Deutsche 40 DM in die Hand bekam und wir "alle gleich" angefangen haben. Die etwas gleicher waren, hatten halt daneben noch Ländereien und ein paar Häuschen und/oder eine kleine Fabrik. Aber was soll's. Dann die Einführung des Euro 1998, wo wir ungeheuer beschissen wurden, da der Handel die Waren nicht zum halben Preis anbot, sondern 1 : 1. Danach eine schleichende Enteignung, denn der Euro verlor in seinem kurzen Leben fast die Hälfte seines Wertes. Und jetzt werden unsere Spargroschen durch Inflation und gestohlene Zinsen nochmal drastisch reduziert. Haben wir denn nicht unser Leben lang gehört, dass die bösen Kommunisten uns alles wegnehmen wollen? Komisch, ich habe das nur bei den Kapitalisten erlebt.

Die Nullzinspolitik der EZB gefährdet die Altersvorsorge von Millionen Deutschen. Kommt der Negativzins droht sogar die Enteignung von Sparern. Diese Politik von Mario Draghi muss dringend gestoppt werden!
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Gestartet
23. Jun. 2016
Endet
offen
Erstellt
Markus Miller
Sehr geehrte Damen und Herren,
im März 2016 hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins für den Euro-Raum von 0,05 auf 0,00 Prozent gesenkt. Seit 2008 – damals lag er noch bei 3,75 Prozent – kennt der Leitzins quasi nur eine Richtung: nach unten. Mit der Politik der niedrigen Zinsen will die EZB die Wirtschaft in der EU und insbesondere in den südlichen Mitgliedstaaten ankurbeln. Ob das funktioniert, ist allerdings höchst fraglich. Denn obwohl der Leitzins seit Jahren immer weiter abgesenkt worden ist, ist der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung bisher ausgeblieben. Diese Politik verfehlt aber nicht nur ihr eigentliches Ziel – sie hat noch dazu skandalöse Nebenwirkungen für deutsche und europäische Sparer!

Wegen EZB-Nullzinspolitik: Sparer bekommen keine Zinsen mehr

Die Nullzinspolitik der EZB führt dazu, dass Banken günstige Kredite vergeben können, weil sie selbst der EZB keine Zinsen zahlen müssen. Deshalb verlangen die Banken weniger Zinsen für Kredite, die sie an Privatpersonen und Unternehmen vergeben. Das ist politisch gewollt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Weil die Banken durch die günstigen Kredite aber weniger einnehmen, kürzen sie im Gegenzug die Zinsen für Sparbücher, Girokonten und Tagesgeldkonten. Das hat dazu geführt, dass es in Deutschland inzwischen fast unmöglich ist, für sichere Geldanlagen Zinsen zu bekommen.

 
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BREXIT – Eine neue Dimension – Neue Hoffnung für Europa


Peter König
26. Juni 2016



Aus dem Englischen: Einar Schlereth

JUBEL!
BREXIT ist das Beste, das nicht nur den Briten – sondern ganz Europa passieren konnte – und potentiell für die Welt in den vergangenen 30 Jahren – die von Washingtons Konsens- Demagogie geplagt wurde und von immer empörenderer Globalisierung in Richtung Neue Welt Ordnung, bei der die Elite keine Skrupel kennt, Länder und Kontinente zu dezimieren, ganze Völker zu versklaven, um zu bekommen, was sie will, die totale Dominanz auf allen Ebenen. Die gegenwärtige unflexible und unsolidarische EU ist das direkte Ergebnis dieser Bestrebung.
Die BREXIT-Abstimmung kann den eisernen Griff der USA um Europa brechen. Das BREXIT könnte der erste Schritt in eine neue Dynamik eines EUREXIT von Washingtons Herrschaft sein, von der NATO, von den Kriegen und Konflikten, die den US-korporativen-Profit-Bulldozer in Gang hält, von der Bedrohung einer Versklavung durch das lauernde TTIP (Transatlantische Handels- und Investitions-Partnerschaft), von den Sanktionen gegen Russland, von dem direkten Verbot des Aufbaus von dem, was am meisten Sinn für die Zukunft Europas macht – einer Beziehung mit Russland und dem Osten, einschließlich China.

Das BREXIT von heute könnte – einfach könnte – der Stein sein, der einen Erdrutsch auslöst für die Freiheitssucher aus den Fängen Washingtons. Dies 'KÖNNTE' hängt von der Ausdauer des Volkes ab, von der Erkennung und Anpassung der langfristigen Vorteile, die mit dem Knacken der westlich korporativen Finanzfaust verbunden ist.

Sofort nach dem unerwarteten Ergebnis liefen die westliche Presstitute-Medien auf Hochtouren, um Angst zu verbreiten davor, was die 'empörende und unkluge' Entscheidung nicht nur für England, sondern für den Rest Europas bedeuten wird. Was werden „Die Märkte“ tun? Was wird aus dem Welt – Finanzzentrum London werden und wie wird es das übrige Europa, das britische Pfund, den Euro, die Börsen in der Welt beeinflussen? Laut den Mainsstreammedien (MSM) wird Brexit mit Sicherheit die Jobs in und außerhalb England beeinflussen – ein Urteil ohne Substanz.

