Freitag, 22. Mai 2015

Stimmen aus Russland zur aktuellen Lage


Kurz vor ihrer Reise nach Russland mit einer großen Gruppe von amerikanischen Bürgern verschickte Sharon Tennisson diesen Brief an ihre Freunde mit russischen Stimmen.

Sie selbst schreibt dazu: „Das folgende ist eine ziemlich genaue Beschreibung dessen, was in ganz Russland zu passieren beginnt. Wie würden wir uns schließlich fühlen, wenn Russland unser Land sanktionierte, uns verböte, mit anderen Ländern Handel zu treiben und unseren Dollar auf seinen halben Wert reduzierte, was einen normalen Handel mit anderen Ländern verunmöglicht, und wenn es außerdem in Mexiko oder Kanada an unseren Grenzen einen Krieg entfachte?“

Sie schickte ein Email von heute mit, in dem ein junger Simon aus Russland mit Gefühl und Intelligenz den Artikel kommentiert, der im RUSSIA INSIDER veröffentlicht wurde, der das geistige Kind von Charles Bausman ist. Als Charles jung war, war sein Vater der Chef von United Press in der UdSSR. Er wuchs in Moskau auf und entwickelte eine bi-kulturelle Geisteshaltung. Als die amerikanische Propaganda in Bezug auf Russland vor einem Jahr so verdreht wurde, beschloss er, einen eigenen privaten Nachrichtedienst ins Leben zu rufen: den RUSSIAN INSIDER. In den vergangenen sechs Monaten hat Charles alles daran gesetzt, die wirklichen Informationen über Russland die Welt wissen zu lassen.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Der Heerführer «der höflichen Menschen»


Viktor Baranez 
21.05.2015

Aus dem Russischen: Drug

DER ERSTE BEFEHL

Shoigu und Putin

Als im November 2012 Schoigu Verteidigungsminister wurde, warteten das Land und die Armee mit großer Neugierde, was wird sein erster Befehl werden? Und er wurde gegeben – er holte die Schüler der Suworow-Kadettenanstalt zur Parade des Sieges. Die Buben mit ihren roten Streifen auf den Hosenbeinen haben diese Nachricht mit solcher Freude aufgenommen, dass die rundrum auf den Pappeln am Platz sitzenden Krähen vor lauter Schrecken sich mit den Flügeln verhakelten und ganz weit in den Bezirk auseinanderflogen. Zusammen mit diesem Befehl ist auch der Hinweis des neuen Ministers gekommen – auf die Parade nur die Disziplinierten und Besten im Studium zu schicken und das nach den Ergebnissen eines Wettbewerbs. Der Minister deutete an: wer in der festlichen Marschordnung über den Rotem Platz marschieren darf, soll sich solch ehrenvolles Recht auch verdient haben. Und es hat gewirkt. Wie die Lehrer sagten, hat es einen «pädagogischen Effekt» gegeben.

Ein bisschen später erzählte der Direktor der Moskauer Suworow- Militärbildungs-einrichtung, Generalmajor Alexander Kassjanow, mir:
- Ich bin zum Dienst gekommen als es noch dunkel war. Und mein Anmelderaum war schon von Zöglingen „vollgestopft“. Andere schliefen sogar auf dem Boden. Und der Kleinste von ihnen sagte unter Tränen zu mir: «Du Genosse General, ich schwöre Dir, die Drei in der Mathematik werde ich korrigieren! Nur bitte, lassen Sie mich zu den Trainings zur Parade zu!». Und hinter ihm noch jemand: «Und ich verspreche, nie mehr zur Aussprache beim Hauptfeldwebel gehen zu müssen!». Und sie haben Wort gehalten. Auf der Parade des Sieges sind die zweihundert Besten der Suworow-Kadetten zusammen mit mir über den Rotem Platz marschiert. Ich ging und dachte dabei: «Und es ist auch möglich, dass jemand von ihnen eines guten Tages mit Generalsschulterstücken die Parade des Sieges abnehmen wird ...»

Was haben die BRICS-Staaten plus Deutschland wirklich vor?


