Freitag, 27. Mai 2016

25 Jahre des Kampfes zum Aufbau des Sozialismus in Eritrea


Thomas C. Mountain
17. Mai 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Unabhängigkeitsfeier in Eritrea

Am kommenden 24. Mai ist es 25 Jahre her, dass eine zerlumpte Armee von eritreischen Rebellen-Kämpfern mit Afro-Frisur in ihren eroberten äthiopischen Panzern durch die eritreische Hauptstadt Asmara fuhren und die Geburt des modernen „sozialistischen“ Landes Eritrea einleitete. Der Geburts-Prozess – der „bewaffnete Unabhängigkeits-Kampf“ - dauerte 30 Jahre, weshalb der Kampf des Aufbaus des „wissenschaftlichen Sozialismus“, wie Pan-Afrikanisten es nannten, noch am Reifen ist.


Während das Leben der Menschen Eritreas noch schwierig ist, wurde ein sehr populärer großer Schritt zur Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft unternommen, der hier unter dem Namen „Währungs-Change" bekannt ist, der Rückruf der gesamten Währung zum Eintausch. Eritrea ist in diesem Stadium des Sozialismus noch eine Gesellschaft auf Geldbasis und mit Bankkonten für einige wenige. Das Eintauschen des ganzen Geldes ist eine große Angelegenheit in einem sich entwickelnden Land der Dritten Welt.

Ist man also ein Schwarzmarkt-Agent, der Bargeld für seine Geschäfte benutzt und buchstäblich Millionen Nakfa, die eritreische Währung, unter seinem Bett hat, dann wird man eine Meng erklären müssen. Villen in den besseren Gegenden von Asmara sind kürzlich für bis zu 50 Mill. Nakfa verkauft worden.

Dienstag, 17. Mai 2016

Historische Rede der brasilianischen Präsidentin Dilma Roussef (Video mit englischen Untertiteln)

Eine leidenschaftliche und ehrliche Rede von Dilma zu der Entscheidung des korrupten Kongresses, das Verfahren zur Amtsenthebungs einzuleiten. Das Video ist auf portugiesisch, die Transkription auf Englisch und die Untertitel sind auf Deutsch.

Historical Speech of Brazilian President Dilma Roussef (with English Subtitles)
Video and Transcript



Transcript
Good morning, ladies and gentlemen, journalists.
Good morning, here’s Congressmen, Ministers,
Good morning everyone here.
I will make a statement to the press, so it’s not an interview, it is a statement.
I wanted first to tell you, and say also, to all Brazilians, that the impeachment process was opened by the Senate, and ordered the suspension of my term of office for a maximum period of 180 days.
I was elected president by 54 million Brazilian citizens, and it is in this condition, the condition of a President elected by 54 million, that I address you at this decisive moment for Brazilian democracy and our future as a nation.
What is at stake in the impeachment process is not only my mandate, what is at stake is the respect to the polls, the sovereign will of the Brazilian people and the Constitution.

Hier weiterlesen.

Brigitte Queck zur Ukraine, US-Gier nach Kontrolle über Ölindustrie und KEIN KRIEG in unserem Namen (Video)

Da ich morgen in aller Frühe für 8 Tage nach Deutschland losfahre und jetzt auch noch einige Vorbereitungen treffen muss, kann ich Brigittes Artikel nicht einen nach dem anderen lektorieren und auflegen. Daher packe ich die vier Artikel in eine Post.
Thematisch gehören sie ohnehin alle zusammen. Am meisten hat mich das Video zur Frage 'Warum kein Krieg' beeindruckt, vor allem, weil Obama in höchsteigener Person den Deutschen in ihren Katechismus schreibt, dass Deutschland nach wie vor ein besetztes Land ist und bleiben wird, was bei uns von vielen Hampelmännern jeder Couleur entschieden geleugnet wird. Mit Entschiedenheit und Einigkeit hätte dieser groteske Zustand schon längst aus der Welt geräumt werden müssen. Aber unsere Landsleute fühlen sich scheinbar wohl, den Hanswurst für andere zu machen. Und viele sind ebenso begierig, für Führer Obama in den Krieg zu ziehen, wie sie es schon für den ersten taten.

Krieg nicht in unserem Namen
Untenstehend ein Video über die Gefahr eines 3. Weltkrieges, diesmal mit atomaren Waffen auf europäischen Territorium
Das Video erinnert uns daran, dass die USA auf europäischem und speziell deutschem Gebiet, schon einmal und zwar bei der NATO WINTEX-Übung von 1989, einen atomaren Krieg planten.
Millionen Menschen bei einem von ihnen einkalkulierten atomaren Weltkrieg sind ihnen egal!
Ob bei einem ökonomisch geführten Krieg gegen ihre europäischen Konkurrenten durch TTIP / CETA, oder einen atomaren Schlagabtausch, den USA ging und geht es dabei stets um die Durchsetzung ihrer Weltherrschaftspläne.
Es stellt sich die Frage, wohin DANN die heute zu uns strömenden Flüchtlinge fliehen werden, denn der Hauptkriegsverursacher auf der Welt, die USA, schließen bereits heute ihre Grenzen vor unliebsamen „Gästen“!
Brigitte Queck

Quelle: Herbert Kirstein

Montag, 16. Mai 2016

Putin verspricht NATO eine „stahlharte“ Antwort u. a.



aus Stefan Lindgrens 'Ryska Posten' Nr. 20


Aus demSchwedischen: Einar Schlereth


"Stahlharte Anwort" an die NATO

Präsident Putin hat eine vier Tage lange Verteidigungs-Konferenz mit allen berührten Ministern und der höchsten Verteidigungsleitung über eine Reihe strategischer Problem durchgeführt.