Dies sind Warnsignale für die Griechen und besonders für die Spanier in Hinsicht auf die entscheidenden Wahlen am 26. Juni [die praktisch wieder zum Patt geführt haben wie beim vorigen Mal – PP stärkste, Sozis zweite und Podemos dritte Partei. D. Ü.]. Werden sie es wagen, gegen das Establishment zu wählen? Oder wird es eine Wahl für die Unidos-Podemos Allianz, um aus der Sackgasse der Sparprogramme zu kommen, die Hunger, Arbeitslosigkeit , Armut und Verzweiflung brachten? Würden sie wagen, der zweite Stolperstein zu werden nach England für den korrupten US-Vasallen, die EU?

Sonntag, 26. Juni 2016

Putin ist schuld am Brexit und hat gewonnen

 Schall und Rauch hat zu Brexit ein paar interessante Artikel veröffentlicht, auf die ich euch aufmerksam machen möchte - mit Dank an Freeman.

Putin ist schuld am Brexit und hat gewonnen

Samstag, 25. Juni 2016 , von Freeman um 10:00
Die Propaganda gegen den Brexit läuft in den britischen Medien auf Hochtouren, indem die Wähler für den Ausstieg aus der EU als "nützliche Idioten" für Putin dargestellt werden. David Cameron hat auch gesagt, das Resultat hat sicher Putin und die ISIS sehr glücklich gemacht. Wie bitte??? Putin und ISIS spannen zusammen??? Völlig absurd diese Behauptung. Die westliche Marionette in Moskau Garry Kapsarow musste auch seinen Anti-Putin-Senf dazugeben, denn er sagte, die Entscheidung der Briten die EU zu verlassen, "ist das perfekte Geschenk für Wladimir Putin, denn dadurch wären die europäischen Institutionen geschwächt, um Putins Angriff auf die europäischen Grenzen abzuwehren." Von welchem Angriff redet dieser Irre???


Der ehemalige US-Botschafter in Moskau, Michael McFaul, äusserte seinen "Schock" über das Brexit und er meinte, "die USA und EU haben verloren und Putin gewonnen!"

Hier weiterlesen.

Samstag, 25. Juni 2016

Kolumbien und die FARC-Rebellen unterzeichnen einen historischen Waffenstillstand zur Beendigung des 50-jährige Konfliktes


Dass ausgerechnet Raúl Castro dies Abkommen „als einen Sieg des Volkes“ bezeichnet, ist absurd. Hätten die Kubaner auf Freunde gehört, lieber mit Batista zu verhandeln und die Waffen niederzulegen, hätte es nie eine Revolution auf Kuba gegeben. Die FARC hat außer Versprechungen NICHTS erreicht, aber sie hat alles aufgegeben und am Ende sogar die Waffen. Schaut euch das Video an, in dem eine junge Kämpferin sehr skeptisch sagt: „Nos matarán uno por uno. Sie werden uns einen nach dem anderen töten.“ Und vergesst nicht, dass dies vom Guardian geschrieben wurde, die jetzt natürlich nicht plötzlich die Wahrheit sagen kann.


Kolumbien und die FARC-Rebellen unterzeichnen einen historischen Waffenstillstand zur Beendigung des 50-jährige Konfliktes


Sibylla Brodzinsky und Jonathan Watts
23. Juni 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Colombian president Juan Manuel Santos, Cuban president Raúl Castro and Farc commander Timoleón Jimenez attend the signing ceremony in Havana, Cuba. Photograph: Adalberto Roque/AFP/Getty Images
Die kolumbische Regierung und die FARC-Guerilla haben das Ende eines der längsten Kriege der Welt erklärt mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandes. „Möge dies der letzte Tag des Krieges sein,“ sagte FARC-Chef Timoleón „Timochenko“ Jiménez mit tränerstickter Stimme.

„Wir stehen vor dem abschließenden Friedensabkommen,“ sagte er, nach dem Händeschütteln mit dem kolumbischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Havana, bei dem auch der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon anwesend war.

Obwohl das abschließende Friedensabkommen auch die Zustimmung eines Referendums erfordert, sind die formelle Einstellung der Feidseligkeiten zwischen den Hauptakteuren sowie FARCs Akzeptierung der Entwaffnung Kernpunkte zur Lösung des Krieges niedriger Intensität, der mehr als 250 000 Tote forderte und die Vertreibung von mehr als 6 Millionen Menschen.

Freitag, 24. Juni 2016

EU-Referendum: die vollen Ergebnisse und Analyse


EU-Referendum: die vollen Ergebnisse und Analyse


The Guardian
23. Juni 2016


Für Verbleib                                                                              Für Austritt
stimmten:                                                                                   stimmten:
48 % oder                                                                                    52 % oder
16 141 241                                                                                    17 410 742

Jubel in England
Britannien hat mit einer kräftigen Marge für den Austritt aus der Europäischen Union gewählt. Das Bild, das sich abzeichnet, ist das eines stark polarisierten Landes, mit Gebieten, die stärker für Verbleib stimmten als erwartet, und Gebieten, wo Austritt-Stimmen stärker als erwartet waren. Geographisch haben Schottland und London überwältigend für Verbleib gestimmt, aber außerhalb der Hauptstadt hat jede englische Region eine Mehrheit für den Austritt.


Hier kann man dem Referendum live folgen.


Auf der Guardian Seite findet ihr eine Menge Angaben
über einzelne Regionen, Städte, London, Liverpool etc.