Pepe Escobar
20. Mai 2015

Aus dem Russischen: Drug
 
Winston Churchill hat einmal gesagt, “Ich fühle mich einsam ohne einen Krieg.” Er hat auch den Verlust des Empire nur schlecht verkraftet. Der Nachfolger von Churchill - das 'Reich des Chaos' - steckt jetzt in derselben Zwickmühle. Einige Kriege, zum Beispiel der in der Ukraine, geführt durch Vertreter, laufen nicht so gut.
Und der Verlust des Reiches äußert sich zunehmend in unzähligen Handlungen diverser Spieler, die es zu einer multipolaren Welt zieht.

Kein Wunder also, dass das US-Think-Tank-Land anfängt zu spinnen, Verrückte von der CIA „leicht gefärbte” Prognosen veröffentlichen, nach denen Russland verpflichtet ist, sich aufzulösen und China sich in eine kommunistische Diktatur verwandelt. So viel (imperiales) Wunschdenken, so wenig Zeit, um die Hegemonie zu verlängern.

Das Akronym, dass alle diese “Prognosen” nicht wagen, in den Mund zu nehmen, ist BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika). BRICS ist schlimmer als die Plagen, so weit die 'Masters of the Universe', die wirklich den mit Strom ausgerüsteten Teil des Weltsystem kontrollieren, betroffen werden. Es stimmt, die BRICS stehen vielfachen Problemen gegenüber. Brasilien ist im Moment völlig gelähmt; ein langer, komplizierter, sinnloser und überflüssiger Prozess, der jetzt mit Andeutungen von Regimeänderung durch Günstlinge des lokalen 'Reiches der Verwirrung' verbunden ist. Es wird Zeit in Anspruch nehmen, aber Brasilien wird sich erholen.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Neues aus Russland: KERRY IN SOTSCHI und NULAND IN MOSKAU


Stefan Lindgren
20. Mai 2015
Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth

In dieser Woche sind mehrere wichtige Ereignisse in der russisch-amerikanischen Diplomatie eingetreten, die in Zusammenhang gesetzt mit der Angst der USA vor der Entstehung eines mächtigen geopolitischen Triangels Moskau – Beijing – NeuDelhi.

Die USA sind bisher im Minsk-Prozess für Frieden in der Ukraine abseits gestanden und wollen jetzt mit dabei sein. Die Ukraine war das wichtigste Gesprächsthem, als der US-Außenminister seinen russischen Kollegen und Präsident Putin in Sotschi traf, wo sie auch gemeinsam einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten niederlegten.

„Wir sind definitiv einig darüber, dass es notwendig ist, dieses Problem ausschließlich auf friedlichem Wege zu lösen, indem wir das Minsk-Abkommen vom 12. Februar vollständig durchführen, einschließlich eines direkten Dialogs zwischen Kiew, Donetsk und Lugansk in allen Aspekten,“ sagte Lawrow auf der folgenden Pressekonferenz.

Russland stoppt den Transit von NATO-Kriegsmaterial nach Afghanistan

RussiaToday
20. Mai 2015 

US soldiers, part of the NATO-led International Security Assistance Force (ISAF), walk from a Chinook helicopter in the Gardez district of Paktia province. (AFP Photo)
US-Soldaten, Teil der NATo-geführten Internationalen Sicherheits-Beistands-Streitmacht (ISAF) verlassen ihren Chinook Helikopter im Distrikt Gardez, Paktia Provinz. (AFP Photo)


Der russische Premierminister Dmitri Medwedew hat das Dekret widerrufen, das der NATO erlaubte, militärische Ausrüstung nach Afghanistan über russisches Territorium zu transportieren.
Laut dem offiziellen Dokument, das von Medwedew unterzeichnet und am Montag publiziert wurde, sind jetzt alle früheren Entscheidungen für den NATO-Transit nach Afghanistan zurückgenommen worden. Sie umfassten die Erlaubnis, Militärmaterial und Ausrüstung per Zug, Motorfahrzeuge und Flugzeuge über den russischen Luftraum zu transportieren.