Vize-Premierminister sagte in einem Kommentar, dass „Russland für eine Reihe von verschiedenen Szenarien bereit sein muss, und das Faktum, dass das Land bereit ist, jede Bedrohung abzuwehren, wirkt abschreckend auf seine Gegner.

„Russlands Anwort auf die wachsende Bedrohung , die NATOS kürzlich installierten Raketenbasen in Polen und Rumänien darstellen, wird „stahlhart“ sein,“ sagte Präsident Putin auf der Konferenz in Sotschi.
Raketenbasis gegen den Iran - lacht da jemand?

Der amerikanische Raketenschild in Europa ist ein klarer Bruch des russisch-amerikanischen Waffenvertrages, sagte Putin und fügte hinzu, dass NATOs anti-Raketeninstallationen leicht umgewandelt werden können, um Kurz- und Mittel-Strecken-Raketen abzufeuern.

Samstag, 14. Mai 2016

Mehr zum russischen Konzert in Palmyra



Einar Schlereth
14. Mai 2016

In den russischen Nachrichten, die ich heute aus dem Schwedischen übersetzte, steht auch ein kurzer Artikel über das Konzert eines russischen Weltorchesters, das unter Leitung des russischen Weltdirigenten Waleri Gergijew in dem kürzlich von syrischen Soldaten befreiten uralten Stadt Palmyra stattfand.
Das russische Orchester auf der Bühne des Amphitheaters in Palmyra.

Dazu fielen mir ein paar Sachen ein, die ich in einem kleinen extra Artikel schreiben wollte. Aber gerade merke ich, dass Saker mir zuvorgekommen ist mit seinem Artikel 'In Syria, Russia Defends Civilization - the West, Sides with Barbarism' (Russland verteidigt in Syrien die Zivilisation - der West steht auf der Seite der Barbarei).  Er hat aber nur teilweise dieselben Gedanken wie ich.

Saker betont, dass Russland mitgeholfen hat, Palmyra zu retten und damit nicht nur Syrien, sondern die gesamte Zivilisation. Das halte ich nun für leicht übertrieben. Mir war eine andere Tatsache sofort aufgefallen: Die Russen haben nicht an erste Stelle eine russische Komposition gespielt, sondern eins der großen Meisterwerke der Musik von einem der größten Meister - nämlich Johann Sebastian Bach, gespielt und dirigiert von Russlands besten Musikern und Dirigenten. Damit wollten sie der Welt nach Meinung von Saker sagen: Ihr wollt die Zivilisation zerstören und sogar die Schönheit - und wir bringen euch Bach! Und er fügt hinzu: "Es ist ironisch, dass Russland, das niemals wirklich Teil der "westlichen Welt" war, das Land war, dass Bach nach Palmyra brachte. ... Hätten die Amerikaner so etwas organisiert, hätten sie Toby Keith vor den US-Marinern auf einer US-Militärbasis spielen lassen."

Russische Nachrichten gesammelt von Stefan Lindgren

Russische Nachrichten gesammelt von Stefan Lindgren


Aus dem Schwedischen: Einar Schlereth


Hier übersetze ich ein paar Neuigkeiten aus Russsland, die Freund Stefan wieder zusammengestellt hat, u. a. das komplett von Dagens Nyheter übersetzte Interview mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow, in dem er den Schweden sehr deutlich die Lewiten liest und die unerhört dummen Äußerungen seiner schwedischen Kollegin zurückweist. Der Hass Schwedens auf Russland hat seinen Ursprung in den USA. Russland habe Schweden immer respektiert und er hat nie irgendwelche Beweise für die Anwesenheit russischer U-Boote in schwedischen Gewässern gesehen. Und außerdem waren es die Schweden, die im Zusammenhang mit den Sanktionen fast alle Beziehungen abgebrochen haben und nicht Russland. Ich kann eigentlich immer noch nicht richtig arbeiten – tue es mit einem Auge, was mühsam ist – weshalb ich den Artikel leider nicht übersetzen kann. Hier also nur ein paar kürzere Nachrichten.