Quelle – källa – source

Donnerstag, 23. Juni 2016

Die großen Saatgut-Piraten im Umweltschutz


Vandana Shiva
21. Juni 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Eine große Saat- und Biovielfalt-Piraterie ist im Gange und muss gestoppt werden. Die Freibeuter von heute sind nicht nur Unternehmen – die immer weniger werden und größer durch Zusammenschlüsse – sondern auch Einzelpersonen wie Bill Gates, der „reichste Mann der Welt“.

Als die Grüne Revolution in Indien und Mexiko vorangetrieben wurde, wurde das Saatgut der Bauern „zusammengetrieben“ und in internationalen Institutionen eingeschlossen, die dieses Saatgut nutzten, um Arten für die Grüne Revolution auszubrüten, die auf chemische inputs reagierten. Die ersten dieser beiden Institutionen waren das Internationale Reisforschungs-Institut (IRRI) in den Philippinen und das Internationale Mais und Weizen- Verbesserungszentrum (CIMMYT) in Mexiko. Diese Institute stahlen die Vielfalt von den Feldern der Bauern und ersetzten sie mit chemischen Monokulturen von Reis, Weizen und Mais.

Größte Samenbank der Welt auf Svalbard (2008 eröffnet).
Dr. R. H. Richharia, Indiens bedeutendster Reisforschungs-Wissenschaftler, stand an der Spitze des Zentralen Reisforschungs-Institut (CRRI) in Cuttack, Orissa. Das indische Institur existierte vor IRRI, hatte die größte Sammlung von Reissorten und war die größte Reis-“Bank“ der Welt. Dr. Richharia weigerte sich, der IRRI in den Philippinen zu erlauben, die Sammlung zu plündern. Die Weltbank entfernte Dr. Richharia, den Wächter der indischen Reis-Kenntnisse, von CRRI, damit der Transfer des intellektuellen Eigentums der indischen Bauern an das Internationale Institut möglich wurde (das später Teil der Konsultativen Gruppe der Internationalen Agrikultur-Forschung wurde). Das Saatgut-Erbe wird in den Saatgut-Banken der CGIAR bewahrt, ein Konsortium von 15 internationalen Landwirtschaft -Forschungs-Zentren, das der größte Empf'änger von Geldern von Herrn Gates ist.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Syrien: Ein Aleppo Doktor zerstört die West-Propaganda (auf Französisch und Englisch)

Dr. Antaki bekräftigt, dass Präsident Assads Popularität zugenommen hat und nicht abgenommen hat, seit die US/NATO ihren Krieg vor 5 Jahren gegen Syrien begann. Er nimmt auch die Propaganda auseinander, auf der die USA und die NATO ihre Interventions- und neo-kolonialistische Politik aufbauen.

von Vanessa Beeley
veröffentlicht am 7. Juni 2016

Das Folgende ist das Transkript eines Interviews, das Dr. Nabil Antaki dem Be Curious TV  gegeben hat; er ist Arzt im westlichen Sektor von Aleppo, der von der syrischen Regierung gehalten wird. Im Interview, das er auf seiner Reise nach Frankreich gab, bemerkt Dr. Antaki abermals, dass die West-Medien ihre Berichterstattung über Syrien irreführend und verdunkelnd darstellten. Das untenstehende Transkript des Interviews wurde von Vanessa Beeley aus dem Französischen ins Englische übersetzt. 



Vanessa Beeley: Willkommen Nabil Antaki. Lassen Sie uns doch bitte wissen, was in Aleppo und in Syrien vor sich geht. Sie sind kurz in Europa. sie sind Syrer, geboren in Syrien und wohnen in Aleppo. Sie sind Doktot am St. Louis Hospital im Westen Aleppos, das Gebiet unter "Regime-Kontrolle". Die Leute im Westen, die nicht wissen, was in Syrien vor sich geht, fragen sich  vielleicht, was schlimmer ist, die Gewalt des syrischen Regimes oder die der Terroristen oder "Rebellen". Dieser Antagonismus wird im Kern von unseren Medien reflektiert, wo wir auf der einen Seite die finden, die bekräftigen, dass Bashar al Assads "Regime" sein eigenes Volk terrorisiert und auf der anderen Seite jene, die behaupten, dass Assads Kräfte ihr Volk gegen die bewaffneten Dschihadisten verteidigen.


Wie ihr sehen könnte, ist es ein recht langes Interview, das ich heute nicht mehr übersetzen kann, da ich zu viel schon im Garten gearbeitet habe. 
Hier möchte ich nur noch das Schlusswort von Dr. Antaki wiedergeben, um das ihn Vanessa gebeten hat:
"Alles, was ich dem Westen sagen möchte, ist bitte: seid objektiver, erzieht euch selbst, akzeptiert nicht die Falschinformationen, macht  Druck auf eure Regierung, weil Syrien ein Land ist, das sich nach Freiheit, nach Wohlstand und Demokratie sehnt.
Der Krieg hat uns zerstört, wir haben genug, wir wollen, dass er aufhört!

