Montag, 6. Juli 2015

Eilmeldung: Das NEIN der Griechen scheint sicher zu sein


Einar Schlereth
06. Juli 2015


Farooque Chowdhury ist in seinem Artikel „People In Greece Say No To Creditors: Democracy With Dignity Wins“ bergsicher. Aber das konnte er um 20 Uhr noch gar nicht sein, weil erst 40 % der Stimmen ausgezählt waren.
BBC war da vorsichtiger und meinte, es sei wahrscheinlich, dass 'Nein' gewinnt. Auf derselben Seite von InformationClearingHouse steht allerdings auch die Meldung von ICH und 'Zero hedge', dass das griechische Innenministerium verlauten ließ, dass das 'Nein'-Lager 61% der Stimmen gewinnen werden.
Auch das ist also bisher nur Spekulation. Denn wir wissen nicht, was die Zähler von Goldman Sachs noch in petto haben. Vielleicht zählen sie zu später Stunde, wenn niemand mehr schaut, doppelt oder dreifach.
Ich hoffe es mit allen Griechen und hoffe auch, dass dann Tsipras endlich Nägel mit Köpfen macht und nicht weiterhin einen Eiertanz aufführt.

Auf dem Wahlzettel steht NEIN. Das andere Wort oben nehmen nur Damen wie Frau Nuland in den Mund!

UN-MARIONETTEN GEGEN ERITREA - Afrikas Kuba


Vor 14 Tage legte ich diesen Artikel 'Vorbereitung auf ein zweites Libyen' hier auf und hier kommt eine wichtige Ergänzung. Denn Thomas C. Mountain beschreibt hier ein paar kriminelle Hintermänner, d. h. in diesem Fall Frauen, aus der Gang von Madeleine Albright, die Eritrea den größten Schaden zufügten und besonders eifrig die Lügentrommel rühren - Susan Rice und Gayle Smith, die eigentlich beide hinter Gitter gehören zusammen mit ihrem Boss Obama.


Thomas C. Mountain
30 Juni 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Ich verbrachte Montag, den 22. Juni in Genf/Schweiz und protestierte zusammen mit 5000 Eritreern vor dem Büro der UN-“Untersuchungs-Kommission“.

Eritreische Diaspora demonstriert in Genf.

Wir waren dort, weil diese Kommission gerader einen üblen Report voller Lügen über Eritrea veröffentlicht hatte, wie zu erwarten war. Aber nicht einer von den drei Mitgliedern der Kommission ist jemals in Eritrea gewesen und zwei von ihnen hatten zum „Regime-Wechsel“ im Land aufgerufen.

Das stimmt! Zwei der drei von der UNO ausgesuchten Leiter zur „Untersuchung“ der Menschenrechtssituation im Land hatten bereits zum Sturz der Regierung aufgerufen.

Sonntag, 5. Juli 2015

CHINAS Report über die Menschenrechte in den USA 2014


Einar Schlereth
5. Juli 2015


Wir alle kennen seit Jahrzehnten die von Washington herausgegebenen Berichte über die Menschenrechts-Verletztungen in den ANDEREN Ländern, bevorzugt jene ihrer Feinde – Russland, China, Iran, Nordkorea, Venezuela etc. - die von den westlichen Medien – den großen Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen bis hinunter zum kleinsten Käseblättchen in der Walachei, dem Radio und Fernsehen - getreulich kolportiert werden.

Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie erfunden und erlogen sind und wenn sie einen gewissen Wahrheitsgehalt haben, maßlos übertreiben, wirkliche Verbrecher als arme politisch Verfolgte bezeichnen, vor allem natürlich völlig unerwähnt lassen, wieviele von den aufgeführten Verbrechen in fremden Ländern von ihnen selbst verübt worden sind durch Sabotage, Diversion, Wühlarbeit. Aber ihr Gebräu wird mit dem Ernst eines Hohepriesters dargeboten.