Russland ist zum führenden Weizenexporteur der Welt geworden.
Russland hat jetzt sogar die USA und Kanada überholt und ist weltführend, berichtet der Landwirtschafts-Minister Alexander Tkatschow.
Ihm zufolge wird Russland in diesem Jahr ca. 25 Mill. t Weizen exportieren. Bereits im vorigen Jahr hat Russland rekordhohe Ernten von Mais (13.2 Mill. t), Reis (1.1 Mill. t), Sojabohnen (2.7 Mill. t) und Buchweizen (900 000 t) geborgen. Die gesamte Getreide-Produktion betrug 104.8 Mill. Tonnen.

Ebc. Ru vom 28. April


Gesunkene Wirtschaftsverbrechen

Das internationale Revisionsbüro Pricewaterhouse-coopers berichtet eine 20-prozentige Verringerung der ökonomischen Kriminalität in Russland seit 2014. Das schreibt man der laufenden Korruptionsbekämpfung und den verstärkten internen Revisionen in den Unternehmen zu.
Laut Report haben 48 % der Unternehmen und Organisationen Fälle ökonomischer Kriminalität in den vergangenen 2 Jahren beobachtet. Das ist eine bedeutend niedrigere Zahl als 2014 (60 %), aber nichtsdestoweniger ist sie höher als der Durchschnitt in der übrigen Welt (36 Prozent), schreibt PwC.

rt.com vom 22. April

Freitag, 13. Mai 2016

Putsch in Brasilien - eine ganze Konterrevolution

Nun ist es also doch passiert, was wir die ganze Zeit befürchtet haben: Präsident Dilma Rousseff ist völlig illegal weggeputscht worden. Wie oft muss den Linken das noch vorexerziert werden: eine Revolution auf friedlichem Wege ist eine Fata Morgana. Es geht nicht mit Gewaltlosigkeit, nicht mit Wahlen, auch nicht mit Gandhi-Methoden (seinen  gewaltigen Märschen), nicht mit viertel und auch nicht mit halben Revolutionen. So dämlich die Bourgeoisie im großen und ganzen ist, eins hat sie begriffen und aus ihren früheren Fehlern gelernt: reicht die normale kapitalistische Diktatur (was hierzulande gern Demokratie genannt wird) nicht aus, die Massen zu kontrollieren, dann greift man zur nackten Gewalt und wirft alle die eigenen Schund-Gesetze mit Freuden über Bord und begießt es mit Schampus. Aber die Linken lernen nicht, partout nicht, auch wenn sie noch so viel Prügel beziehen und Millionen Menschen ihr Leben geben müssen. Taucht wirklich ein genialer Revolutionär irgendwo plötzlich auf, wird er kaltblütig ermordet und man kehrt zum business as usual zurück. So einfach ist das. Damit ist auch die BRICS natürlich gestorben.

Ganze Konterrevolution

Putsch in Brasilien

Von André Scheer
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Eine Anzeigetafel im Senat in Brasilia zeigt das Abstimmungsergebnis
In Brasilien ist am Donnerstag der dritte Putsch in Lateinamerika innerhalb der vergangenen zehn Jahre angezettelt worden. Mit dem Sturz von Präsidentin Dilma Rousseff haben die Abgeordneten und Senatoren des größten Landes in Südamerika kopiert, was ihnen ihre Kollegen in Honduras 2009 und in Paraguay 2012 vorgemacht haben.

Seit die Linke Lateinamerikas – von wenigen Ausnahme wie noch in Kolumbien abgesehen – nicht mehr zu den Waffen greift, haben sich die Musterdemokraten in den Medienkonzernen und bürgerlichen Parteien darauf verlegt, nicht mehr Panzer rollen zu lassen und Söldner in Marsch zu setzen, um fortschrittliche Regierungen zu stürzen. Man erfüllt das parlamentarische Protokoll – doch das Ziel ist dasselbe geblieben: gewählte Regierungen aus dem Amt zu drängen. Es ist das gleiche Muster wie in Venezuela. Dort allerdings ist die Lage für die Putschisten komplizierter, weil sie nur einen Teil der Staatsgewalt – die Legislative – kontrollieren, bislang jedoch keinen Zugriff auf Richter und Generäle haben. Deshalb setzt man dort auf eine Doppelstrategie aus Legalem – die Unterschriftensammlung für das in der Verfassung vorgesehene Amtsenthebungsreferendum gegen Maduro – und Illegalem. Die für eine ideologische und propagandistische Absicherung dieses Vorgehens notwendige Medienmacht hat auch Venezuelas Bourgeoisie.

Hier weiterlesen.

Sonntag, 8. Mai 2016

Kerry führt Putin und die Welt an der Nase herum


Einar Schlereth
8. Mai 2016

Nur zwei von vielen, vielen Kindern (Foto: Samer Hussein).
Nun dürfte wohl jedem klar werden, dass Russlands Abzug seiner Truppen aus Syrien von der Washington-Mischpoke als Schwäche ausgelegt wurde. Es ist eingetreten, was ich vorausgesagt hatte: Die Amis arbeiten an einer 'no fly zone', resp. 'free fire zone'. Nachdem sie zig-tausende ganz frisch ausgebildete Terroristen nach Lattakia und Aleppo brachten, eigene boots on the ground installierten, Flugplätze für sich beanspruchten und besetzten, mit illegalen Luftangriffen weitere syrische Infrastruktur zerstörten und das Hospital total zerstörten (dies aber den Russen und der syrischen Regierung in die Schuhe zu schieben versuchten), trumpft dieser Vollidiot Kerry auf mit der Erklärung, man werde nicht erlauben, dass Aleppo von den Regierungtruppen befreit werde. Wie lange wird sich Russland das gefallen lassen?