Das russische Außenministerium hat angeordnet, alle beteiligten Länder hierüber zu informieren.
[Viele Beobachter haben sich seit langem gefragt, warum die Russen dies nicht schon längst gemacht haben. Denn das trifft die USA an einem wunden Punkt. Jetzt müssen sie große Umwege machen, was gewaltige Summen verschlingen wird. D. Ü.]

READ MORE: Int’l flight chaos feared if US stops managing Afghan airspace

Quelle - källa  source

RÜCKBLICK AUF DEN FEMINISMUS

von Kerstin Steinbach im Ahriman Verlag, Freiburg/Bg.

Rezension: Einar Schlereth


Vorwegschicken muss ich, dass ich mich nie mit dieser ganzen 'Schwarzerei' auseinandergesetzt habe. Natürlich las ich Bebel, Zetkin, Reich etc. und deren bahnbrechende Werke zur Befreiung der Frau. Später veteidigte ich Mao, als er in den ersten Jahren nach der Revolution Vergewaltigung mit Hinrichtung bestrafte.
Und natürlich haben wir in der 'goldenen' Adenauer Ära die Pöbeleien nicht in Hamburg 1958, aber 1959 in Freiburg/Bg. genossen – ja genossen, weil wir kräftig zurückpöbelten oder die Leute einfach auslachten, was sie erst recht auf die Palme brachte.

Im übrigen war die Schwarzer für meine Gefährtin und mich immer mit das Ekelhafteste, was in der politischen Landschaft auftauchte. Aber die Veränderung des Klimas der Beziehungen zwischen Mann und Frau wurde uns sehr schnell bewusst und auch warum: wegen dieser Hexe und ihrem Anhang.

Doch wir lebten in einer so glücklichen, offenen, gleichberechtigten Beziehung – die 'sexuelle Revolution' hatten wir zehn Jahre zuvor hinter uns gebracht – dass wir all diesem Feminismus-Mist kaumAufmerksamkeit schenkten, da wir politisch auch anderweitig stark in Anspruch genommen wurden. Wir und unsere Freunde waren uns einig, dass man sich nicht mit Scheiße befassen sollte, weil das Leben dafür zu kurz ist.

Dienstag, 19. Mai 2015

Whistleblower auf WikiLeaks: Britisches Nuklear-Desaster bevorstehend

Dieses ganze Trident-System ist in ebenso desolatem Zustand wie die meisten  deutschen AKWs. Aber man lässt es drauf ankommen und die Leute kümmert es auch nicht. Man möchte halt sein eigenes Tschernobyl oder Fukushima haben.

William McNeilly. Bild: WikiLeaks
William McNeilly; Bild: Wikileaks

Whistleblower auf WikiLeaks: Britisches Nuklear-Desaster bevorstehend

Am späten Sonntagabend veröffentlichte WikiLeaks auf seinen Servern eine Botschaft von einem Whistleblower der britischen Streitkräfte. Seinen Informationen zufolge befinden wir uns nahe an einer Katastrophe. Sein Name William McNeilly. Ingenieur der Trident II D5 – einem strategischem Waffensystem.
Von Christian Saarländer
"Achten Sie darauf, dass diese Informationen freigegeben werden. Ich will nicht ins Gefängnis gehen, ohne dass jemand die Wahrheit kennt."

US-Bomber nach Australien: Washingtons Verlegungen in den Pazifik


Binoy Kampmark
18. Mai 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


B-1 Bomber
Die Sprache reflektiert nie das aktuelle Handeln. Waffen in großer Zahl in eine Region zu verlegen, wird nicht als provokativ angesehen, selbst wenn sie direkt in einen Operations-Gebiet gestellt werden, wo die Nachbarn nervös werden müssen. Dies ist insbesondere der Fall für die „neue Ausbalacierung im asiatischen Pazifik. Die „fortlaufenden Überlegungen,“ bemerkt John J. Hamre vom Zentrum für strategische u nd internationale Studien, „werden mehr durch das Erbe der Vergangenheit bestimmt (z. B. die Diskussion wo bestimmte Einrichtungen gebaut werden sollen) als durch die Sicherheits-Imperative der nächsten 30 Jahre.“

Im Hintergrund lauert China sowohl als Drohung als auch als Chance. „So lange es handelt, um die Wünsche Washingtons und seiner Alliierten zu befriedigen. Wachstum und Gedeihen mit allen Mitteln, aber tut es in genau bezeichneten Grenzen der Macht-Kennwerte. Feinde können über Nacht aufgestellt und umbenannt werden, selbst wenn sie die Kreditfäden ziehen“.