Dienstag, 21. Juni 2016

USA bereitet in Eritrea (Afrikas Kuba) Regimechange wie in Libyen vor (UPDATE)


Hier lege ich ein paar Videos dazu, die viele Aspekte, die im untenstehenden Artikel angesprochen werden, näher erläutern. Besonderes Gewicht wird auf Interviews mit Ausländern gelegt, die ihre Eindrücke wiedergeben. Man merkt die Fassungslosigkeit, Feiern mit einer halben Million Menschen zu erleben ohne Polizei, ohne Militär, "ohne den geringsten Zwischenfall", wie ein Besucher mehrmals betont. Eine Besonderheit ist auch, dass die Eritreer, die im Ausland arbeiten (müssen, was von allen zugegeben wird, dass Eritrea noch nicht so weit ist, für alle Arbeit zu haben), ebenso die National
Feiertage mit Begeisterung und großem Aufwand feiern. Video eins zeigt den Kampf gegen die Lügen; in  Video zwei sagen Eritreer, warum sie gestern wieder nach Genf gefahren sind, um gegen die Lügen der US/UN aufzutreten; Video drei zeigt Eritreas Sieg vor 25 Jahren und die Errungenschaften und Video vier die Proteste in Genf im vorigen Jahr.


Glen Ford
18. Juni 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Eritrea mit der langen feindlichen Grenze zu Äthiopien
Die USA bereiten methodisch eine sogenannte „humanitäre“ Militärintervention gegen das kleine nordöstliche afrikanische Land Eritrea vor unter Vorwänden ganz ähnlich denen, die zur Rechtfertigung von NATOs Krieg für Regimechange in Libyen 2011 benutzt wurden. Wie damals haben die USA den Menschenrechts-Apparat der Vereinten Nationen gekapert, um eine „Verantwortung zum Schutz“ (R2P) von Eritreas Bürgern vor angeblichen Übergriffen ihrer eigenen Regierung behaupten zu können. Krieg und Regimechange sind das beabsichtigte Ergebnis.

Washington hat UN-Sanktionen gegen Eritrea manipuliert, die 2009 begannen, unter dem offen erfundenen Anklage, dass Eritrea entschieden säkulare Regierung „politische, finanzielle und logistische Hilfe“ an die islamistischen Shabaab-Kämpfer in Somalia liefert. Islamischer Dschihadismus ist Anathema in Eritrea, dessen Bevölkerung von 6 Millionen an der Küste des Roten Meeres zu gelichen Teilen aus Moslems und Christen besteht. Aber wenig Leute in den USA wissen, dass es Eritrea gibt und noch weniger wissen etwas über seine säkulare, revolutionäre Geschichte und Politik. Die Lügen bleiben so wie die Sanktionen, obwohl der UN-Menschen-Rechtsrat zugab, dass es keine Beweise von Hilfe für den Shabaab gibt.
Die "versklavten" Frauen und Männer beim Wehrdienst

Russlands schwarzer Gedenktag


Stefan Lindgren
Ryska Posten vom 20. Juni 2016


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Am Mittwoch ist der 75. Jahrestag von Hitlerdeutschlands massiven Anfall gegen die Sowjetunion.
In den ersten Nachkriegsjahren wurde nur gesagt, dass Sowjets Verluste mehr als 7 Millionen Menschen betrugen. In Chruschtschow-Jahren zeigten neue Berechnungen, dass es sich vielmehr um 20 Millionen handelte. Und im März 1990 legte eine Sonderkommission unter Führung des Verteidigungsministeriums die Ziffer 26.6 Millionen tote Sowjetbürger vor. Diese Zahl umfasste militärisches Personal, das an Schäden, Krankheiten, Erschießung, verschwunden oder gefangengenommen war sowie zivile Verluste sowohl in den besetzten Gebieten als auch in anderen Teilen des Landes auf Grund feindlicher Angriffe oder gestiegener Sterblichkeit wegen Hunger und Krankheit im Gefolge des Kriegs.

Die Zahl umfasst auch jene Menschen, die im Krieg emigrierten und nicht nach dem Sieg heimkehrten.
1710 Städte und große Orte wurden dem Erdboden gleichgemacht, sowie 70 000 Dörfer. Insgesamt wurden 31000 Unternehmen zerstört, 13 000 Brücken und 65 000 km Bahnschienen (1.6 mal um die Erde). Die Sowjetunion verlor ein Drittel der Mittel des Landes, in besetzten Gebieten zwei Drittel. Es versteht sich von selbst, dass die Wunden des zweiten Weltkrieges lange Zeit brauchten, um zu heilen und dass Russlands ökonomischen Probleme selbst heute nicht verstanden werden können, ohne die Verluste des zweiten Weltkrieges zu beachten.

Sonntag, 19. Juni 2016

Russland demontiert den Mythos der Unbesiegbarkeit der US-Navy


Valentin Vasilescu
18. Juni 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Die USA beherrscht den Globus mit einer dreimal stärkeren Navy als die Russlands. Darüberhinaus hat das Pentagon ein strategisches Kommando geschaffen, um große Einheiten von Landstreitkräften aus hunderten von Transportschiffen großer Kapazität einsetzen zu können. Alle diese Schiffe sind in sehr starken Expeditionsgruppen um Flugzeugträger, amphibische Landungsschiffe und Schiffkonvoys mit Truppen und Militärausrüstung herum organisiert.

Mit ihren Truppen, die in Europa und Asien stationiert sind und zusammen mit den Armeen der alliierten Staaten kann die USA eine Invasion Russlands in Gang setzen. Daher hat die neue Militärdoktrin Russlands festgelegt, dass das größte Risiko für Russlands Sicherheit die amerikanischen Marine-Expeditions-Gruppen sind, die Invasionstruppen an die russischen Grenzen transportieren können.