Und das, während in Genf mit den Syrien und Russland eine Verlängerung des Waffenstillstandes ausgehandelt wird unter Einschluss von Aleppo, obwohl dort die Nusrah-Front sitzt und Gräuel über Gräuel verübt. Kerry besitzt auch die Frechheit, nach wie vor von russischen und syrischen Angriffen auf die Zivilbevölkerung zu sprechen und eiskalt alle Gegenbeweise zu ignorieren.

Hier ist ein ausgezeichneter Artikel von Vanessa Beeley über die Empörung der Bürger Aleppos wegen der westlichen Lügen. Sie hat auch eine Menge Fotomaterial beigelegt von Kindern, die schwer verletzt in die Krankenhäuser geliefert werden (angeblich von syrischen Truppen zerstört!).

Sie hebt noch etwas hervor:

Dieselben Medien schweigen über die täglichen Verluste, die das westliche Aleppo durch die Granaten-Attacken der Terroristen aus dem Osten Aleppos erleben. Diese Medien erwähnen nie die terroristische Blockade „der moderaten Rebellen“ und Unterbrechung der Strom- und Wasserzufuhr für den Westen Aleppos. … Was diese Unterlassungen so besonders verächtlich macht, ist, dass im Westen Aleppos 1.5 Millionen Menschen leben. Vergleicht das mit den 300 000 im von Terroristen okkupierten Osten.“

Kinder und immer wieder KInder!
Weitere Dokumente gibt es hier und hier und hier.

Hunderte Zivilisten hat die US-Luftwaffe außerdem in Syrien getötet wie zum Beispiel in diesem Syrischen Flüchtlingslager  und in Mosul (Irak). Und dieser US-Außenminister-Null von Kerry fängt zum hundertsten Male davon an, dass Bashar al-Assad gehen müsse, der im kleinen Nagel mehr Verstand hat, als der Kerry in seinem Pferdeschädel.

Bashar al-Assad hat in zunehmendem Maße seine staatsmännischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und auch seine Menschlichkeit. Diese kommt beeindruckend zum Ausdruck, wenn er Flüchtlingslager, Schulen, befreite Orte usw, besucht, von seiner Seite und der echten Hingabe der Menschen, denen er auch gerne zuhört. Er
braucht sich nicht von seinen Untertanen durch Stacheldraht, Bodyguards, Polizei und Militär abschirmen zu lassen. 

Donnerstag, 5. Mai 2016

Chinesen machen Demokratie kaputt –



das bisschen, was wir ihnen gebracht haben


Einar Schlereth
5. Mai 2016
Der böse Chinese kommt!
Es ist ganz furchtbar – fast wie das Charlie-Attentat. Fehlen nur noch die Demos mit vielen 'betroffenen' Menschen und Schildern 'Ich bin China' – nee, ist nicht so gut, sicher findet sich bald ein Opfer – Cheng, Ping oder Feng. Die Welt ist jedenfalls empört. Alle NGOs – die Nicht-Regierungs-Organisationen – die in China mühsam aufgebaut wurden, sollen der Regierungskontrolle unterstellt werden. Dabei sind sie tatsächlich keine Regierungsorganisationen – also jedenfalls keine der chinesischen Regierung unterstellte, sondern Organisationen ganz vieler fremder Regierungen. 7000 an der Zahl. Wenn die nun alle der Regierung unterstellt werden, können sie ja nicht mehr ihre demokratische Arbeit fortführen, wie z. B. eine hübsche kleine Farbenrevolution vorzubereiten.

Peter Koenig erklärt uns in seinem Artikel 'China – die Souveränität bewahren oder in eine westlich geförderte Farbenrevolution schlittern', was es mit dem „harten Durchgreifen“ der Chinesen auf sich hat:

„Was würde Washington sagen und tun, wenn tausende chinesische oder russische 'NGOs' das US-Territorium unter allen möglichen philantropischen Vorwänden infiltrierten, aber in Wirklichkeit die US-Bevölkerung gegen ihre eigene Regierung aufhetzten? Na, da brauchen wir nicht lange spekulieren. Die Antwort ist klar, sie würden verboten werden. Es ist also nicht einmal ein Spiel von Gleich zu Gleich. Es ist das Übliche – es ist Washington, das die Regeln aufstellt.“

Mittwoch, 4. Mai 2016

Die 'Weißen Helme' - al Qaida mit facelift (Video)

'Die Weißen Helme' sind eine falsche 'Syrische humanitäre Gruppe', die als al Qaida Hilfsgruppe entlarvt wurde. Sie werden von einem britischen Militär geführt und von der US-Regierung bezahlt. Hier ist ein kurzer Dokumentarfilm von Steve Ezzedine, der auf der Untersuchung von Vanessa Beeley basiert.