Paula Slier und die Ukraine im Jahr 2015

Gedanken eines engagierten Laien
18. Mai 2015


Paula Slier wurde am 26. März 1973 in Südafrika geboren. Sie studierte Journalismus und  ist heute eine südafrikanische Fernseh-, Radio- und Printjournalistin und … Kriegsberichterstatterin. Ihr gehört eine Firma im Nahen Osten, genannt Newshound. Im Jahre 2012 startete sie Newshound Afrika, bezog in Johannesburg, Südafrika, ihre Räumlichkeiten. Sie ist auch der Büroleiter im Nahen Osten und Korrespondent für RT (RT – vormals Russia Today – ist ein russischer Auslandsfernsehsender, der seit dem Jahre 2005 ein nachrichten- und informationsorientiertes Programm ausstrahlt. Ca. 2000 Mitarbeiter machen ein Programm, dass weltweit von 700 Millionen Menschen gesehen wird.)

Ich sah in den vergangenen Jahren mehrere Beiträge von ihr. Alle zeichneten sich durch Mißachtung der Gefahren vor Ort, Authentizität  und den unbedingten Willen aus, über die Konflikte ausführlich zu informieren. Sie berichtete aus Syrien, aus dem Irak, vom Kampf der Peshmerga-Kämpfer, aus den Tunneln der Hamas, aus der Ukraine und aus Donezk. Diese Reportagen bleiben für mich unvergesslich weil sie es gut versteht, Informationen und emotionale Eindrücke zu verbinden und gekonnt zu zeigen.

Wie geht es weiter in der Ukraine?


Solche Leser machen Freude. Nachdenken, zusammenfassen und Resümée ziehen. Ich danke dir, Thomas.

Gedanken eines engagierten Laien 

18. Mai 2015

Es geschieht, dass man den roten Faden verliert. Es geschieht auch, dass man den Überblick verliert. Noch viel häufiger weiß man nicht mehr zu unterscheiden was wichtig ist und was nicht. Das beschreibt exakt meine Befindlichkeit wenn ich das aktuelle internationale Geschehen verfolge. Und dabei nutze ich viele Quellen und verwende viel Zeit. Und doch ist jetzt ein Zeitpunkt gekommen, Fakten und Vermutungen zu sortieren.

Gehen wir zurück, nicht bis zum Urschleim aber bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Bereits in der Schlussphase des WKII kam es zu Spannungen zwischen der Sowjetunion und den Westalliierten bezüglich einer europäischen Nachkriegsfriedensordnung. Seinen sichtbaren Niederschlag fanden sie in den Konferenzen von Jalta und Potsdam. Damals wurde von der amerikanischen Politik eine so genannte „anti-imperialistische Politik“ verfolgt, die in der Containment-Politik „zur Eindämmung des sowjetischen Imperialismus“ gipfelte.

Montag, 18. Mai 2015

Achtung: fefe schlägt zu!

fefe ist nicht nur ein großer IT-Experte, sondern er macht sich auch eingehend Gedanken über Gott (weniger) und die Welt (mehr). Und diese Gedanken sind es wert, beachtet zu werden (was nicht bedeutet, dass es auch seine Darlegung von IT-Problemen sind, doch davon verstehen wir einfachen Sterblichen leider allzu wenig). Mit Dank und Gruß an fefe übernehme ich sein Wort zum Montag - shit hits the fan - aber keiner merkt es.