Vor etlichen Jahren begann China klugerweise darauf mit einem eignen Report zu reagieren, der den USA den Spiegel vorhielt. Im Unterschied zu den US-Reports zitieren die Chinesen westliche Artikel mit Quellen-Angaben, die zu widerlegen, schwer fallen dürfte, weshalb sie schlicht verschwiegen werden. Allein die alternativen Medien, wie in diesem Fall 'InformationClearingHouse' veröffentlichen den vollen, ungekürzten Text. Und der ist sehr lang – ganze 23 Norm-Seiten.

Samstag, 4. Juli 2015

Was stinkt an Varoufakis und dem ganzen Griechenland-Schlamassel? Update!

Eine sehr interessante Geschicht über Varoufakis, die uns bisher  niemand erzählt hat. Daher bin ich geneigt, dem Urteil von William Engdahl zuzustimmen. Dasselbe haben wir ja auch schon in der Ukraine erlebte, wo dem Land eine US-Staatsbürgerin als Finanzministerin aufs Auge gedrückt wurde und hier ist es ein australischer Staatsbürger. Und schaut euch seine Kumpane in den USA und in der EU an. Wer von uns hat sich nicht gewundert, dass Griechenland das großzügige Angebot Putins nicht angenommen hat? Das war weder im Interesse des Landes noch seiner Bürger, sondern allein im Interesse der griechischen Oligarchen-Mafia und der Europäischen Zentralbank. Mal sehen, wie er sich verhalten wird, wenn die Griechen morgen gegen den Verbleib in der EU stimmen. Hoffentlich stimmen sie damit auch gegen seinen Verbleib in der Regierung. Und diese Nachricht kam gestern abend noch:

Na, Prost: US-Firma (Goldman Sachs) führt die Auszählung des Griechenland-Referendums aus

Da fragt man sich: Sind die wirklich von allen guten Geistern verlassen? Aber es sind ja die Freunde von Varoufakis und auf die kann man sich verlassen. Hahaha.


F. William Engdahl

2. Juli 2015

 

Irgendetwas stinkt am griechischen Finanzminister und dem ganzen Griechenland-Schlamassel, der sich seit der Wahl der nominell pro-griechischen Syriza-Partei im Januar entwickelt hat. Ich komme zögerlich zu dem Schluss, dass Varoufakis keinesfalls der Champion der unglücklichen Griechen, sondern vielmehr Teil eines viel größeren und sehr schmutzigen Spiels ist.

Der brillante Psychologe Eric Berne, Autor des einflussreichen Buchs Games People Play[deutscher Titel: »Spiele der Erwachsenen«], würde das Spiel, das Varoufakis und die Troika treiben, vermutlich als »Rapo« bezeichnen, wie bei der Vergewaltigung der Griechen und letztendlich der gesamten EU, Deutschland eingeschlossen. Wie komme ich zu diesem überraschenden Schluss?

Als die Links-rechts-Koalition von griechischen Bürgern gewählt wurde, die genug hatten von jahrelanger drastischer Sparpolitik, den Rentenkürzungen sowie Kürzungen im Gesundheits- und Bildungssektor, die vom IWF verlangt werden, damit die Gläubiger Griechenlands ihr Pfund Fleisch zurückbekommen, hegte auch ich die Hoffnung, in Athen sei nun endlich eine Regierung im Amt, die sich für die Interessen ihres Volkes einsetzte.

Hier weiterlesen

Freitag, 3. Juli 2015

Zweiter Brief aus Wolgograd der US-'Bürger-Diplomaten', vormals STALINGRAD

 In diesem zweiten Brief der US-'Bürger-Diplomaten' schildert Sharon ihre Eindrücke in Wolgograd, dem vormaligen Stalingrad. Auch diesmal bedenkt bitte, dass sie dies auf der Reise flüchtig und spontan niedergeschrieben hat, dass es also kein perfekter Essay ist. Trotzdem hat gerade dieser einen ganz besonderen Wert, wenn man über den Charakter der Russen mehr erfahren will. Ich hoffe, bald auch die Videos zu erhalten, die sie ihren Freunden versprochen hat, die ich dann natürlich sofort für euch auflegen werde. 