Aufgelegt am 2. Mai 2016



Der Brite heißt James Le Mesurier. Er hat für die UNO gearbeitet, für Privatfirmen und für das englische Außenministerium sowie im Commonwealth-Büro als Offizier der britischen Armee.

Die Weißhelme sind Agenten der USA und England und eine Hilfstruppe für al Qaida in Syrien. Sie selbst und unsere gekauften Medien behaupten steif und fest, dass sie unparteiisch und unbewaffnet seien.

Wir können sie gleich in der ersten Szene beobachten,  dass sie Maschinengewehre umhängen haben und mitten in den Terroristen-Haufen agieren. Sie sind eindeutig keine Syrer und zweitens erhalten sie etwa von der US-Regierung 23 Millinonen Dollar - aber in ihrem Propaganda-Material erklären sie, dass "wir keine Unterstützung von Regierungen entgegennehmen".

Sie nehmen auch gesetzeswidrige feige Hinrichtungen vor, völlig unparteiisch, wie sich von selbst versteht.


Quelle - källa - source

Dienstag, 3. Mai 2016

Syrien: Ein bisschen Wahrheit, ein bisschen Lüge – ergibt eine fette Lüge


Einar Schlereth
3. Mai 2016
Hospital der Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan - ein "Versehen" sagt Washington
Glenn Greenwald hat einen Artikel über „Der Witz der US-Justiz und „Rechenschaft“ wenn sie ein Hospital bomben“ geschrieben, wobei uns natürlich gleich die Bombardierung des Krankenhauses der 'Ärzte ohne Grenzen' in Kunduz/ Afghanistan einfällt. Wie die Amerikaner wie immer erst einmal alles abstreiten, dann eine Story erzählen, die vorne und hinten nicht stimmt, danach halt eine andere Story nachschieben, die noch kurioser ist. Kein Problem – es wird eine dritte Geschichte serviert.

Alle Geschichten waren erstunken und erlogen und das gilt auch für ihren abschließenden Report. Die einzig korrekte Geschichte ist die der Ärzte ohne Grenzen: Es war eine gezielte und bewusste Bombardierung, bei der 42 Männer, Frauen und Kinder getötet wurden – einige bei lebendigem Leibe in ihren Betten verbrannten – durch 211 Granaten und Bomben. Sie (US-Militärs) behaupten nun, es sei alles ein Missverständnis gewesen, weswegen natürlich auch kein Mensch zur Verantwortung gezogen werden kann.

Freitag, 29. April 2016

Brasilien: Dilma – Lass nicht locker!


Ich will euch wenigstens auf diesen leidenschaftlichen Brief von Peter Koenig an Dilma aufmerksam machen mit einigen Sätzen daraus. Und achtet darauf, dass er nicht nur auf die riesigen Öl-Vorräte Brasiliens zu sprechen kommt, sondern auch auf das WASSER! Das war schon in Libyen das Objekt der Begierde für die Imperialisten.
Nebenbei gesagt: Mein Auge ist zwar etwas besser, aber noch lange nicht richtig gut. Muss also noch zuwarten.


Brasilien: Dilma – Lass nicht locker!


Offener Brief an Präsidentin Dilma Rousseff
von Peter Koenig


28. April 2016
Lass nicht locker, Dilma!


Liebe Dilma Rousseff,
bitte, lassen Sie nicht locker! Lassen Sie nicht den korrupten neoliberalen rechten Flügel mit Hilfe – nein, auf Betreiben von Washington – Ihr Land stehlen, Brasilien den Brasileanern wegnehmen, alles herausreißen und zerstören, was Sie und Lula in den vergangenen 14 Jahren aufgebaut haben: freie Erziehung und Gesundheitsdienst, effiziente und moderne öffentliche Verkehrsmittel, ein soziales Basis-Sicherheitsnetz – eine etwas gleichere Gesellschaft. Während der vergangenen anderthalb Jahrzehnte waren Sie in der Lage, die Erträge von Brasiliens Reichtümern an die Mehrheit der Brasilianer zu verteilen, langsam den Trend weg von den Oligarchen, den Latifundisten zum Volk hin zu wenden, zu denen, die das Land bearbeiten, die ein Brasilien für alle Brasilianer gebaut haben, immer noch bauen und weiter bauen wollen.
Das sterbende Ungeheuer im Norden brüllt; es kann keinen freien und autonomen 'Hinterhof' dulden. Eine neue Sorte Staatsstreich ist erfunden worden – weniger Blut, mehr Betrug, Wahlbetrug (wie in Argentinien) und in Venezuela.

Mittwoch, 27. April 2016

Keine Beute, liebe Leute!

Liebe Leute!