Über die Ursachen der Flüchtlingswelle

Hat eigentlich schon ein Zyniker darauf hingewiesen, dass es aus Sicht der USA eine tolle Angriffsmethode gegen die EU wäre, eine fette Flüchtlingswelle in Richtung EU loszutreten? Zum Beispiel mit ein paar sinnlosen Kriegen im Nahen Osten? Also mal so rein strategisch gesehen jetzt. Wenn ihr die USA wäret, und in Europa wächst so eine fette Wirtschaftsmacht um Deutschland herum heran. Gut, ihr habt euch mit den Briten eine schöne Hintertür offen gehalten, um die EU klein zu halten. Und ihr drückt denen auch dauernd kontraproduktive Gesetzgebung rein, wie Copyright-Verlängerungen, "Intellectual Property"-Bullshit und "Freihandels"-Abkommen, und natürlich haltet ihr die auch unter allumfassender Totalüberwachung, man weiß ja nie. Aber am Ende des Tages kriegt ihr doch klamme Finger, denn deren Wirtschaft geht es gut. Die Merkel hat es geschafft, dass sich das Land freiwillig zu einem Niedriglohnsektor umgebaut hat. Und die Leute revolutieren nicht mal! Da muss man sich ja irgendwann Sorgen machen!Und was böte sich da besser an als ein fettes Flüchtlingsproblem! Und Mann war das ein Aufwand! Den Iran und den Irak gegeneinander zu hetzten, reichte nicht. Den Irak plattzubomben, reichte nicht. Ägypten "die Demokratie zu bringen", reichte nicht. Libyen "die Demokratie zu bringen", reichte nicht! Nein, da musste auch noch ISIS her, finanziert von euren Kumpels, den Saudis. Erst dann war der Flächenbrand stark genug, Millionen von Flüchtlingen, eine humanitäre Katastrophe sondergleichen.

Und jetzt kann jeder sehen, was unter realistischen Bedingungen von all dem Menschenrechtsgefasel der Europäer übrig bleibt. Die und ihr internationaler Strafgerichtshof, den ihr ja eh schon immer boykottiert, und dann lassen sie reihenweise Menschen im Mittelmeer ersaufen. Für so ein Blutbad hätte man irgendwelche afrikanischen Diktatoren schon längst angeklagt vor dem tollen Gerichtshof! Aber sich selbst klagt man natürlich nicht an. Da quillt mal so richtig schön die ganze Verlogenheit nach draußen! In einem Science Fiction/Alternate Reality-Buch hätte das echt ein cooler Stoff sein können. Mir persönlich wäre das ja viel lieber, über sowas nur als Fiktion nachdenken zu müssen. 

Die Ukraine kann Griechenland in der zehnten Potenz werden


Anton Linnik 

14.05.2015

Aus dem Russischen: Drug
Der Ukraine gelingt es nicht, sich mit den Kreditoren zu einigen. Die privaten westlichen Fonds wollen das Land nicht auf eigene Kosten retten und weigern sich, die Hauptsumme der Anleihe abzuschreiben. Das Ministerium der Finanzen ruft dazu auf, bis zum Juni einen Kompromiss zu finden. Die Situation ist so kompliziert, dass zur Lösung des Problems einen Monat früher als geplant die Mission des Internationalen Währungsfonds in der Ukraine angekommen ist.

«Der ukrainische Präsident begibt sich wieder nach Berlin, und wieder wird er mit leeren Händen heimkehren», so fängt der Artikel in der 'WirtschaftsWoche' heute an. "Retten Sie tatsächlich oder retten Sie überhaupt nicht!» ist der Artikel überschrieben. Die Rettung der Ukraine, so der Autor des Artikels, wird teuer werden: im Verlaufe von den nächsten 10 Jahren braucht das Land 60-100 Mrd., hat der Leiter des Wiener Zentrums zur Analyse der Wirtschaften Osteuropas bei der Raiffeisenbank Günter Dojber berechnet. «Ungefähr die Hälfte dieser Summe sollen die westlichen Staaten und deren Institutionen bezahlen und die andere Hälfte von privaten Investoren kommen, sowohl ukrainischen als auch ausländischen," heißt es im Artikel.

Sonntag, 17. Mai 2015

ALS ARTIKEL 2000 AUF DIESEM BLOG EINE SENSATION: DER NEUE RUSSISCHE KAMPFPANZER (UPDATE!)