Mehrere Typen anti-ballistischer Schilde schützen die US-Marine-Expeditionsgruppen und die Landezonen für die Truppen der Transportschiffe. Das erste ist das Flottensyste AEGIS, bewaffnet mit SM-3 block 1b, das auf US-Zerstörer und Kreuzern installiert ist plus anti-ballistische Schilde in Polen und Rumänien. Das zweite ist das mobile THAAD System der US- Landstreitkräfte, die Landungszonen verteidigen. Dazu kommen die mobilen weitreichenden Flugabwehrraketen-Systeme wie Patriot mit anti-ballistische Fähigkeiten gegen Raketen, die in der Endphase ihrer Flugbahn sind und niedriger als 35 000 m.



Syrien: Russlands Überraschungsangriff macht Kerrys Hinhaltetaktik zunichte


Moon of Alabama
18. Juni 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Tanf (gelber Punkt), wo Syrien, Jordanien, Irak sich treffen. Deir Ezzor rechts oben.
Die USA will nicht den Krieg in Syrien beenden und den Fall am Verhandlungstisch lösen. Sie will, dass ihre Wünsche zu 100 % erfüllt werden – die Auflösung der syrischen Regierung und des Staates und die Einsetzung einer US-Marionetten-Regierung.

Nach dem Waffenstillstand Ende Februar brach Obama sein Versprecchen, die US-unterstützten „moderaten Rebellen“ von al Qaida zu trennen. Im April schlossen sich die US-unterstützten Rebellen, die Taliban wie Ahrar al Sham und al Qaida zusammen, um die syrische Regierung im Süden Aleppos anzugreifen. Die US-Stellvertreter brachen die Feuereinstellung.

Zwei UN-Resolutionen fordern, dass al Qaida in Syrien auf alle Weise bekämpft werden soll. Aber die USA hat zumindest zweimal Russland gebeten, nicht al Qaida zu bombardieren. Sie behauptet, fälschlich, dass sie nicht ihre „Moderaten“ von der al Qaida trennen könne und al Qaida nicht angegriffen werden könne, weil man dann auch die „moderaten“ Freund treffen würde.

Der russische Außenminister Lawrow hat mehrmals versucht, mit Kerry vernünftig zu reden. Aber die einzige Antwort, die er erhielt, sind Bitten, die Bombardierung einzustellen. Unterdessen fuhren al Qaida und die „Moderaten“ fort, die Feuerpause zu brechen und die syrische Regierung anzugreifen.

Samstag, 18. Juni 2016

Doping in der BRD nachgewiesen

Ich bin Hartmut Barth-Engelbart außerordentlich dankbar für diesen Artikel. Ich finde den Ausschluss der russischen Leichtathleten eine Schweinerei ersten Ranges. Ich hatte auch im Hinterkopf, dass ich auch schon von großen Doping-Skandalen in anderen Ländern gelesen hatte, nur habe ich keine Dokumente  dazu zur Hand. Mich wunderte nur die ganze Zeit, dass die Russen nicht kontra gegeben haben und dieses Material dem Westen um die Ohren gehauen haben. Es freute mich deswegen sehr, dass eine Frau, die russische Athletin Jelena Issinbajewa einen Prozess gegen den Leichtathletikverband anstrengen wollte (weiß nicht, ob es dazu gekommen ist - brachte jedenfalls eine Notiz und hier hat Jelena mit scharfen Worten den Rauswurf verurteilt.)

“Systematisches Doping in der BRD nachgewiesen”, meldet die Internetz-Zeitung unter Berufung auf entsprechende Veröffentlichungen der Süddeutschen Zeitung und des SPIEGEL von vor drei Jahren über Forschungen des 1970 gegründeten Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) . Basis der Berichte in beiden Leit-Mainstream-Medien war damals eine 2008 vom Deutschen Olympischen Sportbund in Auftrag gegebene Untersuchung der Berliner Humboldt-Universität, die wegen des verweigerten Rechtsschutzes für die Wissenschaftler bisher nicht veröffentlicht wurde. Die Studie liegt sowohl dem SPIEGEL als auch der SZ vor.  Im Zusammenhang mit dem gezielten Ausschluss der Russischen Föderation von den Olympischen Spielen in Brasilien werden die Forschungsergebnisse verständlicher Weise jetzt ebenso verschwiegen, wie das Massendoping in den USA … usw. …  Nachdem man in Frankreich keine russischen Hooligans festnehmen konnte, muss wenigstens das Doping als eine fast ausschließliche russische Un-Sport-Art gegeißelt und die Olympischen Spiele als Instrument weiterer Sanktionen gegen Russland instrumentalisiert werden.

Dass selbst in der linken Tageszeitung “junge Welt” dazu ein Artikel fehlt, macht deren Slogan “wir drucken, wie sie lügen” entweder unglaubwürdig oder  sehr doppeldeutig.

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Russland meldet Erfolge: Türkei kann Syrien-Krieg kaum noch gewinnen




Die russische Luftwaffe hat im Norden Syriens ein Waffendepot der Islamisten-Söldner zerstört. Die syrische Armee hingegen hat das Turkmenen-Gebirge komplett befreit. Für den Nato-Staat Türkei ist der Syrien-Krieg damit fast verloren. In Ankara werden daher Stimmen laut, die einen Kurswechsel von Erdogan fordern.