Nun muss ich euch doch erklären, warum hier nicht viel passiert auf meinem Blog. Tja, das Problem mit Hüfte und Bein wird durch die Akupunktur laufend besser, aber dafür ist ein neues Problem aufgetaucht. Weil ich wenig draußen sein konnte (obendrein haben wir hier eine Saukälte - Frost jede Nacht, Eis und Schnee und Hagel jeden Tag) - saß ich viel zu viel vor dem Komputer. Zuerst hat sich ein Gerstenkorn am linken Augenlid gebildet, was nicht verschwinden wollte. Als es dann endlich besser wurde, fing das untere Auenlid zu schwellen und zu tränen an, zu jucken und zu brennen. Dies hier schreibe ich mit einem Auge - das linke habe ich mit einem Wattebausch abgedeckt. 

Es versteht sich, dass ich auf diese Weise nur schwer Dokumente lesen und noch schwerer übersetzen kann. Ich muss mich also gedulden, was mir mein Leben lang immer schwer gefallen ist. Ich kann euch hier nur ein paar Tips geben, wie den Blog fit4Russland und dort den Artikel 'Brzezisnki sucht einen Weg ...', zu dem mein Freund Klaus-Peter Kostag einen hübschen Kommentar verfasst hat.
Oder den Artikel 'The Empire Strikes Back' von Pepe Escobar ; den wichtigen Artikel 'Syria - Russia Reject Kerry's New Attempts to Shield The Terrorists' (Die Versuche von Kerry, die Terroristen zu schützen, wird von Syrien und Russland zurückgewiesen). Und Glenn Greenwald hat auch einen guten Text geschrieben 'To See the Real Story in Brazil, Look at Who Is Being Installed as President and - Finance Chief' (Um die wahre Story in Brasilien zu verstehen, muss man sich ansehen, wer als Präsident vorgesehen ist - und als Finanzminister). Inzwischen haben ja sogar schon einige westliche Medien die Wahrheit halb und halb geschrieben - dass Dilma absolut unschuldig ist und von einer Bande krimineller Parlamentarier (die nur ihr Amt vor dem Knast schützt) ihres Amtes enthoben werden soll, damit sie weiter ungestört stehlen und betrügen können.
Diese Artikel sind nun leider nicht ÜBERSETZT.  Ich bin untröstlich. Tschüß!

Dienstag, 26. April 2016

Torpedieren die USA den Friedensplan für Syrien?

Genau am selben Tag habe ich auch meine Bedenken geäußert über Obamas Aufrichtigkeit. Die USA lügen Russland und der Welt mit einer Infamie ins Gesicht - dass sie den FRIEDEN wollen, schicken aber gleichzeitig ihre Gangster-horden hochgerüstet nach Syrien hinein - die nicht mehr zu überbieten ist, so wenig wie die Verachtung für das arme syrische Volk.

Peter Orzechowski

14. April 2016

Wer geglaubt hat, die USA stünden aufrichtig hinter dem mit Russland vereinbarten Friedensprozess für Syrien, der dürfte jetzt eines Besseren belehrt sein: Die CIA arbeitet bereits an einem Plan B – der auch der US-Rüstungsindustrie weitaus besser gefällt als Frieden und Neuwahlen.




Laut dem Onlineportal des Wall Street Journal (WSJ) will die CIA die sogenannten gemäßigten Oppositionellen in Syrien mit zusätzlichen Waffen, darunter Luftabwehrsystemen, ausrüsten, sollte die vor sechs Wochen erzielte Vereinbarung über die Waffenruhe in Syrien scheitern.

Der seit dem 27. Februar bestehende Waffenstillstand erstreckt sich nicht auf den »Islamischen Staat« (IS), die al-Nusra-Front (ein syrischer Zweig der al-Qaida) und andere Gruppierungen, die der UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuft hat.

Der WSJ zufolge beinhalte dieser von der CIA und ihren Geheimdienstpartnern aus verbündeten Ländern ausgearbeitete »Plan B« die erweiterte Unterstützung der Opposition »mit Waffensystemen, die ihnen helfen sollen, Schläge gegen Flugzeuge des syrischen Regimes und Artilleriestellungen auszuführen«. Wie das WSJ schreibt, könnten die USA und ihre Bündnispartner entsprechend den geplanten Empfehlungen der Geheimdienste »verschiedene Typen von Fliegerabwehrsystemen« nach Syrien schicken.

Hier weiterlesen.

Sonntag, 24. April 2016

Angst und Hass in den arabischen Nächten


Pepe Escobar
23. April 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

US-Präsident Barack Obama landete in Saudiarabien wegen des GCC-Petrodollar-Gipfels und um sprichwörtlich „die Golf-Alliierten zu beruhigen“ inmitten des Ölsturms. Dieser Doha-Gipfel sollte eine Senkung der Ölproduktion der OPEC verankern gemeinsam mit Russland – löste sich aber buchstäblich in Staub auf.