Hier hat Drug noch einen ergänzenden Artikel übersetzt, in dem erklärt wird, wie die 'Kettenwanne' - die Basis des Panzers für dutzende andere gepanzerte Fahrzeuge dient. Ferner wird über das große Interesse in aller Welt berichtet. Ich habe ihn unten angehängt.
Viktor Baranez

14. Mai 

Aus dem Russischen: Drug
РИА Новости
Der Militärexperte: "Das Supergeschoss" des Armata durchlöchert einen Meter starke Panzerung

Der Experte hat dem Kommentator der "КП" (Komsomolskaja Prawda) Viktor Baranez davon erzählt, wie der neue russische Panzer sein wird.
Der Vizepremierminister Russlands, Dmitri Rogosin, machte die sensationelle Nachricht bekannt: die Panzer der neuen Generation Т-14 ("Armata"), die an der Parade des Sieges in Moskau zum ersten Mal teilnahmen, werden demnächst eine neue Kanone vom Kaliber 152 Millimeter bekommen.

- Wir haben für diesen Panzer ein Geschoss, das einen Meter Stahl durchbrennt, wir werden es in den "Armata" einbauen, hat er gesagt. 

Wie wird die neue Kanone und die neue Munition die taktisch-technischen Charakteristika des "Armata" verändern? Auf diese und andere Fragen hat «КП» die bekannte Panzerfachkraft, das Mitglied des Expertenrates des Kollegiums der Militär-industriellen Kommission der Russischen Föderation Viktor Murachowski gebeten zu antworten:

Ausländischen Sondertruppen gegen Jarosch?


Anton Mardassow

15.05.2015  

Aus dem Russischen: Drug

Wer hat die Jagd auf die ukrainischen Nationalisten im Donbass freigegeben? Eine Untersuchung der Donezker Volksrepublik hat die Verwendung von ausländischen Waffen und Nachrichtentechnik im Donbass festgestellt.

Dies gab der stellvertretende Leiter des Stabes der Landwehr DVR Eduard Bassurin bekannt. Vor kurzem hat eine unbekannte Einheit Positionen eines befestigten Stützpunktes eines ukrainischen Nazi- Bataillons angegriffen, wobei Waffen mit Schalldämpfer und tragbare Funkgeräte aus europäischer Produktion eingesetzt wurden. 

- Von ihrer Besonderheit (der Funkgeräte) des Sendens mit den Koordinaten und der Position im System GPS von jedem Mitglied der Diversionsgruppe, hat schon Bassurin berichtet. Außerdem war die Schnelligkeit der Durchführung der Operation bemerkenswert.

Seinen Worten nach sind die Landwehrmänner mit solchen oder ähnlichen Sonderoperationen zum ersten Mal konfrontiert worden.

Das übliche Muster der ukrainischen Politik


Rostislaw Ischtschenko
15. Mai 2015

Lina Wiskuschenko 

Aus dem Russischen: Drug
In der Werchowna Rada ist der Rücktritt des Innenministers der Ukraine Arsen Awakow durchgesetzt worden. Die Massenmedien meinen,  dass die Mannschaft Arsenij Jazenjuks den Kampf mit den Oligarchen aufgenommen hat und sagen voraus, welche Ergebnisse es geben wird.

Der Präsident des Zentrums der Systemanalyse und der Prognostizierung Rostislaw Ischtschenko hat im Interview mit den «Aktuellen Kommentaren» seinen Standpunkt bezüglich der Prozesse dargelegt, die nach dem Muster der ukrainischen Politik ablaufen.

"Ich meine, dass man den Gesetzentwurf gegen Awakow wie den Kampf mit Jazenjuk deuten kann, weil sich in den letzten Monaten Awakow als selbständige Persönlichkeit positionierte. Er distanzierte sich etwas von Jazenjuk, der offenbar durchgefallen ist, und stützte sich dabei auf die Ressourcen des Innenministeriums, wobei Awakow äußerlich eine formale Loyalität zu Poroschenko wahrte.