Sharon Tennison

29. Juni 2015

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Freunde,

die Pläne für Wolgograd wurden am Ende geändert. Wir waren uns nicht sicher, ob der Plan funktionieren würde. Wir kamen an einem strahlenden, sonnigen Morgen um 8.25 Uhr an. Der Zug kam zum Stehen und ich war eine der Letzten, die ausstieg. Und was ich sah, glich einem Meer von eifrigen Gesichtern, die zu unserem Wagen strömten. Und die Leute waren mit Blumen beladen.

Die Frauen an der Spitze unseres Wagons erhielten schon langstielie Rosen und Blumenbouquets. Dann kam Alexander (Sascha) Malashkin angerannt, der rasende Unternehmer, der die Frontseite meines Buches schmückt. Der Typ mit den unmöglichen Ideen. Umarmungen und frohe Zurufe. Wir hatte niemals zuvor ein solches Willkommen erlebt! Es war immer war, aber nicht so wie jetzt.

Das Zentrum Stalingrads bei Kriegsende (weitere Bilder sind hier zu sehen).

Mittwoch, 1. Juli 2015

Solidarität mit der Regierung in Griechenland ist Friedensengagement


Diese Erklärung von 'No to war - No to NATO' kann ich voll unterschreiben. Anders bei dem Artikel von Udo Ulfkotte, den ich unten anhänge, weil er Informationen bietet, die ich woanders nicht gesehen habe. U. a. die selbst vom BND erkannte offene Gefahr für einen Militärputsch in Griechenland und den Einsatz der englischen G4S, um  die Athener Notenbank zu schützen. Eine weitere ganz gezielte Beleidigung des ganzen griechischen Volkes. Und ein Militärputsch hat den Griechen gerade noch gefehlt zu ihrem Glück. Interessant ist allerdings, dass die Armee - wie alle Faschisten - auch geschickt solche Themen der wirklichen Linken aufgegriffen hat, die von den Pseudo- Linken verschwiegen werden, wie zum Beispiel Einstellung aller Schuldenzahlungen, Rückforderung von Deutschlands in Griechenland gestohlenen Geldern im Zweiten  Weltkrieg usw. Aber auch natürlich sofortige Abschiebung von 2 Millionen Flüchtlingen, was Ulfkotte deswegen nicht gut findet, weil ein großer Teil in Deutschland landen würde. Außerdem umgeht er konsequent die wahrhaft Schuldigen an dem Flüchtlingsdrama: USRAELNATO, die ihre Heimatländer zerstören, ungezählte Tote hinterlassen, Millionen in die Flucht treiben, die hier dann zur Spaltung der Bevölkerung eingesetzt werden. Eine infame Politik, die Ulfkotte nicht sehen will, was ihn für mich zu einem sehr unangenehmen Zeigenossen macht. Aber man kann auch von den Gegnern lernen. Und am Ende noch ein Interview von Webster Tarpley mit dem griechischen Journalisten Michael Chiotinis über echte Alternativen.

Erklärung des internationalen Netzwerkes „No to war – No to NATO“


Die EU will mit brutaler politischer und ökonomischer Gewalt, unter Nutzung der gesamten Propaganda- und Lügenmaschine der Medien und der Regierungsapparate sowie tiefsitzender Vorurteile gegen eine leidende Bevölkerung, die gewählte griechische Regierung zur Aufgabe ihrer Wahlzusagen, ihre Absage an eine neoliberale Politik, zwingen. Dies würde die griechische Bevölkerung in einem für Europa einmaligen Ausmaß sozial verarmen lassen.
Die griechische Regierung betreibt Friedenspolitik:
  • Durch die Kürzung des Rüstungshaushaltes, die sie weit über die 200 Millionen Euro hinaus betreiben würde, wenn die „Troika“ sie machen ließe.
  • Durch die Aufdeckung der jahrzehntelangen Korruption der alten griechischen Regierungen mit den westlichen Rüstungskonzernen und westlichen Politikern.
  • Durch die Einführung einer humaneren Asylpolitik.
  • Durch die Ablehnung der Sanktionen gegen Russland und ihren ersten zaghaften Versuchen, kooperative Beziehung zu Russland zu entwickeln.