Kreml-Chef Putin aus Russland und sein syrischer Amtskollege gehen konsequent gegen bewaffnete Islamisten vor. (Foto: dpa)
Kreml-Chef Putin und sein syrischer Amtskollege gehen konsequent gegen bewaffnete Islamisten vor. (Foto: dpa)
Die russische Luftwaffe hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Norden von Aleppo ein großes Munitionsdepot der Islamisten-Miliz al-Nusra bombardiert und zerstört, berichtet Al-Masdar News. Das Depot befand sich in Anadan und gehörte zu den wichtigsten Verstecken der Islamisten.
Die syrische Armee (SAA) hingegen hat mehrere Stellungen der al-Nusra-Miliz, der Freien Syrischen Armee (FSA) und der Turkmenen-Miliz Dschaisch al-Turkmen unweit der Grenze zur Türkei eingenommen. Alle Stellungen befanden sich im Turkmenen-Gebirge (Jabal Al-Turkmen), so Al-Masdar News.

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BREXIT: Der Film (Video)


Der Film ist schön und gut: Ein Lehrbeispiel für all die kriminellen Spielchen, die von den Kapitalisten angewandt werden, um ihre bodenlosen Schatzkammern mit dem Geld der anderen zu füllen, wobei auf Gesundheit und Wohlergehen der übrigen Menschheit und der Natur glatt gepfiffen wird. Und die Filmemacher umgehen sorgfältig diesen Punkt und meinen nur, dass nach dem Brexit alles wunderbar sein wird. Sind sie wirklich solch naive Zeitgenossen? Sie wollen die Auswüchste des Kapitalismus beseitigen, aber das sind keine harmlosen Tumore, sondern Krebsgeschwüre der übelsten Art, die nur mit dem Skalpell der Revolution beseitigt werden können.

Brexit: Der Film offenbart die Natur der Europäischen Union – und zeigt, warum Millionen Briten dafür stimmen werden, sie zu verlassen.

Brexit: Der Film sprengt die pro-EU-Propaganda und tritt für ein unabhängiges, zuversichtliches und nach außen offenes Britannien ein.
17. Juni 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth



Brexit: Der Film hat Spielfilmlänge, um so viele Menschen wie möglich zu inspirieren, für den AUSTRITT aus der EU beim Referendum am 23. Juni zu stimmen.

Brexit: Der Film spricht von der Gefahr des Verbleibs in der EU. Ist es sicher, einer fernen Regierung jenseits unserer Kontrolle die Befugnis zu geben, Gesetze zu erlassen? Ist es sicher, uns an Länder zu binden, die vor dem finanziellen Ruin stehen und langsam in einen gruseligen politischen Extremismus abgleiten und unter langem, selbst verursachte ökonomischen Niedergang leiden?

Brexit: Der Film zeigt eine Seite der EU, die sie nicht wolle, dass wir sie sehen: die wuchernde, sich selbst bedienende Bürokratie, den politischen Zynismus, das Fehlen von Rechenschaftspflicht, die Nebeneinnahmen, Verschwendung Vetternwirtschaft und Korruption.

Freitag, 17. Juni 2016

Russsland und China müssen den ideologischen Kampf vorantreiben


Einar Schlereth
17. Juni 2016
China, Russland und die Shanghai Cooperation Organization
'Russsland und China müssen den ideologischen Kampf vorantreiben' - so heißt ein wichtiger Artikel von André Vltchek. Er schreibt auch, wie er in der ganzen Welt auf spontane Zustimmung zur Politik von Putin und Xi stößt. Dies zeigt gleichzeitig auch, dass bei allen weltweiten Umfragen ziemlich konstant immer die USA und Israel als die größten Feinde der Völker und des Weltfriedens bezeichnet werden, nicht China und Russland.

Andrerseits beklagt André immer wieder, dass das Wissen über diese Länder in der ganzen Dritten Welt nahe Null liegt. In Lateinamerika mit einer Ausnahme – Kuba. Für ihn gehören die Kubaner zu den am besten informierten Menschen auf dem Erdball. Aber in den übrigen Ländern, sowie in Afrika und in Asien wissen die Leute so gut wie nichts über die beiden Giganten. Sie wissen kaum etwas über deren Politik, nichts über deren Länder, deren Geschichte und erst recht nichts über deren Kultur.

Donnerstag, 16. Juni 2016

England: Brexit ist der einzige Weg, wie die Arbeiterklasse etwas verändern kann



Lisa Mckenzie
15. Juni 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Demo gegen die Wohnungsnot
Ich habe mein ganzes Leben in Arbeiterklasse-Vierteln gelebt und jetzt, wo ich über diese Gemeinden forsche und schreibe als eine Akademikerin der Arbeiterklasse, ist meine Motivation, dass die Stimme einer authentischen Frau der Arbeiterklasse unsere Geschichte erzählt.

Die Stimmen der Arbeiterklasse werden selten außerhalb ihrer Gemeinschaften und Viertel gehört und beinahe nie in der politischen oder Medien-Sphäre. Doch die Debatte um das EU-Referendum hat eine Pandora-Büchse geöffnet von Wut und Frustration der Arbeiterklasse. Es ist klar, dass die Westminster-Politiker dadurch genervt werden. Selbst ich bin überrascht, wie das Referendum die Aufmerksamkeit und die Vorstellungskraft eben jener Menschen gefangen genommen hat, die mir noch im vorigen Jahr erzählt haben, dass sie kein Interesse an allgemeinen Wahlen hätten, „weil 'sie' alle gleich sind“.