Die City of London – via der 'Financial Times' – will bei der globalen öffentlichen Meinung den Eindruck vermitteln, dass alles nur mit einem Streit zwischen Prinz Mohammed bin Salman – der den illegalen Krieg im Jemen führt – und dem saudischen Ölminister Ali Al-Naimi zu tun hat. Der Sohn des – siechen – Königs Salman bekam den Spitznamen „die unberechenbare neue Stimme der saudischen Energie-Politik“.

saudischer Ölminister und John Kerry

Ein berühmter Anruf um 15 Uhr kam am Sonntag nach Doha. Der junge Salman ließ die saudische Delegation rufen und sagte ihr, dass der Deal gestorben ist. Alle die großen Energie-Player waren von dieser Kehrtwendung verblüfft.

Doch die wahre Story laut einer finanziellen Quelle mit enger Verbindung zum Hause  Saud ist, dass „die Vereinigten Staaten dem Prinz mit den ernstesten Konsequenzen drohten, wenn er nicht einen Rückzieher in der Ölpreis-Einfrierung mache“.

Wie vorherzusehen geht das weit über einen internen Saudi-Streit oder das „irrige“ Verhalten des Prinzen hinaus, auch wenn das Haus Saud geplagt wird von einer Menge Ängste und Paranoia, wie ich hier analysiert habe.

Freitag, 22. April 2016

Erinnern wir uns an diesem 'Tag der Erde', dass wir die destruktivste Art auf Erden sind


Eigenartig dieser Artikel wie so viele andere seiner Art. Zu Anfang schildern sie genau und realistisch den Zustand unserer Welt, aber am Ende meinen sie, den Menschen ein bisschen Trost spenden zu müssen und geben einen Schmarrn von sich, mit dem alles negiert wird, was sie zuvor dargelegt haben. Und wie wir sehen, gibt es solche Leute nicht nur bei uns, sondern auch in Indien und im Rest der Welt.

Erinnern wir uns an diesem 'Tag der Erde', dass wir die destruktivste Art auf Erden sind

Pratap Antony

22.April 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Arme Erde
Wir Menschen existieren weniger als 1% der Zeit, in der es Leben auf Erden gibt. In dieser kurzen Zeit unserer Existenz haben wir alles beeinflusst; jedes Teil unseres kleinen blaue Planeten. Unser Heim!

Uns gibt es erst seit ungefähr 200 000 Jahren; Archäologen haben berechnet, dass Menschen vor etwa 200 000 Jahren in Südafrika in der Mittleren Paläolithischen Zeit entstanden.

Dann verließ ein Teil vor etwa 70 000 Jahren Afrika und begann, den gesamten Planeten zu kolonisieren. Wir verbreiteten uns vor etwa 40 000 Jahren nach Eurasien (es gibt keine geologische Grenze zwischen Europa und Asien – beide zusammen sind Eurasien.) und Ozeanien (Australien und bis zu den Fiji-Inseln) und erreichten von 14500 Jahren die beiden Amerika.

Donnerstag, 21. April 2016

Bernie Sanders unterstützt Haitis Arbeiter


Èzili, #Free Haiti
19. April 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

So viel Hilfe kam nach dem Erdbeben herein - in die Taschen der HELFER!

Senator Sanders glaubt, dass wir eine Politik des Fairen Handels einführen müssen, die nicht nur die Löhne in dem Land erhöhen wird, sondern in der ganzen Welt.

Als Präsident wird Bernie die Niedrig-Lohn-Länder ermutigen, ihre Minimum-Löhne anzuheben. In dieser Frage haben Hillary Clinton und Senator Sanders eine sehr starke Meinungsverschiedenheit. Hier nur ein Beispiel: Im Juni 2009 billigte das haitianische Parlament einstimmig, den Minimum-Lohn auf 62 cents pro Stunde – 5 Dollar pro Tag anzuheben. Das scheint nicht viel zu sein, aber wenn wir von dem absolutem Tiefstand reden, dann sind die Textil-Arbeiter in Haiti ganz unten. Sie sind die amschlechtesten bezahlten Arbeiter in der ganzen Hemisphäre.

Unglücklicherweise, statt mit dem Volk Haitis bei der Umsetzung der Erhöhung des Minimum-Lohns zu arbeiten, zog Hillary es vor, mit Fruit of the Loom, Hanes and Levi's zu arbeiten, um dies zu blockieren. Diese Unternehmen wollen den Arbeitern in Haiti so wenig wie möglich zahlen, damit die Aktienbesitzer ihrer Multis so viel wie möglich kassieren. Das ist nicht akzeptabel, sagt Sanders. Wir sind am tiefsten Punkt angelangt. Wir müssen die Minimum-Löhne anheben, nicht nur in den USA, sondern auch in Haiti und dem Rest der Welt. Dafür will Senator Sanders kämpfen als Präsident.

Kurzes Video von einer Presse-Konferenz der Textilarbeiter Haitis, die den Kampf zur Erhöhung des Minimum-Lohnes aufgenommen haben.



Quelle - källa - source


Gleichzeitig sendet Haiti Obama und Merten-Murean die Botschaft: Kein Wahl-Staatsstreich in Haiti! Obama, hör auf, die Demokratie in Haiti rauszureißen.