Dienstag, 30. Juni 2015

RUSSLAND verspricht Syrien ökonomische und militärische Hilfe


USA startet erneut einen Versuchsballon über Assad's angeblichen chemischen Waffen


Einar Schlereth
30. Juni 2015


Hier noch rasch ein kurzer Bericht über eine Nachricht, auf die ich lange gewartet habe. Nach der US-Scheinkoalition gegen die ISIS, bei der die USA illegale Angriffe nicht gegen die ISIS, sondern gegen syrische Infrastrukturen flogen und Nachschub für die ISIS-Verbrecher abwarfen, trat eine Funkstille ein. Zwar haben Syrien und Russland in regelmäßigen Abständen die US-Angriffe verurteilt, aber das war alles. Gleichzeitig verschlechterte sich die Lage der syrischen Armee, durch die massive Aufrüstung und Hilfe für die ISIS durch die Türkei und die USA. Erst als der Iran und die Hisbollah Truppen zur Unterstützung von Assad nach Syrien schickten und auch die Kurden erfolgreich Angriffe der ISIS abwehren konnten, entspannte sich die Lage ein wenig, ja, es keimte sogar neue Hoffnung auf, als die Hisbollah und iranische Truppen einige Siege errangen. (Siehe den Artikel vom 10. Juni.)

Möglicherweise ist das der Grund, dass die USA einen erneuten Versuch starten, Assad einen Giftgas-Angriff in die Schuhe zu schieben, eine Nachricht, die wieder mal aus der Londoner Würstchenbude kommt. Zuletzt machten sie 2013 einen ähnlichen Versuch, über den es beinahe zum Zusammenstoß zwischen Russland und den USA gekommen wäre. Er konnte abgebogen werden, weil Assad nachgab und sich mit der Vernichtung seiner chemischen Waffen einverstanden erklärte, wofür er aber keinerlei Gegenleistung erhielt. Stattdessen kommt jetzt eine neue Anklage, die jedoch noch weniger Beweise als das letzte Mal zu bieten hat, sondern nur Vermutungen.

Nun war aber der syrische Außenminister Walid al Moualem am Montag in Moskau und sagte auf einer Pressekonferenz, die im Fernsehen gesendet wurde, dass Putin ihm politische, ökonomische und militärische Hilfe versprochen habe.
Außerdem haben sowohl Russland als auch China erneut erklärt, dass sie keine US-Aggression gegen Syrien dulden würden.

Putin hat Obama baff gemacht – wieder einmal


Weiter so,Wladimir!

Mike Whitney
29. Juni 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Hier ist der Scoop: Zwei Tage, bevor der prahlerische US-Verteidigungsminister in Deutschland landete, verkündete Gazprom, dass abschließende Details an einem massiven Abkommen gemacht würden, das die Menge des russischen Gases nach Deutschland verdoppeln würde und zwar über eine zweite Nord Stream Pipeline. Die schockierende Erklärung ließ den unbedarften Carter aussehen, als hätte er keine Ahnung, was los ist und dass seine Bemühungen, Russland zu isolieren, ein totaler Flop waren. Und täuscht euch nicht, der Deal ist gigantisch, groß genug, um das geopolitische Kalkül der ganzen Region zu verändern. Robert Morley erklärt in einem kürzlichen Artikel für The Trumpet, was los ist:

„Sobald die Pipeline fertig ist, kann praktisch der gesamte Osten Europas vollständig aus dem Gas-Bild verschwinden. Es wird keineNotwendigkeit mehr geben, das Gas durch die Ukraine, Polen, Rumänien, Belarus, Ungarn oder die Slovakei zu leiten." (Gazprom's Dangerous New Nord Stream Gas Pipeline to Germany, The Trumpet).