Nur 13 Monate später fragen sie mich, was ich denke und diskutieren mit mir über die Feinheiten von Brexit. In Kreise der Arbeiterklasse ist das EU-Referendum beinahe ein Referendum über alles geworden. In den Cafés, Pubs und den Schenken im Osten Londons, wo ich wohne und wo ich meine Untersuchungen über das Leben der Londoner Arbeiterklasse seit drei Jahren anstellte, wird kaum über etwas anderes gesprochen (obwohl der Fussball seit kurzem dazugekommen ist). In Ost-London geht es um Wohnungen, Schulen und die niedrigen Löhne. Die Frauen sorgen sich um ihre Kinder und ihre alten Eltern – was wird mit ihnen sein, wenn die Mieten noch mehr steigen? Der Mangel an erschwinglichen Wohnungen ist erschreckend.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Das ACHTE Audio-Video auf YouTube hochgeladen

Liebe Leser und Leserinnen,  es gibt nicht allzu viele Leute, die wissen, dass ich einen YouTube-Channel habe. Wie auch! Auf meiner Seite rechts oben und ganz unten rechts steht zwar 'My YouTube Channel', aber wenn man da drauf klickt, dann tut sich rein gar nichts. Ich habe es bereits mehrmals probiert, für alle einen Link dorthin einzubauen, aber ich bin definitiv zu blöd dafür. Es reicht immer nur für das Gadget. Trotzdem haben eine ganze Reihe Leute die Videos gefunden. Weiß der Teufel, wie sie das angestellt haben. Sie wurden jedenfalls bislang fast 500 Mal aufgerufen.

Der Plan dazu entstand vor zwei Jahren, als ich meinem Freund Sascha von den vielen Kassetten erzählte, die ich von meinen Radiosendungen im NDR und Radio Bremen hatte. Sascha ist ein Tausendsassa und wusste natürlich, wie man das macht, denn er ist seit Jahren Mitarbeiter eines Alternativ-Radios in Rostok. Beim nächsten Besuch hat er ein ganzes Studio im Auto gehabt, mit dem diese  Steinzeit-Dinger erst einmal digitalisiert werden müssen und zwar ins MP3-Format.

Ich traf eine erste Auswahl von 14 Sendungen, die wir im Laufe einer Woche auf dem Gerät durchnudelten. Sodann installierte Sascha auf meinem Rechner eine Software namens OpenShot Video Editor, die 'einfach' und außerdem kostenlos ist. Er machte sich sodann daran, die MP3-Dokumente in Audio-Videos zu verwandeln. Ich saß ganz
fassungslos daneben und konnte kaum dem Zeiger folgen. Am Ende gab es 2 Spuren, die eine für den Laut und die andere für Titel und Fotos. Das erste wurde eine basic Variante, die dann  in einen eigenen Ordner exportiert wird.

Danach ruft man YouTube auf und den Video-Editor und klickt dort au f 'hochladen'. Und das dauert seine Zeit. Ein/zwei Minuten, bevor er endlich fertig war, machte das
Programm uns die freundliche Mitteilung, dass leider ein Fehler aufgetreten sei. Wie nett. Das wiederholte sich regelmäßig. Sascha reiste ab und kein Video lag auf dem Kanal. Er wollte sich zuhause schlau machen. Irgendwann kam raus, es muss bei YouTube das Format MP4 haben.

Nun, ich will euch nicht langweilen mit dieser Endlosstory. Irgendwann gelang es Sascha, das Ding hochzuladen. Aber ich war noch nicht 'nen Deut schlauer geworden.
Mein Lernprozess war mühsam und ist noch langweiliger, ihn zu erzählen. Lassen
wir das. Jetzt liegen jedenfalls 8 Videos auf von jeweils ca. einer halben Stunde. Ich habe die unterschiedlichsten Themen behandelt: von den Samen hoch im Norden Schwedens, den Schwaben in Andalusien, die Stedinger im Bremer Land, gegen die der letzte Kreuzzug auf deutschem Boden geführt wurde, über Simon Bolívar und Alexander v. Humboldt, die letzte Rohrzuckerfabrik in Europa weit unten äußersten Süden Spaniens, über Toledo, die ehemalige Hauptstadt Spaniens oder das Literaten -Café Gijon in Madrid. Diese Geschichten sind gewissermaßen Dauerbrenner, die ihre Aktualität nicht verlieren.

Und heute ist Almería und La Chanca dazu gekommen. La Chanca ist ein großes Viertel in Almeria, das von Sinti und Roma bevölkert wird, die zur Franco-Zeit in der allerbittersten Armut lebten. Der weltberühmte spanische Schriftsteller Juan Goytisolo hat ein Buch geschrieben, das just La Chanca heißt und das ich übersetzt habe. Bei der Gelegenheit lernte ich Juan auch kennen, interviewte ihn zweimal und er gab mit nützliche Tips für meinen Besuch dort. Unter Franco war das Buch streng verboten. Danach wurde Juan in Almería zum Helden. Es gibt ein Museum ihm zu Ehren und er ist Ehrenbürger geworden. Von den Sinti und Roma wird er regelrecht verehrt.

So, das war's für heute. Und gerade sehe ich - was ich wieder einmal vergessen habe - dass ein paar Videos  auch auf Google+ liegen, wenn ich nicht vergesse, den Knopf bei YouTube zu drücken. Viel Spaß.

Und hier noch der Link, der direkt zu der Seite führt.