Kein Platz in der NATO


Andrej Tichonow


15. Mai 2015
Übersetzung aus dem Russischen: Drug

In Budapest wird am 16-18. Mai die nächste Tagung der parlamentarischen Versammlung der NATO stattfinden. Ein Schlüsselthema der parlamentarischen Diskussion wird die Erweiterung des Blocks sein. Aber man braucht von der Tagung diesbezüglich nicht irgendwelche Lösungen zu erwarten.

Jedoch beabsichtigen die Länder des Baltikums, die NATO zu bitten, auf ihrem Territorium ein ständiges Militärkontingent zu staionieren, ein Bataillon in jedem Land. Die Staaten des Baltikums hoffen, dass damit  dem russischen Militär Zurückhaltung auferlegt wird.

Der Direktor des Zentrums der strategischen Konjunktur, Iwan Konowalow, bemerkt, dass Makedonien bis vor kurzem der offensichtlichste Kandidat für den Beitritt in die nordatlantische Allianz darstellte. «Aber nun haben die Albaner wieder versucht, einen Aufstand in dieser Republik anzuzetteln durch einen Angriff Kosovo aus. Zu ernsthaften Kämpfen ist es allerdings nicht angekommen," hat er den "Aktuellen Kommentaren» gesagt.

Der Experte sagte, dass es jetzt in Bosnien-Herzegowina ruhig ist. «Aber es ist das explosivste Land in ganz Europa. In ihm gibt es ein riesiges Konfliktpotential. Sobald sich dort der militärische Einfluss der NATO verringert, könnten die Zusammenstöße wieder anfangen. Die sichtbare Ruhe kann niemanden beruhigen. Die Widersprüche wurden nicht gelöst, sie wurden durch Waffengewalt einfach unterdrückt», sagte er.

Samstag, 16. Mai 2015

Nachrichten aus Russland

Diese Nachrichten kommen wie immer von der 'Ryska Posten', die von meinem Freund  Stefan Lindgren als digitaler Nachrichtenbrief herausgegeben wird. Er hat eine relativ stattliche Auflage und wird von Unternehmern und Politikern gelesen, weil sie sonst ja keine vernünfitigen Nachrichten über Russland erhalten.


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


"Das wichtigste Fest in unserem Leben."

Präsident Putin gab damit zum Ausdruck, was viele Menschen - sowohl Russen als auch ausländische Teilnehmer am 70. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland fühlten. In ganz Russland nahmen etwa 20 Millionen in über 70 Städten an den Feierlichkeiten teil. Die Initiative 'Das unsterbliche Regement' sammelte zwölf Millionen Landsleute. In Moskau hatten die Behörden mit 200000 Teilnehmern gerechnet, aber es kamen 500 000, die Bilder ihrer gefallenen Angehörigen mit sich trugen. Auch Putin nahm teil mit einem Bild seines Vaters, der durch eine deutsche Granate zum Invaliden wurde. Der Westen meldete natürlich nur 300 000.
Zum ersten Mal marschierten auch chinesische und indische Truppen gemeinsam mit russischen Soldaten. Abermals war wieder die gesamte Sowjetunion versammelt außer dem Baltikum und der Ukraine. Sogar britische und amerikanische Veteranen waren vertreten.
Etwa 30 Staats- und Regierungschefs sowie Führer internationaler Organisation haben an den Feiern teilgenommen.

Marsch der Veteranen

Eine amerikanische Stimme zur Informationslage in den USA



Ein riesiger Gewinn für Russland

Sharon Tennisson
15. Mai 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth
 
Dies könnte monumental sein, kann aber bisher von jedermann nur vermutet werden. Die interessante Sache für mich ist, dass die ganzen anderthalb Jahre in der Ukraine von den meisten Amerikanern unbemerkt vorübergingen – selbst für jene, die täglich die New York Times lesen und sich als informiert betrachten.

Es ist frustrierend gewesen, dass ich meine Nachrichten von vielen internationalen Quellen (sehr gut informierten) einschließlich von amerikanischen investigativen Journalisten beziehen musste– und zu realisieren, dass sie von unseren Main-Stream-Medien nicht gelesen werden. Kleine Teile sind durchgedrungen – die fortlaufende Dämonisierung von Putin und Russland und der Krim und die folgenden Missinformationen, aber das waren Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was nicht berichtet wurde: das Potential eines Krieges, der jeder Zeit in einen atomaren hätte münden können wegen des hohen Einsatzes, mit dem gespielt wurde.