Tja, die Ukraine ist out und Deutschland ist in, was bedeutet, dass Washingtons Plan, die US-Hegemonie auszuweiten, indem man einen Keil zwischen Russland und Deutschland treibt, im Abguss gelandet ist.

SKANDAL: US-Botschafter bei Konspiration gegen Kirgisistans Regierung erwischt

Eine neue 'Farben-Revolution' wird geplant, was nichts anderes heißt, wieder ein Land zu zerstören und ins Chaos zu stürzen und um Russland in Bedrängnis zu bringen. Aber natürlich wollen die Amerikaner wieder mal nur Demokratie und Freiheit bringen und denken nicht im entferntesten an Gewalt.

Hier liefert die USA gerade 150 Tonnen "Diplomatenpost" an ihre Botschaft in Kirgisistan

 US-Botschafter auf frischer Tat ertappt

F. William Engdahl

29. Juni 2015

Richard Miles, Washingtons jüngster »Interims«-Botschafter in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisistan in Zentralasien, ist auf frischer Tat ertappt worden: Er wurde bei einem Treffen mit Nurbek Toktakunov gefilmt, dem Leiter der Bischkeker NGO Precedent. Toktakunov hatte unmittelbar zuvor eine Demonstration gegen den Plan der Regierung für ein landesweites Referendum über verschiedene Verfassungsänderungen angeführt. Das Video wurde auf YouTube gepostet und löste in der kirgisischen Presse einen Sturm der Entrüstung aus.


Zu sehen ist Toktakunov zunächst bei der Demonstration gegen die Regierung und anschließend bei der Ankunft vor seinem Büro. Fast zur gleichen Zeit hält ein weißer SUV mit amerikanischem Botschafts-Kennzeichen ebenfalls vor dem Büro; ihr entsteigt niemand anderes als der berüchtigte Richard Monroe Miles. Der Autor desYouTube-Videos fragt auf Kirgisisch: »Warum trifft sich der amerikanische Botschafter mit einem ganz normalen NGO-Aktivisten? Vielleicht wollte Toktakunov vor den Amerikanern Rechenschaft über seine Arbeit ablegen – für die Organisation der Protestkundgebung?«

Die kriminelle Zionisten-Bande hat abermals ein Schiff mit Hilfsgütern für Gaza gekidnappt.


Video: "Wenn ihr dieses seht, hat Israel unser 

Hilfsschiff gestoppt."


#Occupation

Montag, den 29. Juni 2015

Die kurzen Videos zeigen Passagiere der 'Freedom Flotilla', die Hilfe nach Gaza bringen 

will und um Hilfe gegen die israelische Marine bittet.

A screengrab from a video shot before the ship's seizure shows the captain, Joel Opper
Das schwedische Schiff Marianne, bekannt unter dem Namen Freedom Flotilla, wurde von Israelis in
internationalen Gewässern abgefangen, geentert und nach Ashdod entführt. Mehrere Passagiere und
Seeleute haben hier unter Video-Botschaften hinterlassen.

Montag, 29. Juni 2015

Weltmeister Indien: Die größte 'Demokratie' ist größter Verschmutzer geworden


Sajai Jose
28. Juni 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Im Jahr 2014 hat Indiens Karbondioxid-Ausstoß erstmals den größten Anteil in der Welt erreicht laut dem neuen globalen Emissions-Report. Indiens CO2 Ausstoß ist um 8.1 Prozent gestiegen, womit es der am schnellsten wachsende Verschmutzer der Welt wurde.