Außenminister John Kerry und Meten-Mulrean sagen, die Haitianer verdienen die SELECTION (eine Auswahl) jetzt. Die Haitianer sagen NEIN, wir gehorchen nicht. Die Stimmen müssen neu gezählt werden und das Schein-Parlament muss verschwinden. Jene, die wirklich gewählt worden sind, haben nichts von dem Wahrheist-Komitee zu fürchten …

Mittwoch, 20. April 2016

Live aus Damaskus: Die syrischen Wahlergebnisse


Ken Stone

18. April 2016

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Menschenschlangen vor Wahllokalen in Damaskus ...


... und Tartus (hier ist eine Bildfolge aus vielen Städten)
Die syrischen Wahlen vom Dienstag waren ein Vertrauensbeweis des Volkes für seine Regierung. 5085444 Stimmen von 8834994 möglichen wurden abgegeben. Die Teilnahmerate war 58 % (praktisch identisch mit Kanadas vergangenen Bundeswahlen).

Es waren z. B. über 80% in Homs, aber nur 52 % in Tartus. Was die ungleichen Ergebnisse erklären könnte, ist die Geschichte des Krieges. Leute, die am meisten unter dem Krieg gelitten haben, zum Beispiel in Homs, sind wohl dankbarer für ihre Befreiung und mehr motiviert, ihre politischen Rechte auszuüben als die Leute in Tartus, die überhaupt keine Kämpfe erlebt haben (obwohl sie viele tausend ihrer Söhne und Enkel im Krieg verloren haben).

Bedeutend war auch die Tatsache, dass über 140000 Flüchtlinge allein an einem Tag aus dem Libanon zurückkehrten, um zu wählen. Und die Wahlzeit in Damaskus, das sehr unter den Kämpfen gelitten hat, musste verlängert werden bis 23 Uhr, damit alle Menschen wählen konnten.

Dienstag, 19. April 2016

Der US-Scheinkrieg in Syrien


von Eric Margolis
18. April 2016


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Königin Zenobia vor der Küste Latakias
Die große, lang erwartete Konter-Attacke gegen die ISIS hat endlich begonnen. Die Offensive, die Syrien und West-Irak umfasst, nimmt die ISIS-gehaltenten Städte Raqqa und Mosul, Iraks zweitgrößte Stadt, aufs Korn.

Aus verschiedenen Gründen bewegt sich die viel gepriesene „endgültige Offensive“ mit dem Tempo einer mittelalterlichen Armee aus besoffenen Fußsoldaten und der ganzen Verwegenheit ein Gartenparty von Ladies.

Als ehemaliger Soldat und Kriegskorrespondent finde ich das Spektakel sowohl erbärmlich als auch bizarr. In meiner Zeit bei der Armee pflegten unsere harten Feldwebel so ein Verhalten äffisch zu nennen. Es besteht keine Gefahr, dass diese erbärmliche Kampagne in die Annalen der Militär-Geschichte eingeht.

In der Tat stinkt die ganze Angelegenheit zum Himmel.

Enthüllt: Britische Militärfirma heuerte Ex-Kindersoldaten aus Sierra Leone für Irak-Einsätze an

Seitdem Kriege 'outsourced' werden, sammelte man anfangs halbkriminelle Typen in den USA ein (Blackwater), die im Irak eingesetzt wurden und die allerübelsten und grausamsten Verbrechen begingen, aber sie gehörten ja nicht zu der US-Armee und haben daher nicht die Ehre der US-Army beschmutzt (als hätte sich die jemals um die Ehre bemüht). Danach wurden zunehmend aus den ärmsten Schichten in der 3. Welt arme Teufel eingesammelt, ausgebildet, Knarre in die Hand und dann durften sie für eine Handvoll Dollar nach Herzenslust morden und vergewaltigen. Das wurde bald in England und Frankreich (das vor nicht langer Zeit die Fremdenlegion abgeschafft hat) nachgeahmt. Bisher habe ich nirgends gelesen, dass dieser "neue" Beruf - den man schlankweg als Killer aka Mörder bezeichnen kann - von den ach so humanitären und christlichen und ungeheuer zivilisierten Ländern verurteilt worden wäre. Ich finde es eine Schande, die zum Himmel stinkt. Aber ich bin wohl irgendwie abartig.

Enthüllt: Britische Militärfirma heuerte Ex-Kindersoldaten aus Sierra Leone für Irak-Einsätze an 

Enthüllt: Britische Militärfirma heuerte Ex-Kindersoldaten aus Sierra Leone für Irak-Einsätze an
 
 
Ehemalige Kindersoldaten aus Sierra Leone wurden durch eine private britische Militärfirma beschäftigt, um die Sicherheit US-amerikanischer Stützpunkte im Irak zu gewährleisten. Eine dänische Dokumentation enthüllt nun, dass ein 2.500 Mann starkes Kontingent für diese Aufgabe angeheuert wurde. Angesprochen auf den Einsatz von Ex-Kindersoldaten antwortete der Chef des Söldnerunternehmens: "Es tut mir leid, aber das einzige, das wir uns derzeit leisten können, sind Afrikaner.“ 
 
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