Es gibt wirklich nicht viel,, um „das Gesicht zu verlieren“, da das, was wirklich passierte, hier ja nicht bekannt war. Aber der Rest der Welt beobachtet genau und versteht sehr gut, was dies alles bedeutet. Die vergangenen knirschenden anderthalb Jahre, in denen die gegenwärtige unipolare Macht der Welt sich gegen die aufwärtsstrebenden und mobilen multipolaren Kräfte stemmte, kann vielleicht zum Stillstand kommen. Aber die meisten von uns, die den Hintergrund kennen, könnten dem nicht sehr lange trauen. Jedoch können wir im Moment ein bisschen leichter atmen.

Es ist so zutiefst schmerzlich, dass die Ukraine tausende Tote erdulden musste, ungezählte Verletzte, zerbombte Städte und beinahe eine Million Flüchtlinge, die nach Russland und in umgebende Länder flohen, bevor die Schrift an der Wand zu verstanden wurde und Kerry versuchte, einen Weg für einen Rückzieher zu finden.
Lest hier den Artikel von Saker.
Das ist tragisch.

Sharon

Quelle - källa - source ist ein Rundbrief Sharons an die Freunde.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Schaffen die Europäer die Loslösung vom Imperium?


Aleksej Sotjew 
für Cassads log
12.05.2015 

Aus dem Russischen: Drug
Die Europäer haben mit dem informativen Krieg gegen die Aggression der USA begonnen. Wenn ich die Verrenkungen von Frau Merkel beobachte, dann bin ich davon überzeugt, dass wir den Informationskrieg in Europa gewonnen haben. Die USA, deren Führung mit einem «ukrainischen Blitzkrieg» rechnete, waren auf einen solch langwierigen Widerstand nicht vorbereitet. Im vergangenen Jahr sind sich nur ein kleiner Teil der Europäer der Tragik des Geschehens in der Ukraine bewußt gewesen.

Jene Märchen, die die amerikanischen Propagandisten als Informationen an die europäische Gesellschaft verfütterten, sind auch Märchen geblieben. Die Bewohner der EU haben keine direkten Beweise für eine russische Militäraggression im Donbass gesehen, haben sich von der freiwilligen Wahl der Bewohner der Krim überzeugen können und haben aucham eigenen Leib die Schädlichkeit der anti- russischen Wirtschaftssanktionen empfunden. Außerdem haben bereits hunderte Publikationen in den Massenmedien und Videomaterialien im Internet unseren europäischen Nachbarn das ganze Wesen des Regimes Poroschenko und seine Methoden vor Augen geführt, mit denen die ukrainischen Politiker neuen Typs mit den Bürgern umgehen. Europa murrt, was Amerika sehr ungern zur Kenntnis nimmt.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Neues Erdbeben in Nepal


Hier gebe ich einen AUFRUF der ÄRZTE DER WELT wieder, die offenbar einen sehr guten Einsatz in Nepal leisten. Bedenkt außerdem die Wetterverhältnisse mit Regen und Kälte, die zu dieser Jahreszeit noch in Nepal herrschen, was es leichter machen könnte, einen Beitrag zu leisten.


Médecins du Monde
12. Mai 2015


Aus dem Französischen: Einar Schlereth
Urgence Népal
Neues Beben und neue Zerstörungen in Nepal.
Heute morgen hat ein neues, starkes Erdbeben Nepal heimgesucht, das bereits durch schrecklichen Erdstoß am 25. April verwüstet wurde. Zahlreiche Gebäude wurdeen zerstört, die bereits beschädigt waren und außerdem gab es große Erdrutsche mit weiteren Unterbrechungen von Kommunikationswegen. Eine erste provisorische Bilanz ergab 42 Tote und mehr als 1000 Verwundete, außer den 8000 Toten und 18 000 Verwundeten vor 15 Tagen.