Dies war der allerwichtigste Trend, der von BP's umfassender Statistischen Review der Weltenergie enthüllt wurde. Aber die indischen Medien haben es in den falschen Hals bekommen. Die meisten feierten Indiens himmelhohen Energie-Verbrauch und machten sich lustig über die rekordhohen Emissionen, die eine historische Grenze ist mit ernsten Implikationen.
Indiens Beitrag erreichte 28 % oder beinahe ein Drittel der globalen Emissions-Zunahme von 2014. Diese Zahl allein zeigt nicht die Größe der großen Veränderung an, die sie wiederspiegelt. Betrachtet die ergänzenden Fakten:

Sonntag, 28. Juni 2015

Migration in die EU ist Teil der Militärstrategie der USA

Dieser ausgezeichnete Artikel von Thierry Meyssan ist zwar zwei Monate alt, ist aber so aktuell wie vor zwei Jahren oder länger schon. All das, was er hier schreibt, dass die Zerstörung der Länder Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien undsoweiter seit Jahren von den höchsten US-Beamten und Militärs mit aller Sorgfalt geplant worden sind, inklusive ihrer Folgen mit der Flüchtlingsschwemme nach Europa, ist alles dokumentiert und im Netz überall zu finden. Aber liest man die Kommentare in unseren alternativen Medien, wird einem klar, dass die große Mehrheit immer noch einen haarsträubenden Stuss schreibt, aus dem ersichtlich wird, dass sie von diesen Dokumenten nichts, aber auch gar nichts wissen. Damit sollte uns auch klar werden, dass wir gewisse Schichten, die durch das glorreiche, demokratische Schulsystem der EU gescheucht wurden, um es am Ende als halbe Analphabeten zu verlassen, einfach nicht erreichen. Es wäre an der Zeit, dass wir uns darüber Gedanken machen. 

Eine Anmerkung möchte ich zu Meyssans Artikel noch machen - er spricht nur von den Flüchtlingen, die übers Mittelmeer kommen - so es ihnen gelingt, lebend anzukommen. Aber wie ich vor zwei Tagen in dem Brief von Maritta aus Griechenland zeigte, gibt es inzwischen auch Heerscharen etwa aus Syrien, die zu Land und zu Fuss nach Griechenland hineinfluten. Der Kommentar von der EU war kurz und knapp: DAS IST NICHT UNSER PROBLEM! Nein, na klar. Wir liefern bloß die Waffen und Bomben und Flugzeuge, mit denen Heim und Herd dieser Menschen - oft zusammen mit ihnen - zerstört werden, nehmen ihnen durch unsere Sanktionen auch die Nahrung aus dem Mund, und wundern uns dann, wenn sie vor unserer Türe stehen. Dann legt man ganz schnell Schloss und Riegel vor und hofft, dass sie draußen vor Hunger und Kälte verrecken. So handeln die christlichen, humanistischen Demokraten. Verlogen und so schändlich, dass es zum Himmel stinkt. Lasst doch endlich all die kleinen Kriminellten aus den Knästen raus und schafft Platz für diese Superverbrecher.

Die Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA von Thierry Meyssan Die Beamten der Europäischen Union irren sich […]
Fast unsichtbare Drahtzieher

Die Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA

Die Beamten der Europäischen Union irren sich komplett bei den islamistischen Anschlägen in Europa und bei der Migration der vor den Kriegen fliehenden Menschen in die EU. Thierry Meyssan zeigt, dass das alles nicht die unbeabsichtigte Folge der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika ist, sondern ein strategisches Ziel der Vereinigten Staaten.

Hier weiterlesen.

Samstag, 27. Juni 2015

Bericht von der Volksbefragungsfront in Österreich


Ein Leser und Freund hat mir einen Zwischenbericht geschickt, wie es bei der Abstimmung über 'Raus aus der EU' aussieht. Sowohl seine Beobachtung als auch der Bericht, den er als Link beigefügt hat, klingen positiv. Ein Erfolg in Österreich wäre auch eine Ermutigung für Griechenland, wo Tsipras jetzt tatsächlich eine Volksbefragung durchführen will gegen den erbitterten Widerstand unserer 'demokratischen' EU-Regierungen. 
 