Dienstag, 14. Juni 2016

Kriegerische Deutsche, Doping und Putin über Medienfreiheit (Update)


Seppelt soll Unwahrheiten in seinem Doping-Dokumenten eingestanden haben, wie Sputnik News berichtet.

Der deutsche Pinscher des großen Herrchens OAA muss absolut Präsident Putin ans Bein pinkeln. Ich frage mich, ob der Gartenzwerg Hajo Seppelt sich seine Flegeleien gegenüber einem US-TV-Team geleistet hätte. Natürlich sind sie glücklich, der großen Sportnation Russland eins auswischen zu können und bei den OS nicht abermals  erleben zu müssen, wie Russland einen Sack Medaillen nachhause schleppt. Widerliche Kleingeister.


Kriegerische Deutsche, Doping und Putin über Medienfreiheit


Stefan Lindgren
13. Juni 2016


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Deutscher Schachzug vor den Olympischen Spielen
Sovinform - Vorläufer von Russia Today
Deutschlands Leichathletikverband fordert, dass das Internationale Komitee Russland und Kenya von der Teilnahme an den OS in Brasilien ausschließt.
Die deutsche Öffentlichkeit ist stark von vier Dokumentar-Filmen von Hajo Seppelt beeinflusst worden, die vom ARD ausgestrahlt wurden (siehe http://hajoseppelt.de/).
Die weitreichenden Anklagen gegen Russland beruhen auf Zeugenaussagen von Personen, die selbst beim Doping mitgemacht haben und ein offenbares Interesse haben, andre zur Verantwortung zu ziehen.

Mit Hinweis, dass die Initialen „WL“ auch die Initialen des rusischen Sportministers Vitali Mutko sind, behauptet Seppelt, dass „Putins Sportminister“ im Doping verwickelt ist.

Als die russische Fernsehjournalistin Olga Skabejewa Seppelt in Köln interviewte und verlangte, die Dokumente über seine Behauptungen zu sehen, ging Seppelt dazu über, sie physisch anzugreifen.

Montag, 13. Juni 2016

Appell an China und Russland: Lasst bitte nicht Venezuela fallen! Ein offener Brief an Wladimir Putin und Xi Jinping


Dieser Appell an China und Russland von André Vltchek 'Lasst bitte nicht Venezuela fallen' passt hervorragend zum gestrigen Artikel 'USA bereiten Sturz von Präsident Evo Morales vor' . Es ist ein leidenschaftlicher Aufruf, Hilferuf für ganz Lateinamerika und seine Völker, sie nicht dem gefräßigen Ungeheuer im Norden zu überlassen, im eigenen Interesse, im Interesse der BRICS, der ganzen Menschheit. Gewiss haben sowohl Russland als auch China alle Hände voll zu tun, die giftigen Attacken des Imperiums abzuwehren und zu kontern, doch eins ist klar, wenn die BRICS und Lateinamerika verlorengehen, wird die Luft dünner und die Bewegungsfreiheit geringer für Russland und China. Ich denke, dass beide Länder genug hervorragende Experten, Politiker und Strategen haben, um gemeinsam die richtigen Gegenmaßnahmen zu treffen.

Meine Gesundheit lässt es leider nicht zu, dass ich so lange Artikel übersetze. Deswegen sind es nur Auszüge.


Appell an China und Russland: Lasst bitte nicht Venezuela fallen!


André Vltchek
12. Juni 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Hier ergibt sich niemand.
Das wieder auftauchende Gespenst der Nuklear-Katastrophe sucht erneut die Welt heim.

Der Westen versucht, zwei große, stolze, mächtige und souveräne Länder zu isolieren und zu provozieren: China und Russland. Es scheint, dass der pathologische Wunsch, die volle Kontrolle zu gewinnen (oder besser zurück-zugewinnen) über die ganze Welt, alle verbliebeen Reste von Rationalität und Humanismus in den Hirnen der Politiker und 'business'-Eliten in Washington, London und sonstwo zunichtegemacht hat.

Sonntag, 12. Juni 2016

USA bereiten Sturz von Präsident Evo Morales vor


Bin ich etwa der Einzige, dem beim Lesen dieser minutiösen Vorbereitungen der USA für den Sturz von Evo Morales, die von der US-Botschaft und ihren bezahlten NGOs betrieben werden, die bis hin zu Mordvorschlägen reichen, die Idee kommt, das gesamte Gesindel des Landes zu verweisen? Es ist natürlich von Vorteil, lange zuzuwarten, um möglichst viele Vögel ins Netz gehen zu lassen, aber der Zeitpunkt des Zuschlagens kann auch leicht verpasst werden. Ich denke, dass Nikandrow diesen Gedanken ebenfalls hegte und mit diesem Artikel eine zarte Andeutung machen wollte. Noch so ein Sieg sollte man Obama auf keinen Fall gönnen.


USA bereiten Sturz von Präsident Evo Morales vor


Nil Nikandrow
11. Juni 2016
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Evo Morales - Stachel im Fleisch des Imperiums
US-Geheimdienste haben ihre Operationen zur Entfernung des bolivianischen Präsidenten Evo Morales aus dem Amt gesteigert. Alle Optionen liegen auf dem Tisch, inklusive seine Ermordung. Barack Obama, der die Schwächung des lateinamerikanischen „feindlichen Blocks populistischer Staaten“ als Sieg der Außenpolitik seiner Verwaltung ansieht, will vor seinem Amtsende noch diesen Erfolg buchen.