Ich war am Donnerstag beim Amt und habe viele Listen mit Unterschriften gesehen, auch kamen laufend Leute zur Eintragung. Bekannte und Freunde aus anderen Bundesländern berichten das gleiche.

Da ich die Initiative auch mit Verteilung von kleinen Foldern unterstütze, besuchte ich bis heute kleinere Cafe´s, Gaststätten und Trafiken, es wird überall diskutiert, jene, die von der Initiative wissen, wollen raus aus der EU, lieber unabhängig sein und Freundschaft mit anderen Ländern pflegen; viele waren schon unterzeichnen und viele wollen das noch machen. Knapp 1/4 wussten noch nichts, haben sich aber über die Möglichkeit gefreut.

Natürlich können die Unterstützer der Initiative nicht überall informieren; die Medien haben zwar vereinzelt kleine Notizen untergebracht, die sind aber eher untergegangen. So habe ich selbst eine Information im Teletext gesehen, die jedoch nach einigen Stunden wieder gelöscht wurde und ein 20 Sekunden dauerndes Interview mit Frau Rauscher gehört. Ich denke die haben das eher deshalb gemacht, damit niemand einen Vorwurf einer Informationsunterdrückung machen kann, jedenfalls wurden alle Medien von der Initiative ausreichend informiert.

Gesamt gesehen bin ich sicher, dass mehr als die notwendigen Stimmen erreicht werden, damit das Parlament aufgefordert werden kann, eine endgültige Volksabstimmung durchzuführen.

Gut kann man die Situation auch auf dieser Seite nachlesen:
EU-Austritts-VolksbegehrenDruckenE-Mail

Bisheriger Zuspruch der Bevölkerung vielversprechend


"Die ersten Tage der Eintragungswoche sind vielversprechend verlaufen, der Andrang
auf  vielen Gemeinde- und Bezirksämtern war groß",  so Inge Rauscher, die Initiatorin
und  Bevollmächtigte  des EU-Austritts-Volksbegehrens,  welches noch durchgehend
bis  einschließlich 1. Juli läuft.   "Die notwendigen 100.000 Unterschriften für die Be-
handlung  im  Parlament  sollten  wir jedenfalls erreichen,  aber die letzten Tage der
Eintragungsfrist  müssen  wir dafür noch einmal alle unsere Kräfte mobilisieren. Denn
leider  bekamen  wir  von  den  sog. "Mainstream-Medien" nur sehr marginale Unter-
stützung,  obwohl  es  sich  hierbei  um ein offizielles,  vom Innenministerium ausge-
schriebenes  Volksbegehren  handelt,  dem  wesentlich mehr öffentliche Diskussion
gebühren  würde, v.a. in öffentlich-rechtlichen bzw. vom Steuerzahler subvention-
ierten Medien."
 Hier weiterlesen

Freitag, 26. Juni 2015

Das Pentagon dreht durch gegen Russland



Pepe Escobar
23. Juni 2015s


Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Wir erinnern uns alle, wie Präsident Putin Anfang Juni ankündigte, dass Russland mehr als 40 neue ICBMs aufstellen würde, „die in der Lage sind, auch die technisch fortschrittlichsten anti-Raketen Verteidigungs-Systeme zu überwinden“.

Du meine Güte, seither sind das Pentagon und seine europäischen Schoßhündchen ausgerastet.

Zuerst war NATO-Generalsekretär, die norwegische Galionsfigur Jens Stoltenberg, der das „als atomares Säbelrasseln“ verurteilte.

Dann kam da General Stephen Wilson, Chef der US Global Air Strike Command – verantwortlich für die US-ICBMs und Atombomber – bei einer Beratung in London: „[Sie haben] ein Land annektiert, verändern internationale Grenzen und schlagen Töne an, wie wir sie seit den Zeiten des Kalten Krieges nicht mehr gehört haben.“

Damit war der Boden geebnet für die erforderliche Nazi-Parallelle - „Manche der Aktionen Russlands in jüngster Zeit haben wir nicht seit den 1930-er Jahren gesehen, als ganze Ländern annektiert und Grenzen per Dekret verändert wurden.“

Auf Befehl der Stimme seines Herrn hat die EU die ökonomischen Sanktionen gegen Russland pflichtgemäß verlängert. Und wie gerufen erklärte der Oberboss Ashton Carter von Berlin aus, dass die NATO standhalten muss – gegen was wohl - „die russische Aggression“ und „ihre Versuche, eine Einflusssphäre wie in der sowjetischen Ära zu errichten.“

Na, wozu soll diese ganze wütende Gekeife wohl dienen? Es könnte daran liegen, dass Russland es wagt, ein ganzes Land so nahe an so viele NATO-Basen hinzustellen. Es könnte aber auch eine Bande von Verrückten sein, die es juckt, auf europäischem Boden einen Krieg anzuzetteln, um endlich als das kostbare Öl, Gas und Mineralien  in Russland und den zentralasiatischen „stan-Ländern“ zu „befreien“.

Unglücklicherweise ist die ganze Sache verdammt ernst.

Quelle - källa - source

Am Rande des '6. Großen Massenaussterbens' muss die Menschheit konservieren oder sterben


Nadia Prupis
23. Juni 2015


Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Nur ausgestorbene Froscharten in Ecuador.
Es ist offiziell: Der Mensch betritt ein 'sechstes großes Aussterben'. Selbst die konservativsten Schätzungen zeigen, dass die Arten in einem weit höheren Maße ausgelöscht werden, als in dem früheren Massenaussterben – und die Menschheit ist sowohl verantwortlich … als auch in Gefahr.

Eine gemeinsame Studie von Wissenschaftlern mehrerer nordamerikanischer Universitäten veröffentlichten in der vergangenen Woche in der 'Science', dass die Rate des Aussterbens der Arten im 20. Jahrhhundert bis zu 100 mal höher ist, als ohne die Einflüsse der menschlichen Aktivität, wie Klimawandel, Abholzung und Verschmutzung.

Wenn darüberhinaus diesen Raten erlaubt wird fortzufahren, „würde das Leben viele Millionen Jahre brauchen, um sich zu erholen und unsere Spezies würde wahrscheinlich schon vorher verschwinden,“ sagte der Studienleiter Gerardo Ceballos der Autonomen Universität von Mexiko.

Von Slowjansk bis nach Minsk


Rostislaw Ischtschenko
23. Juni 2015

Der dritte Artikel des Zyklus

Übersetzt aus dem Russischen: Thomas

Die Periode vom ersten Sturm auf Slowjansk bis zum ersten Minsker Abkommen war nicht nur eine ganz schwere Zeit in den Schicksalen der DVR und der LVR, in dieser Periode wurden auch die Konzeptionen entwickelt, wie die, die ich "Militaristen und Friedensstifter" genannt habe. Die Wahl beider Termini war nicht zufällig, da beide Benennungen folgerichtig sind. Wenn man nach der Intensität der Medienaktivität geht, dann werden wir sehen, dass die überwiegende Mehrheit der Politiker und der Experten, wenn sie das Wünschenswerte für die Welt formulieren sollen, die Unvermeidlichkeit einer militärischen Lösung der ukrainischen Frage hervorhebt. Das heißt, in der Frage der Einschätzung der Situation gibt es Differenzen.

Die neue Ukraine?

In Russland fehlen ernsthafte politische Kräfte (die absolut marginalisierte liberale Opposition kann man nicht dafür halten), die nach Frieden um jeden Preis rufen würden. Faktisch besteht der Streit zwischen den "Friedensstiftern" und den
"Militaristen" tatsächlich nicht darin, ob man kämpfen muss – es wäre dumm über die Zweckmäßigkeit des Krieges zu streiten - sondern seit langem darin, wie man kämpfen soll. Und ob man die russische Armee in einer frühen Etappe der ukrainischen Krise, für den Sturz der noch nicht sattelfesten Nazidiktatur einsetzen müsste.